LET’S FETZ GEGEN RECHTS – WAS GEHT DIESE WOCHE? – 28. KW 2013

MACH MIT, BRING DICH EIN, ODER KOMM VORBEI! In Köln, Dresden, Berlin, Heidelberg… und auch in deiner Stadt!?

Wenn ihr weitere Hinweise, Demoaufrufe, Aktionen habt, dann schreibt uns doch einen Kommentar oder eine Mail an nonazinet@amadeu-antonio-stiftung.de!

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Hingehört! Neonazis und Musik #1: NSBM & RAC

Musik hören viele Menschen sehr gerne: Egal ob in der Badewanne, auf der Party oder unterwegs. Musik verbindet, bringt Leute zusammen, löst Erinnerungen und Emotionen aus.  Gerade in Subkulturen und diversen Jugend-Szenen spielt Musik deshalb eine große Rolle. Leider auch im negativen Sinn, denn gerade Musik ist häufig der erste Zugang zur Neonazi-Szene.

Expert*innen gehen daher immer wieder auf die große Bedeutung von Rechtsrock- Konzerten und generell neonazistischer Musik ein. Rassistische und antisemitische Inhalte werden musikalisch untermalt und erreichen per Youtube- Klicks potenzielle Einsteiger*innen. Konzerte bringen Neonazis und interessierte Mitfeiernde zusammen, das gemeinsame Feiern von rassistischer Musik verbindet die Szene und vermittelt einen bestimmten rechtsextremen Lifestyle.

Deshalb nun unsere neue Reihe zu “Neonazis und Musik”, damit ihr eine Idee davon bekommt, zu welchen Klängen ihr das Kopfnicken lieber vermeidet sollte und an welcher Stelle vielleicht auch eure Freundinnen und Freunde mal ein bisschen genauer hinhören sollten, bevor sie einfach nur “die Musik” mögen.

Los geht es heute mit zwei verschiedenen Themengebieten:

Was versteckt sich hinter dem Begriff “Rock Against Communism” und wer oder was ist “National Socialist Black Metal”, das in der Black-Metal Szene vorzufinden ist.

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Hingehört! Überblick zu Neonazis und Musik

Du hörst gerne Musik? Neonazis leider auch. Und nicht nur das, sie machen auch welche! Um euch zu zeigen, welche Bands und Musikrichtungen problematisch sind, wo man besser genau hinhören sollte und besser nicht mitnicken sollte, starten wir eine Reihe zu rechtsextremer Musik! Lies hier was dich erwarten wird:

Musik verbindet viele Menschen innerhalb einer Szene oder Subkultur. Bestimmte Inhalte können geteilt und Beats und Klänge gemeinsam erlebt werden. Auch in vielen rechtsextremen Kreisen spielt Musik eine ganz wesentliche Rolle.

Nicht nur, was allgemein als “Rechtsrock” bezeichnet wird, ist Teil der Musik innerhalb rechtsextremistischer Kreise. Es gibt auch viele andere Genres, die Neonazis für ihre rechte Ideologie benutzen. Rechtsextremer Hiphop? Nazis in der Techno-Szene? Ja! Auch das gibt es… (mehr…)

Frei.Wild spielen doch nicht auf dem With Full Force Festival…

Nachdem mehrere langjährige Unterstützer*innen des Festivals, unter anderem das Musikmagazin Visions und der Alkoholhersteller Jägermeister ihre Unterstützung nach Zusage der Band offiziell zurückzogen, erklärten Frei.Wild ihren Verzicht, auf dem Festival aufzutreten.

Aber wie geht es euch damit? Hattet ihr mitbekommen, was letzte Woche durch die Sozialen Medien ging? Wie findet ihr die Diskussion um die Absage?

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Quiz: Rechtsextreme Codes und Symbole (5)

Bei unserem heutigen Quiz zu könnt ihr mehr über die “Hammerskins”, den Zahlencode “168:1″ und “Pitbull Germany” erfahren.

Macht mit und werdet fit im Erkennen von rechtsextremen Symbole, Codes und Klamottenmarken!

1) Hammerskins

a) Die “Hammerskins” sind eine neonazistische Skinhead-Band aus Skandinavien.  Der Name, zusammen gesetzt aus “Hammer” und “skin”(übersetzt: Körper) bezieht sich auf die angeblich “tollen Körperformationen” der Bandmitglieder. Das Logo der Band stellt zwei gekreuzte Hammer dar, die an das Symbol (Hammer und Sichel) des Kommunismus erinnern sollen.

b) Ist der Name eines internationalen Neonazi-Skinhead-Netzwerkes, das sich1986 in den USA gegründet hat. Der harte Kern deutscher Hammerskins wird auf 200–300 Mitglieder geschätzt. Neben paramilitärischem Training, betreiben sie auch Versände und Läden oder organisieren Konzerte. Die zwei gekreuzten Hämmer stellen angeblich das ›Symbol der weißen Arbeiter‹ dar.

2) “168:1″

a) Dieser Zahlencode beschreibt das Verhältnis “168″ zu “eins” und bezieht sich auf 168 Neonazi-Läden, die 1998 geschlossen wurden. Als Reaktion auf die Schließung der 168 Läden gründetet sich eine große, gemeinsame Fabrik, die weiterhin von Neonazis betrieben wird. Aus Stolz auf diese riesige Fabrik wird dieser Zahlencode häufig auf T-Shirts, Pullis und Jacken gedruckt.

b) Der Code bezieht sich auf den neonazistischen Sprengstoffanschlag in Oklahoma/USA, der durch den amerikanischen Terroristen Timothy McVeigh verübt wurde. Bei dem Anschlag kamen 168 Menschen ums Leben, McVeigh wurde zum Tode verurteilt. Neonazis verherrlichen den Anschlag indem sie den Zahlencode (“168 Tote gegenüber einem”) benutzen.

3) Pitbull

a) Pitbull ist der Name einer neonazistischen Jugendgruppe. Wegen der aggressiven Grundausrichtung der Gruppe und dem “bulligen” Auftreten der Mitglieder, trägt sie den Namen “Pitbull”.

b) Ist der Name einer Kleidermarke, die nach der als aggressiv geltenden Hunderasse benannt ist. Die Firma hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und wird dem Rocker- und Hooligan-Milieu zugerechnet. Pitbull ist auch über neonazistische Versände erhältlich.

 

Unser Dank an das Versteckspiel für die Bilder!