Video: Rassistische Hetze gegen Flüchtlinge

In sozialen Netzwerken wird derzeit gegen Flüchtlinge und gegen Flüchtlingsunterkünfte gehetzt – vor allem auf Facebook aber auch auf anderen Plattformen werden Flüchtlinge zum Ziel von Vorurteilen, menschenverachtenden Kommentaren und Hass. “no-nazi.net” klärt auf, wer hinter der Hetze steckt, warum diese so gefährlich ist und was man dagegen tun kann. Für mehr Infos könnt ihr auch in unser Dossier schauen.

Internationale Wochen gegen Rassismus: Eure Erfahrungen mit Alltagsrassismus

Ein Transparent mit der Aufschrift "Rassismus tötet" hängt am 13.02.2013 an einem Häuserblock in Dresden (Quelle: picture-alliance/dpa, Foto: Arno Burg)

Ein Transparent mit der Aufschrift “Rassismus tötet” hängt am 13.02.2013 an einem Häuserblock in Dresden (Quelle: picture-alliance/dpa, Foto: Arno Burg)

Am 10. März haben die diesjährigen „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ begonnen. Anlass für uns, Euch zu fragen: Was sind Eure Erfahrungen mit Rassismus im Alltag?

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no-nazi.net: Strategien gegen Antisemitismus in sozialen Netzwerken

 

Tastatur (Bild: Wikimedia Commons/CC-Lizenz/MichaelMaggs) mit Word Cloud (Montage: nnn)

Tastatur (Bild: Wikimedia Commons/CC-Lizenz/MichaelMaggs) mit Word Cloud (via Wordle, Montage: nnn)

Im Frühjahr 2013 erreichte das Projektteam von no-nazi.net ein Hilferuf aus Bayern: Schüler_innen eines Gymnasiums schrieben, dass in ihrem Jahrgang gerade die Wahl eines Abi-Mottos in einer eigenen Facebook-Gruppe diskutiert werde – mit teils erschreckend antisemitischen Vorschlägen. Diese reichten von „RA(b)bi – wir hams im Goldsäckchen“ bis hin zu „Abidolf Hitler – 13 Jahre Vollgas“. no-nazi.net veröffentlichte daraufhin auf dem projekteigenen Blog einen Beitrag über die Vorgänge, erklärte die antisemitischen Hintergründe und forderte zur Diskussion auf. Die Resonanz war groß: Zahlreiche User_innen äußerten Kopfschütteln über die geschmacklosen Vorschläge, andere aber sahen lediglich einen harmlosen Scherz. Auch die betroffenen Schüler_innen selbst nahmen an der Debatte teil und verteidigten sich zum Teil mit dem Argument, es sei doch nur „Spaß“ gewesen, was wiederum heftigen Protest anderer User_innen weckte.

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Dossier: Rassistische Hetze gegen Flüchtlinge

Foto: Bernd Wüstneck, dpa-Zentralbild

Foto: Bernd Wüstneck, dpa-Zentralbild

“Nein zum Heim!” – Ob Schneeberg, Plätz, Marzahn-Hellersdorf, Greiz oder Königs Wusterhausen: In vielen Kleinstädten Deutschlands und im Netz läuft die Hetze gegen Flüchtlinge derzeit auf Hochtouren. Die Angriffe auf Unterkünfte Geflüchteter nehmen zu. Aber wer sind eigentlich diese “Flüchtlinge”? Woher kommen sie? Was machen sie in Deutschland? Und vor allem: Warum ist der Umgang mit diesem Thema so schwierig, die Diskussion on- und offline so sehr von Vorurteilen und Hass geprägt? Das no-nazi.net-Dossier klärt auf.

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Erneute Auflage der Broschüre “Liken. Teilen. Hetzen. Neonazi-Kampagnen in Sozialen Netzwerken”

Unsere Broschüre “Liken. Teilen. Hetzen. Neonazi-Kampagnen in Sozialen Netzwerken“, die bereits nach einem Monat komplett vergriffen war, ist endlich neu aufgelegt worden und kann nun auch wieder als Printexemplar gegen Erstattung der Portokosten bei uns bestellt werden unter nonazinet@amadeu-antonio-stiftung.de. Und steht hier auch als Einzelseiten zum Download bereit.

Wir verabschieden uns von SchülerVZ!

Gestern wurde SchülerVZ abgeschaltet! Wie alle anderen Gruppen und Profile gibt es jetzt auch die no-nazi-Gruppe nicht mehr. Das finden wir sehr schade! Denn wir hatten bis zum Schluss dort immer noch noch insgesamt 740 Mitglieder*innen, die uns unterstützten, um gegen rechtsextreme Inhalte bei SchülerVZ vorzugehen! Mal abgesehen, dass wir dort zu den Höchstzeiten bis zu 1.600 Unterstützer*innen hatten. Wir verabschieden uns also mit schwerem Herzen von unserem guten Kooperationspartner VZ Netzwerke!

