Internationale Wochen gegen Rassismus

Vom 10. bis zum 23. März 2014 finden die “Internationalen Wochen gegen Rassismus” statt. Die dazugehörige Onlinepräsenz liefert nicht nur interessantes Hintergrundmaterial rund um das Thema Rassismus sondern informiert auch über alle geplanten Veranstaltungen. Dieses Jahr beteiligen sich mehr als 70 Organisationen an der Aktion, die vom Interkulturellen Rat ausgerufen wird.

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Dienstagsfilmtipp: Spuck auf Rechts #14_Farbeon

Tataaa…! -Heute empfehlen wir euch wieder einmal ein Video aus der “Spuck auf Rechts”-Reihe! Im Lied #14  erteilt der Rapper Farbeon mit flowigen Beats und scharfen Reimen Neonazis und Rassismus eine Absage.

“Wir kämpfen für das Recht – Wir kämpfen gegen Rechts!” heißt es im Refrain:

Farbeon ist einer der einflussreichsten Stimmen in der Hip Hop Szene New York’s. Er ist Künstler, Lehrer, und ein „agent of change” („Agent der Veränderung“). So gibt er häufig Workshops, möchte die Geschichte des Hip Hop vermitteln, den Austausch und Dialog fördern und dadurch den Weg für zukünftige HipHop-Aktivist*innen ebnen. In der Auseinandersetzung mit der Hip Hop Kultur setzt er sich also auch für Gleichberechtigung ein und will Vorurteile und Unterdrückung aktiv bekämpfen.

Das Musik-Projekt “Spuck auf Rechts” wurde vom Künstler Gigoflow von der Gruppe Gitta Spitta Mitte November 2012 ins Leben gerufen. Gemeinsam mit vielen anderen Rapper*innen möchte er Musik gegen Rassismus produzieren.

Welchen Einfluss hat Musik (Musikszene, Musikkontexte) auf euch? Seid ihr auch der Meinung, dass die Auseinandersetzung mit Musik ein guter Weg ist um Vorurteile und Rassismus zu bekämpfen? Wir sind gespannt auf eure Mails! Schickt sie uns an: nonazinet@amadeu-antonio-stiftung.de!

LET’S FETZ GEGEN RECHTS – WAS GEHT DIESE WOCHE? – 27. KW 2013

MACH MIT, BRING DICH EIN, ODER KOMM VORBEI! In Gera, Berlin, Halle, Ludwigsburg, Hamburg, Bühl, Heilbronn, Nürnberg, Bielefeld… und auch in deiner Stadt!?

Wenn ihr weitere Hinweise, Demoaufrufe, Aktionen habt, dann schreibt uns doch einen Kommentar oder eine Mail an nonazinet@amadeu-antonio-stiftung.de!

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Erster Mai, nicht Nazifrei – was war los in Berlin und Dortmund?

Letzte Woche haben wir über die generelle Bedeutung des 1.ten Mai berichtet (mehr dazu hier) und euch die geplanten Aktionen für den Tag vorgestellt: über die Naziaufmärsche in Frankfurt, Dortmund, Erfurt, Berlin und Würzburg informiert und uns die Aufrufe der Gegenproteste angeschaut. Heute, einen Tag danach, hoffen wir, dass ihr an erfolgreichen Protesten teilgenommen habt und alle unversehrt seid. Leider wurden beide Veranstaltungen nicht blockiert oder komplett verhindert, dennoch wurde sowohl in Berlin- Schöneweide als auch in Dortmund ein deutliches Zeichen gegen Nazis gesetzt! Wir haben euch mal einige Eindrücke von uns aus Berlin und Dortmund zusammengestellt, morgen werden wir außerdem noch über Frankfurt am Main berrichten!

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Aufruhr am Gymnasium – Antisemitismus, Verharmlosung oder einfach nur Spaß?

