“Ja, Nein, Doch, Wenn, Aber…” – die Debatte zum NPD-Verbot(4)

Nachdem bereits im Jahr 2003 ein NPD-Verbotsverfahren scheiterte, gibt es nun einen neuen Versuch die rechtsradikale Partei verbieten zu lassen. Darüber laufen zur Zeit heiße Diskussionen in die unterschiedlichsten Richtungen.

Diese Woche wollen wir uns verschiedene Pro´s und Contra´s zu einem Verbot anschauen und vor allem hören was ihr dazu zu sagen habt! Also lest, denkt und schreibt mit!

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Ja, Nein, Doch, Wenn, Aber…” – die Debatte zum NPD-Verbot (3)

Nachdem bereits im Jahr 2003 ein NPD-Verbotsverfahren scheiterte, gibt es nun einen neuen Versuch die rechtsradikale Partei verbieten zu lassen. Darüber wird derzeit in unterschiedliche Richtungen heftigst diskutiert. Diese Woche wollen wir uns verschiedene Pro´s und Contra´s zu einem Verbot anschauen und vor allem hören, was ihr dazu zu sagen habt! Also lest, denkt und schreibt mit!

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“Ja, Nein, Doch, Wenn, Aber…“ – die Debatte zum NPD-Verbot (2)

Nachdem bereits im Jahr 2003 ein NPD-Verbotsverfahren scheiterte, gibt es nun einen neuen Versuch die rechtsradikale Partei verbieten zu lassen. Darüber laufen zur Zeit heiße Diskussionen in die unterschiedlichsten Richtungen. Diese Woche wollen wir uns verschiedene Pro´s und Contra´s zu einem Verbot anschauen und vor allem hören was ihr dazu zu sagen habt! Also lest, denkt und schreibt mit!

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„Ja, Nein, Doch, Wenn, Aber…“ – die Debatte zum NPD-Verbot (1)

Nachdem bereits im Jahr 2003 ein NPD-Verbotsverfahren scheiterte, gibt es nun einen neuen Versuch die rechtsextreme Partei verbieten zu lassen. Darüber laufen zur Zeit heiße Diskussionen in die unterschiedlichsten Richtungen.

Die Aufdeckung der rassistischen Morde durch den NSU (National-Sozialistischer Untergrund) und die engen Verbindungen vieler NPD-Funktionäre in die gewalttätige, rechtsextreme Szene zu Neonazis, die nicht in Parteien organisiert sind, liefern neue Gründe für ein neues Verbotsverfahren.

Zum Beispiel konnte aufgezeigt werden, dass der ehemalige NPD-Funktionär Ralf Wohlleben den NSU finanziell unterstützte und mit Waffen versorgte. Sogar der Vorsitzende der NPD, Holger Apfel kann eine Verbindung zum NSU nicht mehr leugnen (hierzu bspw. ein Artikel in der Tageszeitung taz). Und auch sonst fällt es nicht schwer, der NPD  rassistische und antisemitische Einstellungen und Verstrickungen mit militanten rechtsradikalen Strukturen nachzuweisen.

Na, dann doch sofort verbieten lassen diese NPD!? Trotz klarer Absage an die NPD gehen die Meinungen dazu weit auseinander.

Diese Woche wollen wir uns verschiedene Pro- und Contra-Argumente zu einem Verbot anschauen und vor allem hören was ihr dazu zu sagen habt. Also lest, denkt und schreibt mit! (mehr…)

Dienstags-Satire: Wie ist das denn nun eigentlich mit dem NPD-Verbot?

Die heute-show vom 7. Dezember 2012

Hier ein paar Argumente für ein NPD-Verbot. Zum Beispiel mit den Worten Holger Apfels (Vorsitzender der NPD), “dass sie [die NPD] sich zum Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland bekämpft…äh…bekennt”. Nur ein Versprecher oder eben doch bitterer Ernst?

Der „Nationalsozialistische Untergrund“ (1) - Die Anfänge

Als am 14.11.2011 ein Haus in Zwickau in Flammen aufging, wusste noch niemand, welche Folgen dieser Brand mit sich ziehen würde.Beate Zschäpe zündete ihr ehemaliges Wohnhaus an. Vermutlich, um Spuren zu vernichten.

Uwe Böhnhard und Uwe Mundlos brachten sich am gleichen Tag nach einem gescheiterten Banküberfall um. Wie sich später herausstellte, bildeten Zschäpe zusammen mit Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt die wichtigsten Protagonisten des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU).

Beate Zschäpe stellte sich der Polizei, jedoch ohne Aussagen zu machen. Sie sitzt bis heute im Gefängnis und steht nun vor Gericht. Es ist jedoch nicht so, dass diese drei Neonazis in der Vergangenheit  völlig unbekannt für die Polizei gewesen waren.

Mehr zum NSU in unserer aktuellen Serie. Fortsetzung folgt!

Text von Olga Wendtke & Anna Groß

Dienstags-Satire heute: Gernot Hassknecht über Nazi-Bafög vom Verfassungsschutz

Schon aus dem letzten Jahr, aber aktueller denn je! Leider scheint Gernot Hassknecht mit seinem witzig gemeinten Kommentar ziemlich recht gehabt zu haben. Für alle, die ein bisschen mehr zur Aktualität des Themas erfahren möchten, empfehlen wir die folgenden Links: Der Westen: “Anführer der Sauerländer Aktionsfront war ein V-Mann”  oder auch die Sendung vom Bayrischer Rundfunk, in der nachgefragt wird, wie ein V-Mann aus Bayern den Aufbau der rechtsextremen Szene mit verantwortet haben könnte.

