Erneute Auflage der Broschüre “Liken. Teilen. Hetzen. Neonazi-Kampagnen in Sozialen Netzwerken”

Unsere Broschüre “Liken. Teilen. Hetzen. Neonazi-Kampagnen in Sozialen Netzwerken“, die bereits nach einem Monat komplett vergriffen war, ist endlich neu aufgelegt worden und kann nun auch wieder als Printexemplar gegen Erstattung der Portokosten bei uns bestellt werden unter nonazinet@amadeu-antonio-stiftung.de. Und steht hier auch als Einzelseiten zum Download bereit.

“Die Rechte”: Neue Partei auf dem Vormarsch

Screenshot der Internetseite “Die Rechte”

 

Wenn Neonazi-Organisationen oder Neonazi-Partei verboten werden, ist das gut, denn so werden die Strukturen der Szene zumindest zeitweilig unterbrochen und an der Verbreitung ihrer menschenfeindlichen Haltungen gestört. Zumindest in der Anfangszeit direkt nach dem Verbot. Das hat sich in der Vergangenheit und zuletzt bei den Kameradschaftsverboten in NRW gezeigt. Aber es reicht leider nicht, einfach nur das Verbot auszusprechen. Denn ein Verbot ändert noch nichts an der Ideologie der Neonazi-Akteur*innen.

Diese Tatsache zeigt sich aktuell an der Partei “Die Rechte”. Die Neonazis, die dort federführend in der rechtsradikalen Partei mitwirken, sind keine Unbekannten. Ganz im Gegenteil: Sie haben schon in den mittlerweile verbotenen Kameradschaften “Nationaler Widerstand Dortmund”, “Kameradschaft Aachener Land” und der “Kameradschaft Hamm” neonazistische Politik betrieben.

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Aufruhr am Gymnasium – Antisemitismus, Verharmlosung oder einfach nur Spaß?

Frech und witzig sollen die kleinen Wortspiele mit den drei Buchstaben A, B, I sein. Jahre langes früh aufstehen, Schulbank drücken, über Klausuren schwitzen und sich mit Mitschüler*innen und Lehrer*innen rumschlagen ist nun zuende! So lange hat man auf diesen Abschluss mit aller Energie (mehr oder minder) hingearbeitet und genau das soll das Motto auch ausdrücken! Dass man jetzt die Schule so richtig hinter sich lässt, man ein Stück unabhängiger und erwachsener ist, man frei von Anwesenheitspflicht, Lernstress und Notendruck in die Welt ziehen kann!

Doch der Spaß kann auch in die Hose gehen! An einem Gymnasium in Bayern war das erst neulich der Fall. Antisemitische, sexistische oder rassistische Abimotto-Vorschläge kommen leider öfters auf. Warum Humor seine Grenzen hat und ein Abimotto hinterfragt werden sollte!

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Unsere neue Broschüre: “Liken. Teilen. Hetzen. Neonazi-Kampagnen in Sozialen Netzwerken

Nazi 2.0 – Wie Rechtsextreme die Sozialen Netzwerke nutzen: Die Hand zum Hitler-Gruß, im Hintergrund eine Hakenkreuz-Fahne und im Gesicht ein dumm-dreister Blick: Längst lassen sich Nazis nicht mehr so leicht erkennen!

Die Strategie der Rechtsextremen im Internet und dabei besonders in den Sozialen Netzwerken ist um einiges raffinierter geworden – und damit umso gefährlicher. Über ganz bestimmte Themen versuchen sie immer wieder, nicht-rechtsextreme User*innen anzusprechen, Anschluss zu finden und quasi durch die Hintertür ihre menschenverachtende Ideologie einzustreuen.

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Active voice!

Interview mit dem Netzwerk für Demokratie und Courage

Immer wieder stoßen wir auf rechtsextreme, rassistische, antisemitische, antiziganistische und weitere menschenfeindliche Inhalte. Puh. Das kann ganz schön ermüdend sein. Umso motivierender ist es zu sehen, dass auch viele Menschen dagegen sind und sich für ein respektvolles Miteinander einsetzen!

Es gibt viele verschiedene Organisationsarten und Formen der Vernetzung, um gegen menschenverachtende Einstellungen aktiv zu werden! Das gibt wieder Energie!

Nachdem wir bereits ein Interview mit  Amaro Foro e.V.   und der Naturfreundejugend Berlin geführt haben, setzen wir unserer Reihe mit einem Interview dem Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC)  fort. 

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Zum Begriff “Ausländer”

…und warum er nicht so cool ist

Immer wieder ist von so genannten “Ausländern” die Rede. Ob in den Nachrichten, auf der Straße oder in Gesprächen – es sind “Ausländer”, die “integriert” werden sollen, die in Deutschland Diskriminierung erfahren oder die die NPD “zurück nach Hause” schicken will.
Was für Menschen mit dem Begriff “Ausländer” gemeint sind, ist vielen oftmals selbst nicht klar und was damit bezeichnet werden soll, auch häufig nicht korrekt.

Definition von “Ausländer”, so wie sie im Duden steht: (mehr …)

Active voice!

Interview mit Regina vom Jugendverband Amaro Foro e.V. in Berlin 

 

 

 

 

Immer wieder stoßen wir auf rechtsextreme, rassistische, antisemitische, antiziganistische und weitere menschenfeindliche Inhalte. Puh. Das kann ganz schön ermüdend sein. Umso motivierender ist es zu sehen, dass auch viele Menschen dagegen sind und sich für ein respektvolles Miteinander einsetzen!

