Dresden: Nazis wollen am 12. und am 13. Februar “trauern”

Proteste gegen die Nazis in Dresden im Februar 2013 (Bild: ngn/al)

Proteste gegen die Nazis in Dresden im Februar 2013 (Bild: ngn/al)

Vor fünf Jahren fand im Februar in Dresden noch der größte Naziaufmarsch Europas statt. Der gespenstische Zug durch die Dresdener Innenstadt brachte 2009 allerdings viele Menschen in der Stadt endlich zum Umdenken: Es gab mehr und mehr Proteste verschiedenster Akteur*innen, die Stadt begann, ihre verwaltungstechnischen Mittel besser auszunutzen – und beständig wachsende Blockadebündnisse sorgten schließlich dafür, dass den Neonazis in Dresden gehörig der Spaß verdorben wurde. Diesmal sollte es am 13. Februar nur noch eine stationäre Kundgebung geben. Wo, ist allerdings noch unklar. Jetzt haben die Rechtsextremen außerdem eine Demonstration am 12. Februar angemeldet. Ein Überblick der Aktivitäten.

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Frankfurt am 1.Mai 2013 bleibt Nazifrei

Die antifaschistischen Gegenproteste am 1. Mai in Frankfurt waren laut dem breiten antifaschistischen Bündnis “ein voller Erfolg”, denn die angekündigte NPD-Kundgebung wurde gegen 13.30 Uhr von den Veranstalter*innen selbst abgesagt. Die Nazis gaben auf! Dennoch gab es zahlreiche Verletzte unter den Gegendemonstrant*innen. Und noch frustrierender: Die rund 150 Rechtsradikalen konnten im 30km entfernten Hanau durch die Stadt marschieren.

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1. Mai in Frankfurt und Würzburg – Entschlossen gegen Nazis!

Frankfurt

Was ist geplant?

Am 1. Mai 2013 mobilisiert die NPD nicht nur nach Berlin, sondern auch nach Frankfurt am Main. Dort plant sie eine Kundgebung an der Europäischen Zentralbank unter dem Motto „Raus aus dem Euro“ sowie gegen „EU und das Großkapital“.

Während die Freien Kameradschaften und autonomen Nationalist*innen maßgeblich nach Würzburg und Dortmund mobilisieren, zeigt sich die NPD für Berlin und Frankfurt a.M. verantwortlich. So wird eine der beiden zentralen NPD-Veranstaltungen an diesem Tag in Frankfurt stattfinden. Auf Grund der eigenen Mobilisierung der “Freien Kräfte” ist damit zu rechnen, dass die “Freien Kameradschaften” und Autonomen Nationalist*innen wohl eher den Weg nach Würzburg aufnehmen werden.

Warum wählen die Nazis das Motto “Raus aus dem Euro”?

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