Auch SchülerVZ selbst engagierte sich seit der Gründung 2005 gegen Rechtsextremismus. Seit 2008 kooperierte das Soziale Netzwerk mit „Netz gegen Nazis“ und von Anfang an auch mit no-nazi.net, also mit uns!

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Tödliche Folgen von Cyber-Mobbing: “Springe von der George Washington Brücke. Sorry.”

 

September 2010 im US-Bundesstaat New Jersey: Der 18-jährige Tyler Clementi bittet seinen Zimmergenossen, Dharun Ravi, sich am Abend alleine mit einem Freund im gemeinsamen Zimmer des Studentenwohnheims treffen zu können. Beide studieren im ersten Jahr an der Rutgers University in Piscataway im Osten der USA.

Ravi folgt der Bitte seinen Mitstudenten, schaltet aber per Fernbedienung die Webcam im Zimmer ein. Die Szenen, die daraufhin bei ihm über den Bildschirm flimmern, twittert er direkt an seine Freund*innen weiter: “Zimmergenosse bat mich um unser Zimmer bis Mitternacht. Ich ging zu Molly ins Zimmer und machte meine Webcam an. Ich sah, wie er mit einem Kerl rummachte. Yeah.”
Tyler Clementi ahnt nichts von dem Verhalten seines Zimmergefährten und bittet ihn einen Tag später erneut, das Zimmer abends alleine nutzen zu können. Dharun Ravi twittert erneut: “Wagt einen Videochat mit mir zwischen 21.30 und 0 Uhr. Ja, es passiert wieder.”

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Argumentieren gegen Rechts

Achtung! Hier kommt das nächste Beispiel für rassistische Vorurteile. Heute: „Die Ausländer liegen uns auf der Tasche!“

 

Bildquelle: Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg! – Von Jonas Lanig und Marion Schweizer – Verlag an der Ruhr, 2005

Immer noch flackert manchmal das vorurteilsbelastete Bild arbeitsfauler “Ausländer*innen” auf (Zum Begriff “Ausländer” – und warum er nicht so cool ist): “Ausländer*innen”, die angeblich nur nach Deutschland kommen, um Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen.

Da wird zum Beispiel behauptet, „Sie“ nähmen „Uns“ die Arbeitsplätze weg. Gleichzeitig wird „Ausländer*innen“ vorgeworfen, sie würden ungerechterweise vom deutschen Sozialstaat profitieren. Hä?! Das passt ja mal voll nicht zusammen … aber logo, darum geht’s ja heute mal wieder: wie wir die Widersprüche rassistischer Vorurteile aufdecken können! (mehr …)

Unsere neue Broschüre: “Liken. Teilen. Hetzen. Neonazi-Kampagnen in Sozialen Netzwerken

Nazi 2.0 – Wie Rechtsextreme die Sozialen Netzwerke nutzen: Die Hand zum Hitler-Gruß, im Hintergrund eine Hakenkreuz-Fahne und im Gesicht ein dumm-dreister Blick: Längst lassen sich Nazis nicht mehr so leicht erkennen!

Die Strategie der Rechtsextremen im Internet und dabei besonders in den Sozialen Netzwerken ist um einiges raffinierter geworden – und damit umso gefährlicher. Über ganz bestimmte Themen versuchen sie immer wieder, nicht-rechtsextreme User*innen anzusprechen, Anschluss zu finden und quasi durch die Hintertür ihre menschenverachtende Ideologie einzustreuen.

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Kein Platz für Nazi-Phrasen!

Argumentieren gegen Rechts

Foto: kebox/fotolia

Was tun, wenn wir in Sozialen Netzwerken unterwegs sind und dabei auf diskriminierende Aussagen treffen? Neonazis, die über Kommentare rassistische Vourteile auspacken und eine Flut von vermeintlichen Argumentationen ausschütten?

Ignorieren? Und die dumpfen Aussagen einfach so stehen lassen!? Oder doch lieber darauf eingehen und versuchen dagegen zu argumentieren? Bringt das überhaupt was? Diskutieren mit Nazis? (mehr …)

Frag no-nazi.net: Was tun mit dem islamfeindlichen Video?

Keine Provokation ist den Rechtspopulist*innen von “Pro Deutschland” zu geschmacklos: Die rechtspopulistische Splitterpartei will den heftig umstrittenen Schmäh-Film “The innocence of Muslims” aus den USA über den Propheten Mohammed in Berlin zeigen. Das Video, in dem Mohammed als Mörder, Kinderschänder und Frauenheld dargestellt wird, hat eine Welle der Gewalt in der islamischen Welt ausgelöst. In Libyen wurden der US-Botschafter und drei weitere Amerikaner getötet (ZEIT online).

Kunst oder Hass? (mehr …)