Dossier: Rechte Medien

Ein Netz aus rechter Propaganda: Neonazis nutzen alle vorhandenen Medien, um ihre Propaganda zu verbreiten: Blogs, Foren, YouTube, Soziale Netzwerke, Vlogs und herkömmliche Printmedien. Fast alle klassisch als Printmedium erscheinenden rechten Organe verfügen mittlerweile auch über dazugehörige Homepages, Blogs oder unterhalten zumindest eigene Facebook-Seiten. So vermischen sich der On- und Offline-Bereich immer weiter. In diesem Dossier findet ihr Informationen zu einzelnen neonazistischen Medien und hilfreiche Tipps, wie ihr eine rechte Quelle als solche erkennen könnt.

Rechte Medien

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Flüchtlinge, Rassismus und die NPD- Ein Überblick #2

Die Meldungen der rassistischen Hetze gegen Flüchtlinge überhäufen sich: In mehreren (Klein-)Städten Deutschlands organisieren Bürger*innen zusammen mit Neonazis Proteste gegen Flüchtlingsheime. Das Internet und gerade das Soziale Netzwerk “facebook” spielt dabei eine wichtige Rolle. Auf selbst gegründeten Facebook- Seiten und Gruppen wird der Protest koordiniert und zur Mobilisierung genutzt. Die rassistische Hetze beschränkt sich dabei (leider) nicht nur auf verbale Ausgüsse im worldwideweb. In mehreren Städten wurden Brandanschläge und körperliche Angriffe gegen Flüchtlinge gemeldet. Die aktuelle Situation scheint ziemlich brisant, deshalb wollen wir euch mit den Artikeln “Flüchtlinge, Rassismus und die NPD- Ein Überblick #1&#2″ Informationen über die aktuelle Situation liefern. Der letzte Artikel #3 wird über nützliche Tipps und Anlaufstellen berichten, wenn ihr euch selber aktiv engagieren wollt.

Neonazis ködern besorgte Bürger*innen 

Allianz aus Bürger*innen und Neonazis ist enorm gefährlich (mehr …)

Tödliche Folgen von Cyber-Mobbing: “Springe von der George Washington Brücke. Sorry.”

 

September 2010 im US-Bundesstaat New Jersey: Der 18-jährige Tyler Clementi bittet seinen Zimmergenossen, Dharun Ravi, sich am Abend alleine mit einem Freund im gemeinsamen Zimmer des Studentenwohnheims treffen zu können. Beide studieren im ersten Jahr an der Rutgers University in Piscataway im Osten der USA.

Ravi folgt der Bitte seinen Mitstudenten, schaltet aber per Fernbedienung die Webcam im Zimmer ein. Die Szenen, die daraufhin bei ihm über den Bildschirm flimmern, twittert er direkt an seine Freund*innen weiter: “Zimmergenosse bat mich um unser Zimmer bis Mitternacht. Ich ging zu Molly ins Zimmer und machte meine Webcam an. Ich sah, wie er mit einem Kerl rummachte. Yeah.”
Tyler Clementi ahnt nichts von dem Verhalten seines Zimmergefährten und bittet ihn einen Tag später erneut, das Zimmer abends alleine nutzen zu können. Dharun Ravi twittert erneut: “Wagt einen Videochat mit mir zwischen 21.30 und 0 Uhr. Ja, es passiert wieder.”

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[Umstrittener Humor] Schwarzer Humor: Menschenverachtend und Diskriminierend

Die Seiten nennen sich “[Umstrittener Humor] Schwarzer Humor”, “[Umstrittener Humor] Mein Humor ist so schwarz, der fängt gleich an Baumwolle zu pflücken” oder “Schwarzer Humor ist wie Essen – Manche haben es, manche nicht”. Und dabei verbreiten sie einen angeblichen Humor, der sich über Menschen lustig macht, die in der Gesellschaft immer wieder von Diskriminierung betroffen sind.

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Vorsicht! Wieder missbrauchen Nazis den Missbrauch für ihre Propaganda

Mal wieder versuchen Rechtsextreme mit dem Thema “Kindesmissbrauch” Aufmerksamkeit zu erringen und ihre Demokratie- und Menschenfeindliche Ideologie unterschwellig an nicht-rechtsextreme Bürger*innen zu bringen. (mehr …)

Neonazi-Kampagnen in Sozialen Netzwerken (3): 

Antimuslimischer Rassismus

In den Sozialen Netzwerken ist antimuslimischer Rassismus weit verbreitet. Aber nicht nur NPD-Anhänger*innen, Hardcore-Nazis oder Rechtspopulist*innen, sondern auch viele andere Nutzer*innen sprechen von einer Angst vor “Überfremdung”.

Der Button mit der roten Sonne auf gelbem Grund, erinnert an den bekannten Anstecker „Atomkraft? Nein Danke!“. Dieser Button kommt eigentlich aus der Anti-Atombewegung. Hier wird er jedoch von Rechtspopulist*innen und Rechtsextremen übernommen und verändert. (mehr …)

NPD-Seite auf Facebook: Voller Anti-Nazi-Kommentare

Toll: Gestern riefen Userinnen und User dazu auf, die NPD-Seite auf Facebook als “Hassrede” zu melden. Die rechtsextreme Partei nahm daraufhin ihre Seite selbst vom Netz, stellte sie aber heute wieder online – und stellte sich selbst als “Hort der Meinungsfreiheit” dar. Jetzt wird sie gerade von Anti-Nazi-Kommentaren überrollt – ein paar schöne gibt es zur Anregung hier! (Mehr Hintergrund-Informationen gibt es auf netz-gegen-nazis.de)

Wenn Ihr mitmachen wollt:

- Am besten über einen Account, der nicht euren Klarnamen trägt.

- Um einen Kommentar unter einem Beitrag zu hinterlassen, muss man die Seite NICHT liken. Das geht einfach so!

Ein schönes Wochenende wünscht
Simone von no-nazi.net

Aktiv gegen Nazis!

Mit einem Klick bist Du dabei!

Unser Flyer mit Facebook gegen Nazis im Netz

Zu den “Internationalen Wochen gegen Rassismus” (12. bis 25. März) zeigt Facebook gemeinsam mit Netz gegen Nazis, no-nazi.net und Laut gegen Nazis, was es von Nazis in seinem Netzwerk hält – nämlich nichts. Unser gemeinsamer Flyer klärt auf, was User/innen gegen Nazis auf Facebook tun können. Hier gibt es die Online-Version zum Ansehen und Weiterverbreiten! (mehr …)

Zwischen Propaganda und Mimikry – Neonazi-Strategien in Sozialen Netzwerken

Warum nehmen Nazis Bart Simpson als Profilbild in Sozialen Netzwerken – hassen die nicht Amerika, wo ja Bart und Cartoons an sich herkommen?   Warum geben so viele Rechtsextreme “Braveheart” als Lieblingsfilm an? Und gibt es wirklich Neonazis, die in Sozialen Netzwerken Schüler/innen anquatschen, um sie für Nazi-Ideologie zu begeistern?

Wo Nazis uns Rätsel aufgeben, haben wir – no-nazi.net und netz-gegen-nazis.de – Antworten gesucht. Ihr findet sie gebündelt in unserer neuen Broschüre: “Zwischen Propaganda und Mimikry – Neonazi-Strategien in Sozialen Netzwerken”. Ihr könnt sie – so lange der Vorrat reicht – bestellen unter netz@amadeu-antonio-stiftung.de. Oder einfach hier herunterladen! (mehr …)