Anti- was? Z-I-G-A-N-I-S-M-U-S? Was ist denn das? 

Über die Feindschaft gegenüber Sinti und Roma

Der Begriff ANTIZIGANISMUS beinhaltet das Wort “Zigan”. Was sich nach”Zigeuner” anhört,  ist eine ausgrenzende und abwertende Fremdbezeichnung für Sinti und Roma.

Trotz des deut­schen Völ­ker­mor­des an Sinti und Roma im Nationalsozialismus, dem 500.000 Men­schen zum Opfer fie­len, ist die grundliegende Diskriminierungsform bis heute kaum bekannt. So präsent sie ist, so selten wird sie wiederum zum Thema: Auch engagierte Antirasst*innen und Politikwissenschaftler*innen haben diesen spezifischen Rassismus gegen Sinti und Roma selten auf dem Schirm.

Wie alltäglich Antiziganismus leider ist, wer denn diese Sinti und Roma sind, was dazu gehört und wie man sich dagegen engagieren kann, erfahrt ihr hier! (mehr…)

[Umstrittener Humor] Schwarzer Humor: Menschenverachtend und Diskriminierend

Die Seiten nennen sich “[Umstrittener Humor] Schwarzer Humor”, ”[Umstrittener Humor] Mein Humor ist so schwarz, der fängt gleich an Baumwolle zu pflücken” oder “Schwarzer Humor ist wie Essen – Manche haben es, manche nicht”. Und dabei verbreiten sie einen angeblichen Humor, der sich über Menschen lustig macht, die in der Gesellschaft immer wieder von Diskriminierung betroffen sind.

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Zum pro­ble­ma­ti­schen Ge­brauch der Pa­ro­le A.C.A.B.

Das Bild zeigt die Vorderseite eines Flugblattes der Roten Hilfe. Die Rote Hilfe e.V.unterstützt Personen, die beispielsweise wegen einer Nazi-Blockade gegen rechtliche Auflagen verstoßen und  von der Polizei eine Anzeige bekommen haben. In diesem Flugblatt haben sie Kritik an der Parole A.C.A.B veröffentlicht. Das haben wir zum Anlass genommen, darüber auch auf no-nazi.net zu berichten.

 

Bestimmt hast du die Abkürzung A.C.A.B schon einmal gehört oder gesehen – auf Demos, in Liedtexten, an Hauswänden oder als T-Shirt-Druck. A.C.A.B. steht für die englischsprachige Parole „All Cops Are Bastards“ (wörtlich übersetzt „Alle Polizisten sind Bastarde“). (mehr…)

Diskriminierung im Alltag #2

Unser How to fight discrimination heute:

Was tun bei rassistischen Polizeikontrollen?

Derege Wevelsiep fährt mit seiner Frau und seinem Kind nach einem langen Arbeitstag nach Hause. Er besitzt eine Monatskarte und kann deshalb seine Frau und seinen Sohn, der erst 3 Jahre alt ist, kostenlos mitnehmen. Die Kontrolleure, die die kleine Familie auf ihrer Fahrt kontrollieren, haben deswegen auch nichts zu bemängeln. Auf dem Weg nach Hause merkt Hr. Wevelsiep, dass er etwas vergessen hat und trennt sich  in der Bahn von seiner Familie. Sie wollen sich später in der gemeinsamen Wohnung wieder treffen. Ein paar Minuten später ruft seine Verlobte an, da sie von Kontrolleuren beschuldigt werde, trotz der Monatskarte, schwarz gefahren zu sein. Sie bittet ihn deshalb schnell zu ihr zu kommen. Ein paar Minuten später befindet sich Herr Wevelsiep in der U-Bahn- Station, in der sich seine Frau und sein Sohn, umringt von vier Kontrolleuren, aufhalten. Diese verlangen 40€ von seiner Frau, da diese einen “anderen Afrikaner” mitgenommen habe, so die Kontrolleure. Das sei rechtswidrig. Außerdem sei man hier “nicht in Afrika”. Da seine Frau keine andere Person mitgenommen hat, wird für Wevelsiep sehr schnell deutlich, dass es hier garnicht um die Fahrkarten, sondern um die Schwarze Hautfarbe geht, die Derege Wevelsiep und seine Verlobte von den Weißen Kontrolleuren unterscheiden. Diese Vermutung äußert er auch laut vor den Kontrolleuren. Seine Verlobte schlägt vor die Polizei zu rufen…

Brutales Verhalten der Polizei (mehr…)

“Positiver” Rassismus – was soll das heißen?

