Video: Rassistische Hetze gegen Flüchtlinge

In sozialen Netzwerken wird derzeit gegen Flüchtlinge und gegen Flüchtlingsunterkünfte gehetzt – vor allem auf Facebook aber auch auf anderen Plattformen werden Flüchtlinge zum Ziel von Vorurteilen, menschenverachtenden Kommentaren und Hass. “no-nazi.net” klärt auf, wer hinter der Hetze steckt, warum diese so gefährlich ist und was man dagegen tun kann. Für mehr Infos könnt ihr auch in unser Dossier schauen.

Dossier: Rassistische Hetze gegen Flüchtlinge

Foto: Bernd Wüstneck, dpa-Zentralbild

Foto: Bernd Wüstneck, dpa-Zentralbild

“Nein zum Heim!” – Ob Schneeberg, Plätz, Marzahn-Hellersdorf, Greiz oder Königs Wusterhausen: In vielen Kleinstädten Deutschlands und im Netz läuft die Hetze gegen Flüchtlinge derzeit auf Hochtouren. Die Angriffe auf Unterkünfte Geflüchteter nehmen zu. Aber wer sind eigentlich diese “Flüchtlinge”? Woher kommen sie? Was machen sie in Deutschland? Und vor allem: Warum ist der Umgang mit diesem Thema so schwierig, die Diskussion on- und offline so sehr von Vorurteilen und Hass geprägt? Das no-nazi.net-Dossier klärt auf.

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Fakten gegen Vorurteile

Screenshot der ifp-Seite "Fakten gegen Vorurteile"

Screenshot der ifp-Seite “Fakten gegen Vorurteile”

In die deutsche Asyldebatte mischen sich oft Vorurteile statt Fakten, subtile Gefühlslagen überlagern rationale Tatsachen. Diese Gemengelage machen sich Neonazis zunutze, die mit ihrer rassistischen Hetze bestehende Ängste von Anwohner* innen aufgreifen und für ihre Zwecke instrumentalisieren. Das zeigt sich nicht zuletzt am Beispiel der selbst ernannten “Bürgerinitiativen”, die sich schnell zusammenfinden, wenn es um die Einrichtung neuer Flüchtlingsunterkünfte geht.

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Wie Rassismus auch tötet – Suizid in Eisenhüttenstadt

Am Montag demonstrierten ca. 250 Teilnehmer*innen in Eisenhüttenstadt in Gedenken an Djamaa, einem jungen Flüchtling aus dem Tchad (das ist ein Staat in Zentralafrika), der sich am 28. Mai  in Eisenhüttenstadt das Leben nahm.

Wieso? Was sind die Hintergründe? Was ist geschehen, dass ein junger Mensch, der in Deutschland um Asyl bittet, um der Bedrohung und Gewalt in seiner Heimat zu entkommen, soweit gebracht wird, sich das Leben zu nehmen?

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Solingen erinnern - Rassismus bekämpfen

Am 29. Mai 1993 verübten vier Rechtsextreme einen Brandanschlag auf das Haus der Familie Genç in Solingen. Fünf Menschen – zwei Frauen und drei Mädchen – starben.

Das ist jetzt zwanzig Jahre her. Doch der Schmerz der Angehörigen ist immer noch da. Und – Alltagsrassismus ist in Deutschland immer noch genau so akut. Rassistisch motivierte Gewalttaten, wie zum Beispiel die Morde des NSU gibt es nach wie vor. (mehr …)

Gedenken an Oury Jallouh

Gestern war der 8.Todestag von Oury Jallouh, der 2005 in einer Gefängniszelle in Dessau gestorben ist. Am 07. Januar  wurde Oury Jallouh festgenommen und im Polizeigewahrsam in eine Zelle gesperrt. In der Gefängniszelle brach ein Brand aus und Oury Jallouh, der mit Füßen und Händen an eine Matratze gefesselt war, verbrannte qualvoll.

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Frag nnn: „Flüchtlinge vor dem Brandenburger Tor – warum?“

Momentan harren mehrere Flüchtlinge in eisiger Kälte vor dem Brandenburger Tor aus. Ihren Hungerstreik haben sie vor einer Woche beendet, nachdem sie 9 Tage keine Nahrung zu sich genommen haben. Obwohl die Polizei den Geflüchteten Isomatten, Schlafsäcke und sogar Wärmflaschen weggenommen hat, bleiben sie vor dem wichtigsten Wahrzeichen Deutschlands. Sie protestieren auf dieser radikalen Art und Weise gegen das Asylrecht in Deutschland. Aber warum? Wie leben eigentlich Asylsuchende in Deutschland? (mehr …)

Der Rote Faden erklärt: Was ist “Rassismus”?

Das heutige Video zeigt auf, wie Rassismus entstehen kann und welche historischen Voraussetzungen gegeben waren für die Manifestation von Rassismus. Weitere Texte und Grafiken zu dem Thema findet ihr unter dem Schlagwort Rassismus hier auf unserem Blog.

Als Flüchtling im “Land der Frühaufsteher”

Eine Stunde aus der Disko durch den Wald nach Hause laufen, weil man keine Bahn bezahlen kann. Keine Privatsphäre zu Hause – und misstrauische Blicke, sobald man das unheimatliche Heim verlässt. Die Berliner Illustratorin Paula Bulling hat ein halbes Jahr in Heimen für Asylsuchende in Sachsen-Anhalt recherchiert, wie sich das Leben in Deutschland anfühlt, wenn man als politischer Flüchtling hier ankommt. Das Ergebnis ist die Graphic Novel “Im Land der Frühaufsteher”. (mehr …)