Coole Anti-Rassismus-Aktion aus der Schweiz

2014-02-24-ohnedich-schweiz

 

Die Schweiz macht aktuell in Bezug auf Rassismus eher Negativschlagzeilen:  Eine Mehrheit von 50,9 Prozent der Schweizer*innen sprach sich am 09. Februar dafür aus, die Zuwanderung von EU-Bürger*innen zu begrenzen – auf eine Initiative “gegen Masseneinwanderung” der rechtspopulistischen SVP hin. Erst am Freitag urteilte der oberste Schweizer Gerichtshof, Beschimpfungen wie “Drecksasylant” oder “Sauausländer” seien nicht rassistisch. Kein Wunder also, dass nicht-rassistische Menschen in der Schweiz sich aktuell etwas unterrepräsentiert fühlen. Aber zum Glück gibt es sie dennoch – und auf der Website www.ohnedich.ch sind sie auch zu sehen. Mit Foto und kurzem Statement erklären Schweizer*innen hier, was ihnen ohne Zuwanderung fehlen würde. Tolle Aktion, die es Spaß macht, anzuschauen.

www.ohnedich.ch

 

Demobericht: Meine erste Nazi-Demo, glücklicherweise auf der Protestseite

+++++ Weitere Fotos von der NPD- Kundgebungen findet ihr hier.++++++++++

 

Potsdamer Platz. Berlin-Mitte.

Als wir gegen 13Uhr aus der S-Bahn steigen, fällt uns erstmal die starke Polizeipräsenz auf. Auch die Gitter weisen daraufhin, dass hier in den nächsten Minuten eine Kundgebung statt finden soll. Neben den zahlreichen Tourist*innen, die bei schönem Wetter über den Platz flanieren, fällt der einzige Neonazi, der anwesend ist, nicht recht auf. Daran ändert sich beruhigender Weise auch in der nächsten Stunde nichts. Selbst die angebliche  Tugend von der “deutschten Pünklichkeit” scheint nicht mehr weit verbreitet innerhalb der Neonazi- Szene. Erst um 14 Uhr, und damit eine Stunde später als auf ihrer Internetseite angekündigt, taucht ein (!) blauer VW-Bulli mit sieben (!) Neonazis auf. Woohoo, so sieht sie also aus die “deutsche Front”. 7 Neonazis?! Wir sind weiterhin beruhigt.

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1. Mai in Frankfurt und Würzburg – Entschlossen gegen Nazis!

Frankfurt

Was ist geplant?

Am 1. Mai 2013 mobilisiert die NPD nicht nur nach Berlin, sondern auch nach Frankfurt am Main. Dort plant sie eine Kundgebung an der Europäischen Zentralbank unter dem Motto „Raus aus dem Euro“ sowie gegen „EU und das Großkapital“.

Während die Freien Kameradschaften und autonomen Nationalist*innen maßgeblich nach Würzburg und Dortmund mobilisieren, zeigt sich die NPD für Berlin und Frankfurt a.M. verantwortlich. So wird eine der beiden zentralen NPD-Veranstaltungen an diesem Tag in Frankfurt stattfinden. Auf Grund der eigenen Mobilisierung der “Freien Kräfte” ist damit zu rechnen, dass die “Freien Kameradschaften” und Autonomen Nationalist*innen wohl eher den Weg nach Würzburg aufnehmen werden.

Warum wählen die Nazis das Motto “Raus aus dem Euro”?

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Der Wettbewerb “Sticker gegen Rechts” geht in die vierte Runde! Seid dabei mit eurem Entwurf!

Sticker gegen Rechts geht nach den Vorjahreswettbewerben in die vierte Runde und bietet auch 2012 wieder eine Basis, um den demokratischen Gedanken gemeinsam zu stärken, Diskussionen gegen rechtspolitisches Gedankengut anzustoßen und um so weit als dies über einen solchen Wettbewerb möglich ist, politisch aufzuklären. Das Team von Sticker gegen Rechts lädt deshalb alle herzlichst dazu ein, eigene Beiträge zu erstellen und die Beiträge der anderen Teilnehmer*innen zu beurteilen, damit sie am Ende des Wettbewerbs erneut eine hervorragende Siegerin oder einen großartigen Sieger oder vielleicht sogar ein nettes Team aus Sticker-Entwerfenden küren können.

Seid dabei und macht mit beim Wettbewerb Sticker gegen Rechts 2012!

Jamel rockt… gegen Nazis

Jamel ist ein kleines Dorf in Nordwestmecklenburg. In den vergangenen Jahren wurde das Dorf vermehrt zur neuen Heimat organisierter Rechtsextremer,  die dort systematisch Häuser und Ländereien aufkauften und besiedelten.  Birgit und Horst Lohmeyer sind die Einzigen, die sich offen gegen die Ausbreitung der Rechtsextremen vor Ort wehren. Dazu veranstalten sie zum Beispiel jedes Jahr ein großes Festival gegen Rechts auf ihrem Grundstück. Nun gibt es einen Film dazu:  “Jamel rockt”.

Jamel Rockt (2012) von Jamel Rockt. Vielen Dank an das studentische Filmteam!