Aufruhr am Gymnasium – Antisemitismus, Verharmlosung oder einfach nur Spaß?

Frech und witzig sollen die kleinen Wortspiele mit den drei Buchstaben A, B, I sein. Jahre langes früh aufstehen, Schulbank drücken, über Klausuren schwitzen und sich mit Mitschüler*innen und Lehrer*innen rumschlagen ist nun zuende! So lange hat man auf diesen Abschluss mit aller Energie (mehr oder minder) hingearbeitet und genau das soll das Motto auch ausdrücken! Dass man jetzt die Schule so richtig hinter sich lässt, man ein Stück unabhängiger und erwachsener ist, man frei von Anwesenheitspflicht, Lernstress und Notendruck in die Welt ziehen kann!

Doch der Spaß kann auch in die Hose gehen! An einem Gymnasium in Bayern war das erst neulich der Fall. Antisemitische, sexistische oder rassistische Abimotto-Vorschläge kommen leider öfters auf. Warum Humor seine Grenzen hat und ein Abimotto hinterfragt werden sollte!

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Neonazi-Netz-Vorlieben: Warum werden Nazis von Ulrike Meinhof und Marianne Bachmeier inspiriert?

Wer nur NS-Größen erwartet, wird enttäuscht: Vorbilder benennen Neonazis in Sozialen Netzwerken viele. Aber warum geben Neonazis eine linke Terroristin als “Person, die sie inspiriert”, an? Und wer war eigentlich Marianne Bachmeier, die so viele Rechtsextreme gut finden?

Dieser Autonome Nationalist wird unter anderem von Ulrike Meinhof inspiriert. (mehr…)

Neonazi-Netz-Vorlieben: Warum zitieren Nazis Bertolt Brecht und Rosa Luxemburg?

Irritierend: Manchmal werden auf Nazi-Profilen in Sozialen Netzwerken linke Denker*innen wir Bertolt Brecht und Rosa Luxemburg zitiert – manchmal auch auf Demo-Bannern. Aber warum?

Uminterpretation: NPD-Chef Holger Apfel zitiert auf Facebook Dichter Theodor Körner und Lyriker Erich Limpach. (mehr…)

Neonazi-Netz-Vorlieben: Warum finden Nazis „Rammstein“ gut?

“Rammstein” gehören zu den beliebtesten deutschen Bands weltweit. Auch in der rechtsextremen Szene haben sie Fans. Was spricht die Neonazis an, wenn sie “Rammstein” als Lieblingsband auf ihren Profilen im Web 2.0 angeben?

Wilde Musik-Mischung auf diesem Neonazi-Profil neben Rammstein. “Luni” ist Michael “Lunikoff” Regner, Ex-Sänger der Naziband “Landser”, “Sacha Korn” ein rechtspopulistischer Liedermacher. Anderes ist nicht rechtsextrem. (mehr…)

Neonazi-Netz-Vorlieben: Warum finden Nazis „Frei.Wild“ gut?

Die Band  „Frei.Wild“ ist aktuell sehr erfolgreich – auch in der rechtsextremen Szene. Viele Neonazis geben sie auf ihren Profilen in verschiedenen Sozialen Netzwerken an. Aber warum mögen Neonazis diese Chart-Rockmusik?

Facebook-Likes eines Neonazis: Neben Grauzonen-Bands wie Rammstein und Frei.Wild klar Rechtsextremes wie “Von Thronstahl” und “nationale Liedermacher”. (mehr…)

Neonazi-Netz-Vorlieben: Warum finden Nazis die „Böhsen Onkelz“ gut?

Klar, die Onkelz werden von vielen nicht-rechten Menschen gehört und haben sich selbst vom Rechtsextremismus distanziert. Aber in den Sozialen Netzwerken sind die “Böhsen Onkelz” immer noch eine der beliebtesten Bands unter Neonazis. Warum?

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Neonazi-Netz-Vorlieben: Warum finden Nazis „American History X“ gut?

Nazis, die Anti-Nazi-Filme mögen? Gibt es in Sozialen Netzwerken auch. Denn Nazis sind Meister*innen darin, Dinge aus dem Zusammenhang zu reißen und in ihrem Sinne zu interpretieren.

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Neonazi-Netz-Vorlieben: Warum finden Nazis „Kolberg“ gut?

Manche Vorlieben, die Neonazis in Sozialen Netzwerken auf ihren Profilen angeben, machen nachdenklich. Deshalb entschlüsseln wir einige beliebte “Likes”. Diesmal verbergen sie sich hinter wenig bekanntem NS-”Kulturgut”.

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Neonazi-Netz-Vorlieben: Warum finden Nazis „Braveheart“ gut?

Manche Vorlieben, die Neonazis in Sozialen Netzwerken auf ihren Profilen angeben, machen nachdenklich. Deshalb entschlüsseln wir einige beliebte “Likes”. Denn Nazis sind Meister*innen darin, Dinge aus dem Zusammenhang zu reißen und in ihrem Sinne zu interpretieren.

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Neonazi-Netz-Vorlieben: Warum finden Nazis „300“ gut?

Manche Vorlieben, die Neonazis in Sozialen Netzwerken auf ihren Profilen angeben, machen nachdenklich. Deshalb entschlüsseln wir einige beliebte “Likes”. Denn vieles, was zufällig scheint, ist es bei Nazis nicht. Ein Beispiel: Der Kinofilm”300″.

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Neonazi-Strategien in Sozialen Netzwerken (4): Propaganda-Spam

Neonazis nutzen soziale Netzwerke intensiv dazu, ihre Ideologie zu verbreiten. Sie wollen ihre rechtsradikalen Gedanken als „normal“ verkaufen oder wenigstens Andersdenkenden ein ungutes Gefühl vermitteln. Ein Weg, den sie dazu nutzen: Das Zumüllen (“Spammen”) von Seiten und Foren mit neonazistischer Propaganda. (mehr…)

Neonazi-Strategien in Sozialen Netzwerken (3): Demo-Aufrufe, Flashmobs, digitale Lichterketten

In Sozialen Netzwerken kann man super mit anderen Menschen in Kontakt kommen. Diese Möglichkeit wird auch von Neonazis benutzt:  Sie vernetzen sich aber nicht nur untereinander, sondern versuchen auch nicht-rechte User*innen oder Unentschlossene anzuwerben. Sie versuchen auf sich aufmerksam zu machen und sich möglichst aktiv zu zeigen. So wollen Neonazis User*innen von der Online- auch in die Offline-Nazi-Welt holen.

Im Sommer 2011 wollten Rechtsextreme in Berlin-Kreuzberg einen Aufmarsch veranstalten – und verabredeten sich dafür klammheimlich über die Sozialen Netzwerke. Der Plan flog allerdings auf. So konnte noch eine Gegendemonstration organisiert und der Aufmarsch dadurch verhindert werden.

Doch im Web 2.0. sind auch ganz offene Veranstaltungs-Aufrufe von Neonazis zu finden: Neonazi-Konzerte wie „Rock für Deutschland“ oder der „Tag der deutschen Zukunft“, eine jährlich stattfindende rechtsextreme Demonstration, haben eigene Seiten in Sozialen Netzwerken. (mehr…)