Nun aber Gernot Hassknechts Kommentar zu den V-Menschen des Verfassungschutzes in Thüringen:

Aktionswochen gegen Antisemitismus 2012

Auch in diesem Jahr finden wieder die bundesweiten Aktionswochen gegen Antisemitismus statt. Sie jähren sich bereits zum 10. Mal. Werdet Teil der Aktionswochen!

Was sind die Aktionswochen?

Die Aktionswochen gegen Antisemitismus sind die bundesweit größte Kampagne gegen Antisemitismus. Das Ziel dieser Initiative ist es, an vielen Orten gleichzeitig rund um den 9. November ein breites Spektrum von Veranstaltungen gegen Antisemitismus zu organisieren, zu vernetzen und Diskussionen über verschiedene Facetten des Problems zu initiieren.

Mach auch Du mit!

Die Aktionswochen leben von den vielen unterschiedlichen Initiativen und Veranstaltungen vor Ort. Hier findet ihr den bundesweiten Aktionskalender. Schaut schnell mal nach, was in eurer Nähe stattfindet! Und wenn nichts für euch dabei ist, beraten wir euch gern bei eurer eigenen Aktion für die nächsten Aktionswochen! Wer sich mit Veranstaltungen an den Aktionswochen beteiligen möchte, kann sich gerne mit uns in Verbindung setzen. Unsere Kolleginnen und Kollegen der Amadeu Antonio Stiftung freuen sich sehr, wenn interessierte Initiativen und/oder einzelne Menschen sich mit Veranstaltungen unterschiedlichster Art beteiligen und natürlich die stattfindenden Veranstaltungen besuchen und bewerben :)

Teil der Aktionswochen können nahezu alle Veranstaltungen zum Thema Antisemitismus werden, die im Zeitraum Ende Oktober bis Mitte Dezember stattfinden. Wir freuen uns auf euch!

Braune Erde von Daniel Höra

„Ich hörte ihre Schritte, ihren keuchenden Atem, ihre Versuche leise zu sein. Zwei Schatten schlichen um mein Versteck. Ich schloss die Augen und versuchte meine Angst ganz tief in meinen Kopf zu sperren. Ich wollte mir nicht ausmalen, was sie mit mir anstellen würden, wenn sie mich erwischten. Sie würden mich nicht schonen, das war mir klar. Ich wusste zu viel.“

Mit diesen Sätzen zieht Daniel Höra die Leser*innen seines neuen Romans „Braune Erde“ von Anfang an in den Bann. Auf knapp 300 Seiten entfaltet er ein erschreckendes Szenario: Eine ganze Dorfgemeinschaft wird – ohne es zu merken – von rechtsextremen Siedler*innen übernommen. Das Buch “Braune Erde” zeigt eindringlich, wie wichtig ein aufmerksames und kritisches Bewusstsein für unterschwelligen Rechtsextremismus ist.

Der 15-Jährige Ben wohnt bei seiner Tante in einem kleinen Dorf in Mecklenburg. (mehr…)

Jamel rockt… gegen Nazis

Jamel ist ein kleines Dorf in Nordwestmecklenburg. In den vergangenen Jahren wurde das Dorf vermehrt zur neuen Heimat organisierter Rechtsextremer,  die dort systematisch Häuser und Ländereien aufkauften und besiedelten.  Birgit und Horst Lohmeyer sind die Einzigen, die sich offen gegen die Ausbreitung der Rechtsextremen vor Ort wehren. Dazu veranstalten sie zum Beispiel jedes Jahr ein großes Festival gegen Rechts auf ihrem Grundstück. Nun gibt es einen Film dazu:  ”Jamel rockt”.

Jamel Rockt (2012) von Jamel Rockt. Vielen Dank an das studentische Filmteam!

Nazi-Song neben Charthit: Die Verbreitung rechtsextremer Musik im Internet

Gerade für die Nachwuchsgewinnung spielt Musik in der rechtsextremen Szene eine entscheidende Rolle. Im Internet lassen sich Songs mit entsprechenden Inhalten leider ohne Probleme verbreiten – und das nicht nur auf einschlägigen Seiten. Das Beispiel der Plattform “ZeeZee” zeigt, wie rechtsextreme Bands gleich neben dem nächsten Charthit auftauchen können – und wie wichtig ein Problembewusstsein für die Entfernung solcher Inhalte ist.

In ihren Liedern leugnen sie den Holocaust, rufen zu Mord an “Ausländern” auf und verehren den Nationalsozialismus. Für die Mitgliedergewinnung der rechtsextremen Szene ist Musik ein enorm wichtiger Faktor. Obwohl viele Bands, Alben und Lieder in Deutschland indiziert, also nicht verkäuflich, sind, lassen sich im Internet viele Stücke leicht finden. Da in Deutschland jedes Jahr mehr als 100 neue Alben neonazistischer Bands erscheinen, fällt es schwer, den Überblick zu bewahren. Oftmals ist die rechtsextreme Ideologie, die durch die Musik vermittelt wird, nicht sofort erkennbar, was ihre Identifikation erschwert. Auch aufgrund der hohen Zahl an Neuveröffentlichungen ist es schwer, gegen die Musik vorzugehen. Es gleicht einem Kampf gegen Windmühlen.

“Musik ist unsere Waffe”

Dabei ist konsequentes Handeln gegen rechtsextreme Musik enorm wichtig: (mehr…)

Vorsicht! Wieder missbrauchen Nazis den Missbrauch für ihre Propaganda

Mal wieder versuchen Rechtsextreme mit dem Thema “Kindesmissbrauch” Aufmerksamkeit zu erringen und ihre Demokratie- und Menschenfeindliche Ideologie unterschwellig an nicht-rechtsextreme Bürger*innen zu bringen. (mehr…)