Fußball gegen Nazis: Mit Kicks und Klicks für Fairplay

“Ich war sauer, traurig, geschockt.” Das sagte der Fußballprofi Kevin-Prince Boateng, als er Anfang Januar in einem Testspiel seines Vereins AC Milan von Fans beleidigt wurde. Einige Anhänger des Gastgebervereins Pro Patria hatten immer wieder Affenlaute gemacht, wenn Boateng oder ein anderer dunkelhäutiger Spieler seines Teams am Ball war. Die Botschaft dieser Geräusche ist klar: Schwarze oder dunkelhäutige Menschen werden auf eine Stufe mit Affen gestellt, nicht als Menschen wahrgenommen. Das ist ganz übler Rassismus.

Viele Leute sagen trotzdem: Hier geht es um Fußball und nicht um Oper, da müssen mal derbere Worte erlaubt sein. Doch auch Worte oder Geräusche, wie die erwähnten Affenlaute, können die Gefühle von Menschen ganz real verletzen.
“Das geht nicht spurlos an mir vorbei”, betonte auch Kevin-Prince Boateng. Der gebürtige Berliner (seine Mutter ist Deutsche, sein Vater Ghanaer) hatte deshalb das Testspiel seines Klubs kurzerhand abgebrochen, indem er den Platz verließ und seine Mitspieler sich anschlossen.

Auch der frühere deutsche Nationalspieler Gerald Asamoah muss immer wieder Rassismus im Fußball erleben. (mehr …)

Dienstags-Satire: Wie ist das denn nun eigentlich mit dem NPD-Verbot?

Die heute-show vom 7. Dezember 2012

Hier ein paar Argumente für ein NPD-Verbot. Zum Beispiel mit den Worten Holger Apfels (Vorsitzender der NPD), “dass sie [die NPD] sich zum Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland bekämpft…äh…bekennt”. Nur ein Versprecher oder eben doch bitterer Ernst?

Dienstags-Satire heute: Gernot Hassknecht über Nazi-Bafög vom Verfassungsschutz

Schon aus dem letzten Jahr, aber aktueller denn je! Leider scheint Gernot Hassknecht mit seinem witzig gemeinten Kommentar ziemlich recht gehabt zu haben. Für alle, die ein bisschen mehr zur Aktualität des Themas erfahren möchten, empfehlen wir die folgenden Links: Der Westen: “Anführer der Sauerländer Aktionsfront war ein V-Mann”  oder auch die Sendung vom Bayrischer Rundfunk, in der nachgefragt wird, wie ein V-Mann aus Bayern den Aufbau der rechtsextremen Szene mit verantwortet haben könnte.

Nun aber Gernot Hassknechts Kommentar zu den V-Menschen des Verfassungschutzes in Thüringen:

Dienstags-Satire: Johannes Schlüter gibt ein Nazi-Seminar

“Ich bin ein Freund des HuhNS DAPhne”: Johannes Schlüter gibt an der Volkshochschule das Naziseminar “Bleib auf dem rechten Weg”, die Extra3-Satire von Dennis Kaupp, Jesko Friedrich und Inga Frick

Nazi-Song neben Charthit: Die Verbreitung rechtsextremer Musik im Internet

Gerade für die Nachwuchsgewinnung spielt Musik in der rechtsextremen Szene eine entscheidende Rolle. Im Internet lassen sich Songs mit entsprechenden Inhalten leider ohne Probleme verbreiten – und das nicht nur auf einschlägigen Seiten. Das Beispiel der Plattform “ZeeZee” zeigt, wie rechtsextreme Bands gleich neben dem nächsten Charthit auftauchen können – und wie wichtig ein Problembewusstsein für die Entfernung solcher Inhalte ist.

In ihren Liedern leugnen sie den Holocaust, rufen zu Mord an “Ausländern” auf und verehren den Nationalsozialismus. Für die Mitgliedergewinnung der rechtsextremen Szene ist Musik ein enorm wichtiger Faktor. Obwohl viele Bands, Alben und Lieder in Deutschland indiziert, also nicht verkäuflich, sind, lassen sich im Internet viele Stücke leicht finden. Da in Deutschland jedes Jahr mehr als 100 neue Alben neonazistischer Bands erscheinen, fällt es schwer, den Überblick zu bewahren. Oftmals ist die rechtsextreme Ideologie, die durch die Musik vermittelt wird, nicht sofort erkennbar, was ihre Identifikation erschwert. Auch aufgrund der hohen Zahl an Neuveröffentlichungen ist es schwer, gegen die Musik vorzugehen. Es gleicht einem Kampf gegen Windmühlen.

