Dienstagsfilmtipp: Spuck auf Rechts #14_Farbeon

Tataaa…! -Heute empfehlen wir euch wieder einmal ein Video aus der “Spuck auf Rechts”-Reihe! Im Lied #14  erteilt der Rapper Farbeon mit flowigen Beats und scharfen Reimen Neonazis und Rassismus eine Absage.

“Wir kämpfen für das Recht – Wir kämpfen gegen Rechts!” heißt es im Refrain:

Farbeon ist einer der einflussreichsten Stimmen in der Hip Hop Szene New York’s. Er ist Künstler, Lehrer, und ein „agent of change” („Agent der Veränderung“). So gibt er häufig Workshops, möchte die Geschichte des Hip Hop vermitteln, den Austausch und Dialog fördern und dadurch den Weg für zukünftige HipHop-Aktivist*innen ebnen. In der Auseinandersetzung mit der Hip Hop Kultur setzt er sich also auch für Gleichberechtigung ein und will Vorurteile und Unterdrückung aktiv bekämpfen.

Das Musik-Projekt “Spuck auf Rechts” wurde vom Künstler Gigoflow von der Gruppe Gitta Spitta Mitte November 2012 ins Leben gerufen. Gemeinsam mit vielen anderen Rapper*innen möchte er Musik gegen Rassismus produzieren.

Welchen Einfluss hat Musik (Musikszene, Musikkontexte) auf euch? Seid ihr auch der Meinung, dass die Auseinandersetzung mit Musik ein guter Weg ist um Vorurteile und Rassismus zu bekämpfen? Wir sind gespannt auf eure Mails! Schickt sie uns an: nonazinet@amadeu-antonio-stiftung.de!

LET’S FETZ GEGEN RECHTS – WAS GEHT DIESE WOCHE? – 27. KW 2013

MACH MIT, BRING DICH EIN, ODER KOMM VORBEI! In Gera, Berlin, Halle, Ludwigsburg, Hamburg, Bühl, Heilbronn, Nürnberg, Bielefeld… und auch in deiner Stadt!?

Wenn ihr weitere Hinweise, Demoaufrufe, Aktionen habt, dann schreibt uns doch einen Kommentar oder eine Mail an nonazinet@amadeu-antonio-stiftung.de!

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Dienstagsvideotipp: Feine Sahne Fischfilet -Mit dir

Wir berichten viel über Neonazis, Rassismus und andere menschenverachtende Einstellungen. Es gibt aber zum Glück auch viele Menschen, die sich dagegen stellen – auch in der Musiklandschaft.

Feine Sahne Fischfilet, Punkband aus Mecklenburg-Vorpommern, gehört definitiv zu den Bands, die in ihrer Musik Neonazis eine klare Absage erteilen. Das Lied “Mit dir” finden wir besonders toll: Es geht um Liebe, Freundschaft und eine gute Zeit -und das ganz ohne Neonazis und Homophobie. Aber seht selbst:

Was für Musik hört ihr gerne? Welche Bands oder Musiker*innen machen tolle Mukke, ohne rassistische oder sexistische Inhalte? Wir freuen uns über Mails oder Nachrichten an: nonazinet@amadeu-antonio-stiftung.de.

Blogroll
“Blick nach rechts”

Ihr lest gerade bei no-nazi.net und das finden wir super! Wie ihr ja wisst, wollen wir mit unserem Blog aufmerksam machen – auf Propaganda und Gefahren von Neonazis und andere diskriminierende Einstellungen, die im Netz zu finden sind.

Neben unserer Arbeit gibt es noch andere tolle Blogs, die gute Aufklärungsarbeit machen und Diskriminierungen zur Sprache bringen!

