Dossier: Rechte Medien

Ein Netz aus rechter Propaganda: Neonazis nutzen alle vorhandenen Medien, um ihre Propaganda zu verbreiten: Blogs, Foren, YouTube, Soziale Netzwerke, Vlogs und herkömmliche Printmedien. Fast alle klassisch als Printmedium erscheinenden rechten Organe verfügen mittlerweile auch über dazugehörige Homepages, Blogs oder unterhalten zumindest eigene Facebook-Seiten. So vermischen sich der On- und Offline-Bereich immer weiter. In diesem Dossier findet ihr Informationen zu einzelnen neonazistischen Medien und hilfreiche Tipps, wie ihr eine rechte Quelle als solche erkennen könnt.

Rechte Medien

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Spuck auf Rechts #12: Sookee feat. Spezial – K “Zusammenhänge”

Diese Woche gibt es bei uns ein neues Video aus der “Spuck auf Rechts“-Reihe. Die Rapperin Sookee hat zusammen mit Spezial-K das Lied “Zusammenhänge” produziert. Der Song positioniert sich nicht nur klar gegen Neonazis und Rassismus, sondern problematisiert auch Sexismus und Homophobie und thematisiert die problematische Gleichsetzung von Engagement gegen Rechts mit “Extremismus”. Außerdem wird erklärt, wie verschiedene Diskriminierungsformen “zusammenhängen” und welche gesellschaftlichen “Zusammenhänge” zu Neonazismus und Ausgrenzung führen.

Wie findet ihr den Song? Was fällt euch dazu ein? Habt ihr schon mal in die anderen Filme aus der “Spuck auf Rechts“-Reihe reingeschaut?

361° Respekt: Die Gewinner-Videos

Auch in diesem Jahr veranstaltete die Initiative “Laut gegen Nazis” den Jugendwettbewerb “361 Grad Respekt”, in dem sich junge Menschen mit dem Thema “Respekt” auseinandergesetzt haben. In den nächsten drei Wochen stellen wir euch hier die Gewinner*innen des Youtube-Wettbewerbs vor.

Zielgruppe des Wettbewerbs waren in diesem Jahr junge Menschen zwischen 13 und 25 Jahren.In den sechs Kategorien “Sprache”, “Musik”, “Sport”, “Kunst”, “Politik/Gesellschaft” und “Held des Alltags” konnte ein Video auf youtube.com/361grad erstellt werden.  Insgesamt wurden über 400 Videos zum Wettbewerb eingereicht. Die Jury bewertete die Beiträge nach der Auseinandersetzung mit den Themen “Respekt und Toleranz” sowie der kreativen Umsetzung.

Los geht es heute mit dem 3. Platz. Diesen haben die Schüler*innen aus Mönchengladbach erhalten, die sich in ihrem Kurzvideo mit den verschiedenen “Facetten von Diskriminierung” beschäftigen. Die Jury prämierte das Video mit dem 3. Platz und technisch hochwertigen “GoPro”-Kameras.

Was denkt ihr? Wie gefällt euch die Umsetzung des Videos? Ist der 3. Platz gerechfertigt?

361° Respekt – Videowettbewerb auf youtube! 

In diesem Jahr geht der YouTube Jugendwettbewerb in seine dritte Runde. Viele deutsche Prominente und Institutionen sowie Dr. Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend als Schirmherrin unterstützen 361° Respekt.

Zeigt uns, was 361° Respekt für euch bedeutet! Was bewegt euch, und was können und sollten wir für ein respektvolles Miteinander von allen Seiten tun?

Setzt ein Zeichen für Respekt mit eurem Video und gewinnt ein Konzert von „Glasperlenspiel“ exklusiv und nur für euch in eurer Stadt! Schickt uns eure Idee von Respekt! Wir freuen uns auf eure Videoeinsendungen!!!

Und hier geht’s direkt zum 361°-Kanal.

Dienstags-Satire: Wie ist das denn nun eigentlich mit dem NPD-Verbot?

Die heute-show vom 7. Dezember 2012

Hier ein paar Argumente für ein NPD-Verbot. Zum Beispiel mit den Worten Holger Apfels (Vorsitzender der NPD), “dass sie [die NPD] sich zum Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland bekämpft…äh…bekennt”. Nur ein Versprecher oder eben doch bitterer Ernst?

