Heute im Blogroll: blog.rechtesland.de

Atlas zur extremen Rechten und zur Nazi-Vergangenheit

Seit letzter Woche ist der Blog Rechtes Land online. Der Blog funktioniert ähnlich wie Google Maps: Eine Landkarte, in die man rein- und rauszoomen kann und auf der markierte Stellen mit Informationen zu sehen sind.

Allerdings geht es nicht um irgendwelche Straßen und Adressen – sondern um Orte der extremen Rechten und Orte, um sich an den Nationalsozialismus, dessen Verbrechen und an dessen Opfer zu erinnern. Der Atlas dient also als Informationsquelle und gleichzeitig zur Dokumentation.

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Publikative.org

Ihr lest gerade bei no-nazi.net und das finden wir super! Wie ihr ja wisst, wollen wir mit unserem Blog aufmerksam auf Propaganda und Gefahren von Neonazis und andere diskriminierende Einstellungen, die im Netz zu finden sind, machen.

Neben unserer Arbeit gibt es noch andere tolle  Blogs, die gute Aufklärungsarbeit machen und Diskriminierungen zur Sprache bringen!

Deshalb gibt es bei uns jetzt jede Woche einen “Blog-roll”, das heißt, wir stellen hier verschiedene Blogs vor, die ihr auch mal besuchen könnt :) (mehr…)

Gleichberechtigung für Homosexuelle: Noch ein langer Weg (2)

Die Diskriminierung von Schwulen und Lesben verläuft auf ganz unterschiedlichen Ebenen. Seit dem 1. August 2001 werden in Deutschland “gleichgeschlechtliche Partnerschaften”, also Partnerschaften zwischen Mann & Mann bzw. zwischen Frau & Frau rechtlich anerkannt. Diese Veränderung bedeutet einen wichtigen Schritt für viele Homosexuelle in Deutschland. Trotzdem besitzt  eine ” eingetragene gleichgeschlechtliche Partnerschaft” und die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau nicht die gleichen Rechte.

Homosexuelle Paare werden durch die Gesetzgebung in Deutschland benachteiligt

23.000 Paare haben sich seit der rechtlichen Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften im Jahr 2001 anerkennen lassen. Diese Paare haben sich dafür entschieden, weil sie sich lieben und das auch der Öffentlichkeit zeigen wollen. Trotzdem besitzt die offiziell eingetragene Lebenspartnerschaft (noch) nicht die gleichen Rechte wie eine heterosexuelle Ehe. Gerade im Bereich der Steuererleichterungen, die verheiratete Menschen besitzen, werden homosexuelle Paare benachteiligt. Denn diese müssen genauso viele Steuern zahlen wie Menschen, die alleine leben.

Was haben denn Steuern mit der Diskriminierung von Homosexuellen zu tun?

Menschen, die in Deutschland leben, werden in verschiedene Steuerklassen eingeteilt. Dabei entscheidet das Einkommen, das Vermögen und eben auch die privaten Lebensumstände, zu welcher Steuerklasse Personen gehören. Die verschiedene Steuerklasse entscheiden darüber wie viel Steuern Menschen im Jahr bezahlen müssen.  Verheiratete Menschen sind allein lebenden Personen gegenüber besser gestellt, das gilt auch für Menschen mit Kindern. Das Ziel dahinter: Viele Menschen sollen heiraten und Kinder bekommen, denn das wirke sich positiv auf Deutschland aus. Das steckt auch dahinter, wenn  konservative Politiker*innen oder die katholische Kirche sagen, das “die Ehe eine Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau sei”. Sie wollen die heterosexuelle Ehe “schützen”, denn nur diese könne den  “Fortbestand der deutschen Gesellschaft” sichern.

Folgen dieser Argumentation

Dieses Denken und die dazugehörigen Gesetze sind diskriminierend. Denn Menschen suchen sich ihre sexuelle Identität nicht aus. Dass die Liebe und die Zuneigung zwischen einem gleichgeschlechtlichen Paar genauso stark und schön ist, wie bei einem heterosexuellen Pärchen, wird dabei verdrängt. Und dies sollte doch im Vordergrund einer Beziehung stehen. Die Menschen werden also aufgrund ihrere sexuellen Identität unterschiedlich behandelt. Sie haben also unter Gesetzen zu leiden, die ihnen nicht die gleichen Rechte wie heterosexuellen Partnerschaften zu gestehen.  Damit wird Homosexualität auch gesetzlich  immer noch nicht als etwas “Normales” angesehen.