Frech und witzig sollen die kleinen Wortspiele mit den drei Buchstaben A, B, I sein. Jahre langes früh aufstehen, Schulbank drücken, über Klausuren schwitzen und sich mit Mitschüler*innen und Lehrer*innen rumschlagen ist nun zuende! So lange hat man auf diesen Abschluss mit aller Energie (mehr oder minder) hingearbeitet und genau das soll das Motto auch ausdrücken! Dass man jetzt die Schule so richtig hinter sich lässt, man ein Stück unabhängiger und erwachsener ist, man frei von Anwesenheitspflicht, Lernstress und Notendruck in die Welt ziehen kann!

Doch der Spaß kann auch in die Hose gehen! An einem Gymnasium in Bayern war das erst neulich der Fall. Antisemitische, sexistische oder rassistische Abimotto-Vorschläge kommen leider öfters auf. Warum Humor seine Grenzen hat und ein Abimotto hinterfragt werden sollte!

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Unser Dienstagsfilmtipp:
Madog a.k.a. Joey 247, Kaveh & Cigir #9 der Reihe “Spuck auf Rechts”

Heute gibt es nochmal ein Video aus der “Spuck auf Rechts”-Reihe!
Seht selbst:

Die Rapper Gigoflow, Madog a.k.a. Joey 247, Kaveh & Cigir thematisieren in ihrem Lied nicht nur die Mordserie des “Nationalsozialistischen Untergrund”, sondern auch die deutsche Asylpolitik. Sie widmen den Song “den toten Vermissten”, die in den vergangenen Jahren Opfer rechter und rassistischer Gewalt geworden sind. Am Schluss werden in dem Video die Namen all derer eingeblendet, die seit 1992 von Neonazis oder anderen Rassist*innen aus menschenverachtenden Gründen umgebracht worden sind.

Wie findet ihr den Song?

Das Musik-Projekt “Spuck auf Rechts” wurde vom Künstler Gigoflow von der Gruppe Gitta Spitta Mitte November 2012 ins Leben gerufen. Gemeinsam mit vielen anderen Rapper*innen möchte er Musik gegen Rassismus produzieren.

Mittlerweile gibt es schon das 10.Video der “Spuck auf Rechts” – Reihe. Hier kommt ihr zur facebook-Seite und könnt euch noch die anderen Video anschauen.

Argumentieren gegen Rechts

Achtung! Hier kommt das nächste Beispiel für rassistische Vorurteile. Heute: „Die Ausländer liegen uns auf der Tasche!“

 

Bildquelle: Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg! – Von Jonas Lanig und Marion Schweizer – Verlag an der Ruhr, 2005

Immer noch flackert manchmal das vorurteilsbelastete Bild arbeitsfauler “Ausländer*innen” auf (Zum Begriff “Ausländer” – und warum er nicht so cool ist): “Ausländer*innen”, die angeblich nur nach Deutschland kommen, um Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen.

Da wird zum Beispiel behauptet, „Sie“ nähmen „Uns“ die Arbeitsplätze weg. Gleichzeitig wird „Ausländer*innen“ vorgeworfen, sie würden ungerechterweise vom deutschen Sozialstaat profitieren. Hä?! Das passt ja mal voll nicht zusammen … aber logo, darum geht’s ja heute mal wieder: wie wir die Widersprüche rassistischer Vorurteile aufdecken können! (mehr …)

Argumentieren gegen Rechts

Ein Beispiel zu rassistischen Vorurteilen und wie man inhaltlich dagegen vorgehen kann

“Natürlich nehmen uns Ausländer die Arbeit weg – wem denn sonst?” schreibt die NPD auf ihrer Homepage zu der Frage, warum sie “die multikulturelle Gesellschaft ablehnt”.

In dem Artikel Kein Platz für Nazi-Phrasen haben wir uns Möglichkeiten angeschaut, wie man auf diskriminierende Aussagen reagieren kann. Dabei war uns wichtig zu zeigen, dass man diese einfach ablehnen kann. Und das auch ohne sofort die schlagfertigsten Gegenargumenten parat zu haben.

Abwertende Vorurteile  können jedoch auch gezielt durch Gegenargumentation widerlegt werden. Deshalb haben wir uns das weit verbreitete Vorurteil “Die Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg” vorgeknöpft und geschaut wie man inhaltlich dagegen vorgehen kann.

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