“Positiver Rassismus”. Dieser Ausdruck klingt recht verwirrend. Da wo Rassismus ist, werden Menschen diskriminiert. Und das ist immer negativ. Also kann Rassismus doch gar nicht “positiv” sein. Was ist also dann darunter zu verstehen?

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Gleichberechtigung für Homosexuelle: Noch ein langer Weg (4)

In den letzten Artikeln zum Thema “Gleichberechtigung für Homosexuelle: Noch ein langer Weg” haben wir uns mit Homosexualität allgemein  und diskriminierenden Gesetzen in Deutschland beschäftigt (Teil 2 und  Teil3). In diesem letzten Teil unserer Serie wollen wir uns anschauen, mit welchen alltäglichen Diskriminierungen Schwule und Lesben konfrontiert werden.

Homophobie im Alltag

Schwule und Lesben haben nicht nur unter Gesetzen zu leiden, sondern auch unter Vorurteilen in der Gesellschaft. Homosexualität ist in unserer Gesellschaft zwar erlaubt, trotzdem werden Schwule und Lesben alltäglich mit menschenverachtenden Einstellungen konfrontiert.

Die Abwertung von Schwulen und Lesben nennt man Homophobie. Diese äußert sich in abfälligen Bemerkungen gegenüber gleichgeschlechtlichen Paare, die in der Öffentlichkeit Händchen halten oder sich Küssen. Aber auch in Schimpfwörtern, wie z.B „Schwuchtel“ oder “Kampflesbe”, die oftmals im Klassenzimmer oder auf dem Schulhof fallen. Sehr beliebt ist es auch, negative Dinge als „schwul“ zu bezeichnen.

Pro Homo!

Diese Wörter, die bei vielen Menschen im Wortschatz enthalten sind, sind für viele Menschen sehr verletztend. Auch wenn sie oft als „lustig“ oder „witzig“ empfunden werden, haben die betroffenden Personen kein Grund zu lachen. Denn die sexuelle Orientierung ist keine Sache wofür man sich entscheiden kann. Man kann Menschen auch nicht aufgrund ihrere sexuellen Orientierung bewerten.

Ob jemand heterosexuell, homosexuell oder bisexuell (das Begehren beider Geschlechter) ist, sagt nur etwas über die sexuelle Orientierung der Person aus – mehr nicht. Und eigentlich ist es doch total schön, wenn Menschen sich lieben. Und dabei ist es doch ganz egal, welches Geschlecht sie haben!

 

Frag nnn: „Flüchtlinge vor dem Brandenburger Tor – warum?“

Momentan harren mehrere Flüchtlinge in eisiger Kälte vor dem Brandenburger Tor aus. Ihren Hungerstreik haben sie vor einer Woche beendet, nachdem sie 9 Tage keine Nahrung zu sich genommen haben. Obwohl die Polizei den Geflüchteten Isomatten, Schlafsäcke und sogar Wärmflaschen weggenommen hat, bleiben sie vor dem wichtigsten Wahrzeichen Deutschlands. Sie protestieren auf dieser radikalen Art und Weise gegen das Asylrecht in Deutschland. Aber warum? Wie leben eigentlich Asylsuchende in Deutschland? (mehr…)

Wenn Neonazis von „Rassen“ sprechen

Bild 1

 

Häufig ist die Rede von verschiedenen „Hunderassen“ und „Rassezüchtungen“ bei Pflanzen, aber „Rassen“ im Bezug auf Menschen – was soll denn das? Wie kommt man denn auf so eine irrsinnige Idee? (mehr…)

Auswertung: WELCHE ARTEN VON DISKRIMINIERUNG HAST DU SCHON IN DEINEM UMFELD ERLEBT?

Wir wollten von Euch wissen: Welche Arten von Diskriminierung sind Dir schon in Deinem Umfeld aufgefallen? (mehr…)