“Musik ist unsere Waffe”

Dabei ist konsequentes Handeln gegen rechtsextreme Musik enorm wichtig: (mehr …)

no-nazi.net beantwortet Hassmails. Heute : “The Rainy Castle & die Hagalrune”

Wir erhalten immer wieder spannende Anfragen und interessante Diskussionsbeiträge per Mail, doch manchmal kommt auch ganz schöner Schrott mit der elektronischen Post. Ob das ernst gemeint ist oder uns nur vom Arbeiten abhalten soll, wissen wir oft erst auf den zweiten Blick. Bei manchen Mails ist es jedoch sehr eindeutig. Hier haben wir ein klassisches Beispiel zum Einstieg. “The Rainy Castle” schreibt uns eine Mail auf Grund unserer Erklärung zur Hagalrune.

frag nnn: Warum ist es gut, wenn Neonazi-Webseiten abgeschaltet werden?

Viele Jahre hatten Neonazis im Internet ziemliche Narrenfreiheit: Selbst überregional wichtige Websites, die offen Nationalsozialismus, Gewalt oder rechtsextreme Ideen huldigten, blieben jahrelang unbehelligt. Aktuell ging und geht es aber gerade den großen und bekannten Portalen an den Kragen – sei es durch Justiz, engagierte Hacker*innen oder Server-Betreiber*innen. Das ist gut so, denn so kann der Hass und die Menschenfeindlichkeit weniger beworben und verbreitet werden.

Leider bleibt den Nazis dennoch genug Raum übrig. Ein Überblick. (mehr …)

Vorurteil 3: Sie können singen und tanzen, oder?!

Sie sind alle viel rhythmischer als “wir” Deutschen…
Letzte Woche haben wir euch Teil 1 gezeigt, hier nun Teil2:

@sidneyvlog zeigt in seinem youtube-Kanal einige rassistische Vorurteile auf, die POCs, also “People of Color” in Deutschland begegnen können.
Und wie immer interessiert uns, was euch zu diesem Video einfällt! Mailt uns an nonazinet@amadeu-antonio-stiftung.de oder kommentiert gleich hier :D

Unser heutiger Film-Tipp: The truth lies in Rostock

Eine sehr gute und deprimierende Dokumentation über die Ereignisse in Rostock-Lichtenhagen im August 1992.

Der von Mark Saunders und Siobhan Cleary produzierte Dokumentarfilm „The truth lies in Rostock” dokumentiert die Ereignisse. Er entstand 1993 unter maßgeblicher Beteiligung von Menschen, die sich zum Zeitpunkt der Geschehnisse im attackierten Wohnheim befanden. Deshalb zeichnet sich die Produktion nicht nur durch einen authentischen Charakter aus, sondern versteht sich auch Jahre danach als schonungslose Kritik an einer Grundstimmung in der bundesrepublikanischen Gesellschaft, die Pogrome gegen Migranten oder einfach nur „anders aussehende” überhaupt erst möglich macht.

Wie immer interessiert uns, was euch zu diesem Video einfällt! Mailt uns an nonazinet@amadeu-antonio-stiftung.de oder kommentiert gleich hier :D

Vorurteil: “Sie können aber gut Deutsch”

Sprechen sie eigentlich “afrikanisch”?……Sie können aber gut “Deutsch”……….Sie sind doch alle miteinander verwandt.
@sidneyvlog zeigt in seinem youtube-Kanal einige rassistische Vorurteile auf, die POCs, also “People of Color” in Deutschland begegnen können. Wir stellen euch heute davon ein paar gängige Vorurteile vor:

Vielen Dank für diesen wichtigen Beitrag! Mehr davon! Und wie immer interessiert uns, was euch zu diesem Video einfällt! Mailt uns an nonazinet@amadeu-antonio-stiftung.de oder kommentiert gleich hier :D