Es gibt viele verschiedene Organisationsarten und Formen der Vernetzung, um gegen menschenverachtende Einstellungen aktiv zu werden! Das gibt wieder Energie!

Und deshalb beginnen wir heute mit unserer Interview-Reihe! Regina von Amaro Foro stellt sich und ihre Aktivität beim Jugendverband vor und zeigt damit eine Möglichkeit auf, wie man aktiv werden kann!

Amaro Foro ist ein interkultureller Jugendverband von Roma und nicht-Roma. Durch Empowerment, Mobilisierung, Selbstorganisation und Partizipation soll gemeinsame Verantwortung in der Gesellschaft und gegenseitigen Respekt fördern.

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Publikative.org

Ihr lest gerade bei no-nazi.net und das finden wir super! Wie ihr ja wisst, wollen wir mit unserem Blog aufmerksam auf Propaganda und Gefahren von Neonazis und andere diskriminierende Einstellungen, die im Netz zu finden sind, machen.

Neben unserer Arbeit gibt es noch andere tolle  Blogs, die gute Aufklärungsarbeit machen und Diskriminierungen zur Sprache bringen!

Deshalb gibt es bei uns jetzt jede Woche einen “Blog-roll”, das heißt, wir stellen hier verschiedene Blogs vor, die ihr auch mal besuchen könnt :) (mehr …)

Fußball gegen Nazis: Mit Kicks und Klicks für Fairplay

“Ich war sauer, traurig, geschockt.” Das sagte der Fußballprofi Kevin-Prince Boateng, als er Anfang Januar in einem Testspiel seines Vereins AC Milan von Fans beleidigt wurde. Einige Anhänger des Gastgebervereins Pro Patria hatten immer wieder Affenlaute gemacht, wenn Boateng oder ein anderer dunkelhäutiger Spieler seines Teams am Ball war. Die Botschaft dieser Geräusche ist klar: Schwarze oder dunkelhäutige Menschen werden auf eine Stufe mit Affen gestellt, nicht als Menschen wahrgenommen. Das ist ganz übler Rassismus.

Viele Leute sagen trotzdem: Hier geht es um Fußball und nicht um Oper, da müssen mal derbere Worte erlaubt sein. Doch auch Worte oder Geräusche, wie die erwähnten Affenlaute, können die Gefühle von Menschen ganz real verletzen.
“Das geht nicht spurlos an mir vorbei”, betonte auch Kevin-Prince Boateng. Der gebürtige Berliner (seine Mutter ist Deutsche, sein Vater Ghanaer) hatte deshalb das Testspiel seines Klubs kurzerhand abgebrochen, indem er den Platz verließ und seine Mitspieler sich anschlossen.

Auch der frühere deutsche Nationalspieler Gerald Asamoah muss immer wieder Rassismus im Fußball erleben. (mehr …)

Weihnachten in schwarz weiß rot

Leuchtende Tannenbäume, funkelnde Glaskugeln, glitzerndes Lametta, Schokolade, Zimt und Spekulatius – alles sichere Anzeichen dafür, dass Weihnachten vor der Tür steht! Und so liest man in den sozialen Netzwerken und auf Blogs ständig Botschaften, die uns eine besinnliche Zeit oder ein frohes Weihnachtsfest wünschen. Auch Frank Franz, Pressesprecher der NPD, wünscht dies seinen Leser*innen, aber er wünscht auch “eine gute Wintersonnenwende”.

Auf dem neonazistischen „Infoportal Schwaben“ wird am 17. Dezember von einem “Besinnlichen Julfest in Schwaben” berichtet. Mitglieder (ob auch Frauen dabei waren, wissen wir nicht) “freier Kameradschaften” aus Oberbayern, Franken und Schwaben trafen sich im Wald, um die “Wintersonnenwende” zu feiern. In dem Online-Artikel ist die Rede von “germanischen Menschen”, die das Julfest “heute wie einst” feiern.
Auf der Homepage des Ring Nationaler Frauen (Frauenorganisation der NPD) in Sachsen schreibt “Landesmutti Katrin” in ihrem Artikel vom 12.12.12 zum Julfest: “Das Julfest ist das germanische Fest der Wintersonnenwende(…)”. Am Ende einer langen Beschreibung über die Traditionen des Festes fragt sie dann: “Neugierig geworden und jetzt Lust auf ein ganz anders begangenes Weihnachtsfest bekommen? Einfach mal ausprobieren und so inneren Frieden und neue Kraft für das kommende Jahr finden.”

Doch was ist damit gemeint, wenn von einem “ganz anders begangenem Weihnachtsfest” die Rede ist? Wenn auf rechtsextremen Portalen nicht von Weihnachten, sondern vom Julfest gesprochen wird, das “heute wie einst” gefeiert wird?
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“Ja, Nein, Doch, Wenn, Aber…“ – die Debatte zum NPD-Verbot (2)

Nachdem bereits im Jahr 2003 ein NPD-Verbotsverfahren scheiterte, gibt es nun einen neuen Versuch die rechtsradikale Partei verbieten zu lassen. Darüber laufen zur Zeit heiße Diskussionen in die unterschiedlichsten Richtungen. Diese Woche wollen wir uns verschiedene Pro´s und Contra´s zu einem Verbot anschauen und vor allem hören was ihr dazu zu sagen habt! Also lest, denkt und schreibt mit!

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