Bisher hatten wir in unserem “Blogroll” schon den Blog  Der braune Mob e.V., Publikative.org und blog.rechtesland.de . Heute stellen wir die Homepage von “Blick nach Rechts” vor: (mehr …)

“Die Rechte”: Neue Partei auf dem Vormarsch

Screenshot der Internetseite “Die Rechte”

 

Wenn Neonazi-Organisationen oder Neonazi-Partei verboten werden, ist das gut, denn so werden die Strukturen der Szene zumindest zeitweilig unterbrochen und an der Verbreitung ihrer menschenfeindlichen Haltungen gestört. Zumindest in der Anfangszeit direkt nach dem Verbot. Das hat sich in der Vergangenheit und zuletzt bei den Kameradschaftsverboten in NRW gezeigt. Aber es reicht leider nicht, einfach nur das Verbot auszusprechen. Denn ein Verbot ändert noch nichts an der Ideologie der Neonazi-Akteur*innen.

Diese Tatsache zeigt sich aktuell an der Partei “Die Rechte”. Die Neonazis, die dort federführend in der rechtsradikalen Partei mitwirken, sind keine Unbekannten. Ganz im Gegenteil: Sie haben schon in den mittlerweile verbotenen Kameradschaften “Nationaler Widerstand Dortmund”, “Kameradschaft Aachener Land” und der “Kameradschaft Hamm” neonazistische Politik betrieben.

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Erster Mai, nicht Nazifrei – was war los in Berlin und Dortmund?

Letzte Woche haben wir über die generelle Bedeutung des 1.ten Mai berichtet (mehr dazu hier) und euch die geplanten Aktionen für den Tag vorgestellt: über die Naziaufmärsche in Frankfurt, Dortmund, Erfurt, Berlin und Würzburg informiert und uns die Aufrufe der Gegenproteste angeschaut. Heute, einen Tag danach, hoffen wir, dass ihr an erfolgreichen Protesten teilgenommen habt und alle unversehrt seid. Leider wurden beide Veranstaltungen nicht blockiert oder komplett verhindert, dennoch wurde sowohl in Berlin- Schöneweide als auch in Dortmund ein deutliches Zeichen gegen Nazis gesetzt! Wir haben euch mal einige Eindrücke von uns aus Berlin und Dortmund zusammengestellt, morgen werden wir außerdem noch über Frankfurt am Main berrichten!

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Wir verabschieden uns von SchülerVZ!

Gestern wurde SchülerVZ abgeschaltet! Wie alle anderen Gruppen und Profile gibt es jetzt auch die no-nazi-Gruppe nicht mehr. Das finden wir sehr schade! Denn wir hatten bis zum Schluss dort immer noch noch insgesamt 740 Mitglieder*innen, die uns unterstützten, um gegen rechtsextreme Inhalte bei SchülerVZ vorzugehen! Mal abgesehen, dass wir dort zu den Höchstzeiten bis zu 1.600 Unterstützer*innen hatten. Wir verabschieden uns also mit schwerem Herzen von unserem guten Kooperationspartner VZ Netzwerke!

Auch SchülerVZ selbst engagierte sich seit der Gründung 2005 gegen Rechtsextremismus. Seit 2008 kooperierte das Soziale Netzwerk mit „Netz gegen Nazis“ und von Anfang an auch mit no-nazi.net, also mit uns!

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1. Mai in Frankfurt und Würzburg – Entschlossen gegen Nazis!

Frankfurt

Was ist geplant?

Am 1. Mai 2013 mobilisiert die NPD nicht nur nach Berlin, sondern auch nach Frankfurt am Main. Dort plant sie eine Kundgebung an der Europäischen Zentralbank unter dem Motto „Raus aus dem Euro“ sowie gegen „EU und das Großkapital“.

Während die Freien Kameradschaften und autonomen Nationalist*innen maßgeblich nach Würzburg und Dortmund mobilisieren, zeigt sich die NPD für Berlin und Frankfurt a.M. verantwortlich. So wird eine der beiden zentralen NPD-Veranstaltungen an diesem Tag in Frankfurt stattfinden. Auf Grund der eigenen Mobilisierung der “Freien Kräfte” ist damit zu rechnen, dass die “Freien Kameradschaften” und Autonomen Nationalist*innen wohl eher den Weg nach Würzburg aufnehmen werden.

Warum wählen die Nazis das Motto “Raus aus dem Euro”?

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