Dienstags-Satire heute: Gernot Hassknecht über Nazi-Bafög vom Verfassungsschutz

Schon aus dem letzten Jahr, aber aktueller denn je! Leider scheint Gernot Hassknecht mit seinem witzig gemeinten Kommentar ziemlich recht gehabt zu haben. Für alle, die ein bisschen mehr zur Aktualität des Themas erfahren möchten, empfehlen wir die folgenden Links: Der Westen: “Anführer der Sauerländer Aktionsfront war ein V-Mann”  oder auch die Sendung vom Bayrischer Rundfunk, in der nachgefragt wird, wie ein V-Mann aus Bayern den Aufbau der rechtsextremen Szene mit verantwortet haben könnte.

Nun aber Gernot Hassknechts Kommentar zu den V-Menschen des Verfassungschutzes in Thüringen:

Dienstags-Satire: Johannes Schlüter gibt ein Nazi-Seminar

“Ich bin ein Freund des HuhNS DAPhne”: Johannes Schlüter gibt an der Volkshochschule das Naziseminar “Bleib auf dem rechten Weg”, die Extra3-Satire von Dennis Kaupp, Jesko Friedrich und Inga Frick

Nazi-Song neben Charthit: Die Verbreitung rechtsextremer Musik im Internet

Gerade für die Nachwuchsgewinnung spielt Musik in der rechtsextremen Szene eine entscheidende Rolle. Im Internet lassen sich Songs mit entsprechenden Inhalten leider ohne Probleme verbreiten – und das nicht nur auf einschlägigen Seiten. Das Beispiel der Plattform “ZeeZee” zeigt, wie rechtsextreme Bands gleich neben dem nächsten Charthit auftauchen können – und wie wichtig ein Problembewusstsein für die Entfernung solcher Inhalte ist.

In ihren Liedern leugnen sie den Holocaust, rufen zu Mord an “Ausländern” auf und verehren den Nationalsozialismus. Für die Mitgliedergewinnung der rechtsextremen Szene ist Musik ein enorm wichtiger Faktor. Obwohl viele Bands, Alben und Lieder in Deutschland indiziert, also nicht verkäuflich, sind, lassen sich im Internet viele Stücke leicht finden. Da in Deutschland jedes Jahr mehr als 100 neue Alben neonazistischer Bands erscheinen, fällt es schwer, den Überblick zu bewahren. Oftmals ist die rechtsextreme Ideologie, die durch die Musik vermittelt wird, nicht sofort erkennbar, was ihre Identifikation erschwert. Auch aufgrund der hohen Zahl an Neuveröffentlichungen ist es schwer, gegen die Musik vorzugehen. Es gleicht einem Kampf gegen Windmühlen.

“Musik ist unsere Waffe”

Dabei ist konsequentes Handeln gegen rechtsextreme Musik enorm wichtig: (mehr …)

no-nazi.net beantwortet Hassmails. Heute : “The Rainy Castle & die Hagalrune”

Wir erhalten immer wieder spannende Anfragen und interessante Diskussionsbeiträge per Mail, doch manchmal kommt auch ganz schöner Schrott mit der elektronischen Post. Ob das ernst gemeint ist oder uns nur vom Arbeiten abhalten soll, wissen wir oft erst auf den zweiten Blick. Bei manchen Mails ist es jedoch sehr eindeutig. Hier haben wir ein klassisches Beispiel zum Einstieg. “The Rainy Castle” schreibt uns eine Mail auf Grund unserer Erklärung zur Hagalrune.

Frag no-nazi.net: Was tun mit dem islamfeindlichen Video?

Keine Provokation ist den Rechtspopulist*innen von “Pro Deutschland” zu geschmacklos: Die rechtspopulistische Splitterpartei will den heftig umstrittenen Schmäh-Film “The innocence of Muslims” aus den USA über den Propheten Mohammed in Berlin zeigen. Das Video, in dem Mohammed als Mörder, Kinderschänder und Frauenheld dargestellt wird, hat eine Welle der Gewalt in der islamischen Welt ausgelöst. In Libyen wurden der US-Botschafter und drei weitere Amerikaner getötet (ZEIT online).

Kunst oder Hass? (mehr …)