Active voice!

Interview mit dem Netzwerk für Demokratie und Courage

Immer wieder stoßen wir auf rechtsextreme, rassistische, antisemitische, antiziganistische und weitere menschenfeindliche Inhalte. Puh. Das kann ganz schön ermüdend sein. Umso motivierender ist es zu sehen, dass auch viele Menschen dagegen sind und sich für ein respektvolles Miteinander einsetzen!

Es gibt viele verschiedene Organisationsarten und Formen der Vernetzung, um gegen menschenverachtende Einstellungen aktiv zu werden! Das gibt wieder Energie!

Nachdem wir bereits ein Interview mit  Amaro Foro e.V.   und der Naturfreundejugend Berlin geführt haben, setzen wir unserer Reihe mit einem Interview dem Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC)  fort. 

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Kein Platz für Nazi-Phrasen!

Argumentieren gegen Rechts

Foto: kebox/fotolia

Was tun, wenn wir in Sozialen Netzwerken unterwegs sind und dabei auf diskriminierende Aussagen treffen? Neonazis, die über Kommentare rassistische Vourteile auspacken und eine Flut von vermeintlichen Argumentationen ausschütten?

Ignorieren? Und die dumpfen Aussagen einfach so stehen lassen!? Oder doch lieber darauf eingehen und versuchen dagegen zu argumentieren? Bringt das überhaupt was? Diskutieren mit Nazis? (mehr…)

Publikative.org

Ihr lest gerade bei no-nazi.net und das finden wir super! Wie ihr ja wisst, wollen wir mit unserem Blog aufmerksam auf Propaganda und Gefahren von Neonazis und andere diskriminierende Einstellungen, die im Netz zu finden sind, machen.

Neben unserer Arbeit gibt es noch andere tolle  Blogs, die gute Aufklärungsarbeit machen und Diskriminierungen zur Sprache bringen!

Deshalb gibt es bei uns jetzt jede Woche einen “Blog-roll”, das heißt, wir stellen hier verschiedene Blogs vor, die ihr auch mal besuchen könnt :) (mehr…)

Fußball gegen Nazis: Mit Kicks und Klicks für Fairplay

“Ich war sauer, traurig, geschockt.” Das sagte der Fußballprofi Kevin-Prince Boateng, als er Anfang Januar in einem Testspiel seines Vereins AC Milan von Fans beleidigt wurde. Einige Anhänger des Gastgebervereins Pro Patria hatten immer wieder Affenlaute gemacht, wenn Boateng oder ein anderer dunkelhäutiger Spieler seines Teams am Ball war. Die Botschaft dieser Geräusche ist klar: Schwarze oder dunkelhäutige Menschen werden auf eine Stufe mit Affen gestellt, nicht als Menschen wahrgenommen. Das ist ganz übler Rassismus.

Viele Leute sagen trotzdem: Hier geht es um Fußball und nicht um Oper, da müssen mal derbere Worte erlaubt sein. Doch auch Worte oder Geräusche, wie die erwähnten Affenlaute, können die Gefühle von Menschen ganz real verletzen.
“Das geht nicht spurlos an mir vorbei”, betonte auch Kevin-Prince Boateng. Der gebürtige Berliner (seine Mutter ist Deutsche, sein Vater Ghanaer) hatte deshalb das Testspiel seines Klubs kurzerhand abgebrochen, indem er den Platz verließ und seine Mitspieler sich anschlossen.

Auch der frühere deutsche Nationalspieler Gerald Asamoah muss immer wieder Rassismus im Fußball erleben. (mehr…)

Magdeburg: Gegen Nazis auf die Straße

Am kommenden Samstag (12.01.13) wollen mehr als 1000 Neonazis durch Magdeburg marschieren. Es handelt sich damit um einen der größten Neonaziaufmärsche in Deutschland. Hier erfährst du warum Neonazis in Sachsen-Anhalt demonstrieren wollen und welche Aktionen am Samstag dagegen geplant sind.

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Dienstags-Satire: Wie ist das denn nun eigentlich mit dem NPD-Verbot?

Die heute-show vom 7. Dezember 2012

Hier ein paar Argumente für ein NPD-Verbot. Zum Beispiel mit den Worten Holger Apfels (Vorsitzender der NPD), “dass sie [die NPD] sich zum Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland bekämpft…äh…bekennt”. Nur ein Versprecher oder eben doch bitterer Ernst?

Nationalsozialistischer Untergrund – der NSU (3)

Die Mordserie des NSU ist auch ein Jahr nach der Selbstenttarnung weiterhin präsent, denn sie zeugt nicht nur von der Gefahr, die von Neonazis ausgehen. Sie beweist auch, welche Auswirkungen rassistische Einstellungen in unserer Gesellschaft haben können. Jahrelang mordeten die Mitglieder des NSU in der gesamten Bundesrepublik. Ihre 10 Opfer suchten sie in ganz Deutschland.

Verhalten der Polizei,  der Sicherheitsbehörden und der Medien (mehr…)

„Nationalsozialistischer Untergrund“ (2): Was war das?

Im Verfahren um den „Nationalsozialistischen Untergrund“ (kurz „NSU) ist jetzt Anklage gegen Beate Zschäpe erhoben worden. Ihr wird vorgeworfen 10 Morde, unzählige Anschläge und Bankraube organisiert und geplant zu haben.

Doch was ist dieser „NSU“ eigentlich genau und warum ist das Thema immer noch aktuell?

Vor mehr als einem Jahr… (mehr…)

Der „Nationalsozialistische Untergrund“ (1) - Die Anfänge

Als am 14.11.2011 ein Haus in Zwickau in Flammen aufging, wusste noch niemand, welche Folgen dieser Brand mit sich ziehen würde.Beate Zschäpe zündete ihr ehemaliges Wohnhaus an. Vermutlich, um Spuren zu vernichten.

Uwe Böhnhard und Uwe Mundlos brachten sich am gleichen Tag nach einem gescheiterten Banküberfall um. Wie sich später herausstellte, bildeten Zschäpe zusammen mit Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt die wichtigsten Protagonisten des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU).

Beate Zschäpe stellte sich der Polizei, jedoch ohne Aussagen zu machen. Sie sitzt bis heute im Gefängnis und steht nun vor Gericht. Es ist jedoch nicht so, dass diese drei Neonazis in der Vergangenheit  völlig unbekannt für die Polizei gewesen waren.

Mehr zum NSU in unserer aktuellen Serie. Fortsetzung folgt!

Text von Olga Wendtke & Anna Groß

Der Wettbewerb “Sticker gegen Rechts” geht in die vierte Runde! Seid dabei mit eurem Entwurf!

Sticker gegen Rechts geht nach den Vorjahreswettbewerben in die vierte Runde und bietet auch 2012 wieder eine Basis, um den demokratischen Gedanken gemeinsam zu stärken, Diskussionen gegen rechtspolitisches Gedankengut anzustoßen und um so weit als dies über einen solchen Wettbewerb möglich ist, politisch aufzuklären. Das Team von Sticker gegen Rechts lädt deshalb alle herzlichst dazu ein, eigene Beiträge zu erstellen und die Beiträge der anderen Teilnehmer*innen zu beurteilen, damit sie am Ende des Wettbewerbs erneut eine hervorragende Siegerin oder einen großartigen Sieger oder vielleicht sogar ein nettes Team aus Sticker-Entwerfenden küren können.

Seid dabei und macht mit beim Wettbewerb Sticker gegen Rechts 2012!