Frag no-nazi.net: In einen Nazi verliebt?

Der Fall um die olympische Ruderin Nadia Drygalla hat mal wieder die Diskussion auf eine wichtige Frage gelenkt:

Was soll ich machen, wenn ich mich in eine*n Nazi verliebt habe? Kann man mit Nazis befreundet oder gar in einer Beziehung zusammen sein und trotzdem neutral bleiben? 

“Wo die Liebe hinfällt”… kann man vielleicht nicht so gut beeinflussen. Immerhin geht es bei der Liebe um Emotionen und weniger um den Kopf. Dass man sich in eine*n Nazi verguckt ohne es zu wollen, kann durchaus passieren. Insbesondere, wenn er oder sie eigentlich ein netter Mensch ist und erst auf den zweiten Blick seine/ihre menschenfeindliche Haltung offenbart. Dennoch sollte man genau hinsehen, mit wem man eine langfristige Freundschaft oder Beziehung aufbaut!

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Unsere Fragen für euch. Heute: Das NPD-Quiz (1)

Was will die NPD, welche angeblichen Ziele verfolgen sie und wie sind ihre absurden Hintergründe? Vielleicht habt ihr unsere Reihe zu den Themen der NPD auch schon entdeckt. Es ging bisher um die Themenbesetzung von Volk und Familie.

In unserem heutigen Quiz geht es um vier Fragen mit jeweils drei Antwortvarianten. Sucht euch die passende Antwort raus :) (mehr…)

Wieso finden Neonazis “Rammstein” gut? (2)

Letzte Woche haben wir darauf hingewiesen, dass Nazis unter anderem “Rammstein” in Sozialen Netzwerken als ihre Lieblingsband angeben und wieso dies vermutlich ist.

Heute möchten wir gern dazu weiter berichten, denn der einzige neue Song ihrer Compilation “Made in Germany”  wirft mal wieder große Fragezeichen auf.

“Mein Land”

Der Text des Liedes “Mein Land” fördert die Diskussionen in allen politischen Lagern. Doch fördert “Mein Land” Nationalismus? Das kann laut Band jede*r verstehen wie er oder sie möchte: (mehr…)

Quiz: Entdecke Nazi-Verstecke! (1)

In den letzten Wochen konntet ihr auf unserem Blog Texte zu „Neonazi-Ansprachen“ in sozialen Netzwerken lesen.

Neonazis nutzen Plattforen und Chats wie beispielsweise Facebook um auch nicht-rechtseingestellte Nutzer*innen anzuwerben und um ihre rechtsextreme Ideologie zu verbreiten.

Dafür benutzen sie häufig Themen wie beispielsweise Tier- oder Kinderschutz, um für Nutzer*innen über diesen Weg ansprechend zu wirken.

Für ihre Propaganda nutzen Neonazis auch Comicfiguren, bekannte Logos und Designs, die sie so verändern, dass sie ihrer rechtsextremen Ideologie entsprechen. (mehr…)

Mit offenen Karten – Die Entstehung des Rassismus

Die Dokumentation “Mit offenen Karten – Die Entstehung des Rassismus” des Senders ARTE zeigt auf, woher Rassismus kommt, wieso Menschen ursprünglich mal auf die Idee gekommen sind, von “Menschen-Rassen” zu sprechen und warum die so genannten Rassentheorien völlig falsch sind. Vorsicht – *Trigger-Warnung*! Es werden viele rassistische Begriffe wiedergegeben, um sie anschließend zu zerlegen.

Frag no-nazi.net: Warum spricht die NPD vom “deutschen Volk”? 

Die NPD verwendet gern den Begriff des „Deutschen Volkes“. Die Partei nennt sich „Volksunion“, will fürs „Vaterland“ kämpfen und redet vom einem sogenannten „Volkstod“. Doch wer oder was soll dieses „deutsche Volk“ eigentlich sein?

Unter uns gesprochen: Es gibt kein solches „Volk“ wie es die NPD gern hätte. Zu diesem „Volk“ sollen – laut NPD – Menschen gehören, die in Deutschland geboren sind, die deutsche Sprache sprechen, „deutsch“ aussehen und/oder sich „deutsch“ verhalten.

Der Vorsitzende der NPD, Holger Apfel, drückt sich sogar noch gruseliger und genauer aus: “Nur wer deutsches Blut in seinen Adern fließen lässt, kann für uns ein Deutscher sein.” Diese Aussage ist ganz klar rassistisch und erinnert sehr an die Ideologie des Nationalsozialismus. (mehr…)

Quiz: Rechtsextreme Codes und Symbole (5)

Bei unserem heutigen Quiz zu könnt ihr mehr über die “Hammerskins”, den Zahlencode “168:1″ und “Pitbull Germany” erfahren.

Macht mit und werdet fit im Erkennen von rechtsextremen Symbole, Codes und Klamottenmarken!

1) Hammerskins

a) Die “Hammerskins” sind eine neonazistische Skinhead-Band aus Skandinavien.  Der Name, zusammen gesetzt aus “Hammer” und “skin”(übersetzt: Körper) bezieht sich auf die angeblich “tollen Körperformationen” der Bandmitglieder. Das Logo der Band stellt zwei gekreuzte Hammer dar, die an das Symbol (Hammer und Sichel) des Kommunismus erinnern sollen.

b) Ist der Name eines internationalen Neonazi-Skinhead-Netzwerkes, das sich1986 in den USA gegründet hat. Der harte Kern deutscher Hammerskins wird auf 200–300 Mitglieder geschätzt. Neben paramilitärischem Training, betreiben sie auch Versände und Läden oder organisieren Konzerte. Die zwei gekreuzten Hämmer stellen angeblich das ›Symbol der weißen Arbeiter‹ dar.

2) “168:1″

a) Dieser Zahlencode beschreibt das Verhältnis “168″ zu “eins” und bezieht sich auf 168 Neonazi-Läden, die 1998 geschlossen wurden. Als Reaktion auf die Schließung der 168 Läden gründetet sich eine große, gemeinsame Fabrik, die weiterhin von Neonazis betrieben wird. Aus Stolz auf diese riesige Fabrik wird dieser Zahlencode häufig auf T-Shirts, Pullis und Jacken gedruckt.

b) Der Code bezieht sich auf den neonazistischen Sprengstoffanschlag in Oklahoma/USA, der durch den amerikanischen Terroristen Timothy McVeigh verübt wurde. Bei dem Anschlag kamen 168 Menschen ums Leben, McVeigh wurde zum Tode verurteilt. Neonazis verherrlichen den Anschlag indem sie den Zahlencode (“168 Tote gegenüber einem”) benutzen.

3) Pitbull

a) Pitbull ist der Name einer neonazistischen Jugendgruppe. Wegen der aggressiven Grundausrichtung der Gruppe und dem “bulligen” Auftreten der Mitglieder, trägt sie den Namen “Pitbull”.

b) Ist der Name einer Kleidermarke, die nach der als aggressiv geltenden Hunderasse benannt ist. Die Firma hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und wird dem Rocker- und Hooligan-Milieu zugerechnet. Pitbull ist auch über neonazistische Versände erhältlich.

 

Unser Dank an das Versteckspiel für die Bilder!

Online-Workshop mit Schulen in Schleswig-Holstein

Heute zum “Safer Internet Day” hatten wir eine Premiere: In Berlin am Schreibtisch sitzend haben Anna und Simone von no-nazi.net über ein “virtuelles Klassenzimmer” im Internet einen Schulworkshop für Schüler/innen der 9. und 10. Klasse in vier Schulen in Schleswig-Holstein gehalten.

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