Nächste Woche geht es mit Teil 3 weiter.  Dort beschäftigen wir uns  mit welchen Diskriminierungen homosexuelle Paare konfrontiert werden, wenn sie Kinder adoptieren wollen. Also: Fortsetzung folgt!

Text von Olga Wendtke

Neonazi-Netz-Vorlieben: Warum werden Nazis von Ulrike Meinhof und Marianne Bachmeier inspiriert?

Wer nur NS-Größen erwartet, wird enttäuscht: Vorbilder benennen Neonazis in Sozialen Netzwerken viele. Aber warum geben Neonazis eine linke Terroristin als “Person, die sie inspiriert”, an? Und wer war eigentlich Marianne Bachmeier, die so viele Rechtsextreme gut finden?

Dieser Autonome Nationalist wird unter anderem von Ulrike Meinhof inspiriert. (mehr…)

Neonazi-Netz-Vorlieben: Warum zitieren Nazis Bertolt Brecht und Rosa Luxemburg?

Irritierend: Manchmal werden auf Nazi-Profilen in Sozialen Netzwerken linke Denker*innen wir Bertolt Brecht und Rosa Luxemburg zitiert – manchmal auch auf Demo-Bannern. Aber warum?

Uminterpretation: NPD-Chef Holger Apfel zitiert auf Facebook Dichter Theodor Körner und Lyriker Erich Limpach. (mehr…)

Neonazi-Netz-Vorlieben: Warum finden Nazis „Rammstein“ gut?

“Rammstein” gehören zu den beliebtesten deutschen Bands weltweit. Auch in der rechtsextremen Szene haben sie Fans. Was spricht die Neonazis an, wenn sie “Rammstein” als Lieblingsband auf ihren Profilen im Web 2.0 angeben?

Wilde Musik-Mischung auf diesem Neonazi-Profil neben Rammstein. “Luni” ist Michael “Lunikoff” Regner, Ex-Sänger der Naziband “Landser”, “Sacha Korn” ein rechtspopulistischer Liedermacher. Anderes ist nicht rechtsextrem. (mehr…)

Neonazi-Netz-Vorlieben: Warum finden Nazis „Frei.Wild“ gut?

Die Band  „Frei.Wild“ ist aktuell sehr erfolgreich – auch in der rechtsextremen Szene. Viele Neonazis geben sie auf ihren Profilen in verschiedenen Sozialen Netzwerken an. Aber warum mögen Neonazis diese Chart-Rockmusik?

Facebook-Likes eines Neonazis: Neben Grauzonen-Bands wie Rammstein und Frei.Wild klar Rechtsextremes wie “Von Thronstahl” und “nationale Liedermacher”. (mehr…)

Neonazi-Netz-Vorlieben: Warum finden Nazis die „Böhsen Onkelz“ gut?

Klar, die Onkelz werden von vielen nicht-rechten Menschen gehört und haben sich selbst vom Rechtsextremismus distanziert. Aber in den Sozialen Netzwerken sind die “Böhsen Onkelz” immer noch eine der beliebtesten Bands unter Neonazis. Warum?

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Neonazi-Netz-Vorlieben: Warum finden Nazis „American History X“ gut?

Nazis, die Anti-Nazi-Filme mögen? Gibt es in Sozialen Netzwerken auch. Denn Nazis sind Meister*innen darin, Dinge aus dem Zusammenhang zu reißen und in ihrem Sinne zu interpretieren.

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Neonazi-Netz-Vorlieben: Warum finden Nazis „Kolberg“ gut?

Manche Vorlieben, die Neonazis in Sozialen Netzwerken auf ihren Profilen angeben, machen nachdenklich. Deshalb entschlüsseln wir einige beliebte “Likes”. Diesmal verbergen sie sich hinter wenig bekanntem NS-”Kulturgut”.

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Neonazi-Netz-Vorlieben: Warum finden Nazis „Braveheart“ gut?

Manche Vorlieben, die Neonazis in Sozialen Netzwerken auf ihren Profilen angeben, machen nachdenklich. Deshalb entschlüsseln wir einige beliebte “Likes”. Denn Nazis sind Meister*innen darin, Dinge aus dem Zusammenhang zu reißen und in ihrem Sinne zu interpretieren.

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Neonazi-Netz-Vorlieben: Warum finden Nazis „300“ gut?

Manche Vorlieben, die Neonazis in Sozialen Netzwerken auf ihren Profilen angeben, machen nachdenklich. Deshalb entschlüsseln wir einige beliebte “Likes”. Denn vieles, was zufällig scheint, ist es bei Nazis nicht. Ein Beispiel: Der Kinofilm”300″.

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