Dossier: Rechtsextreme Kampagnen

Grafisch aufwendig präsentiert sich die "Identitäre Bewegung" (Quelle: picture-alliance/dpa)

Grafisch aufwendig präsentiert sich die “Identitäre Bewegung(Foto: picture-alliance/dpa)

Von “Ausländer raus” über “Todesstrafe für Kinderschänder” bis hin zu “Schluss mit der Multi-Kulti-Diktatur”: Manchmal skandieren Neonazis leider wirklich diese typisch platten  Parolen oder leugnen einfach mal den Holocaust – doch nicht immer sind Neonazis an solch offenen Aussagen zu erkennen. Viele rechte Kampagnen wirken auf den ersten Blick recht harmlos und sogar seriös. Besonders im Netz zieht diese Strategie, da man oftmals nicht sofort erkennen kann, wer hinter einem Projekt, einer Gruppe, einem Forum oder einer Seite in sozialen Netzwerken steckt. no.nazi.net erklärt euch, wie ihr rechtsextreme Kampagnen erkennt und wie ihr darauf reagieren könnt! (mehr …)

Dossier: Rassismus

“Es gibt eine natürliche Hierarchie zwischen schwarzen und weißen Völkern” – Dieser zutiefst rassistischen Aussage stimmten einer Studie der Universität Bielefeld  aus dem Jahr 2008 fast jede*r dritte Bundesbürger*in zu. Vielleicht stutzt ihr jetzt: Wie kann das sein? Warum sind rassistische Ideologien immer noch so ein fester Bestandteil der Gesellschaft? Und was können wir, on- und offline, dagegen tun? Im folgenden Dossier präsentieren wir euch die wichtigsten Artikel, Daten und Fakten zum Thema Rassismus.

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Video: Rassistische Hetze gegen Flüchtlinge

In sozialen Netzwerken wird derzeit gegen Flüchtlinge und gegen Flüchtlingsunterkünfte gehetzt – vor allem auf Facebook aber auch auf anderen Plattformen werden Flüchtlinge zum Ziel von Vorurteilen, menschenverachtenden Kommentaren und Hass. “no-nazi.net” klärt auf, wer hinter der Hetze steckt, warum diese so gefährlich ist und was man dagegen tun kann. Für mehr Infos könnt ihr auch in unser Dossier schauen.

Dossier: Rechtspopulismus

“Gegen die EU-Meinungsdiktatur”, “Schluss mit Multi-Kulti-Umerziehung”, “Raus aus dem Euro” – Solche und ähnliche Parolen liest man zur Zeit überall. Einschlägige Parteien und Akteure machen besonders jetzt und besonders im Netz mobil, denn: In drei Monaten wird das Europäische Parlament gewählt. Unter dem Deckmantel der Kritik an der EU und deren Richtlinien wird – gerade jetzt nach dem Votum in der Schweiz – in sozialen Netzwerken und Foren Stimmung gegen Migrant*innen, Homosexuelle, Roma und Sinti und andere Minderheiten  gemacht. In der öffentlichen Diskussion fällt dabei oft der Begriff “Rechtspopulismus” – no-nazi.net erklärt, was es damit auf sich hat.

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Internationale Wochen gegen Rassismus

Vom 10. bis zum 23. März 2014 finden die “Internationalen Wochen gegen Rassismus” statt. Die dazugehörige Onlinepräsenz liefert nicht nur interessantes Hintergrundmaterial rund um das Thema Rassismus sondern informiert auch über alle geplanten Veranstaltungen. Dieses Jahr beteiligen sich mehr als 70 Organisationen an der Aktion, die vom Interkulturellen Rat ausgerufen wird.

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Coole Anti-Rassismus-Aktion aus der Schweiz

2014-02-24-ohnedich-schweiz

 

Die Schweiz macht aktuell in Bezug auf Rassismus eher Negativschlagzeilen:  Eine Mehrheit von 50,9 Prozent der Schweizer*innen sprach sich am 09. Februar dafür aus, die Zuwanderung von EU-Bürger*innen zu begrenzen – auf eine Initiative “gegen Masseneinwanderung” der rechtspopulistischen SVP hin. Erst am Freitag urteilte der oberste Schweizer Gerichtshof, Beschimpfungen wie “Drecksasylant” oder “Sauausländer” seien nicht rassistisch. Kein Wunder also, dass nicht-rassistische Menschen in der Schweiz sich aktuell etwas unterrepräsentiert fühlen. Aber zum Glück gibt es sie dennoch – und auf der Website www.ohnedich.ch sind sie auch zu sehen. Mit Foto und kurzem Statement erklären Schweizer*innen hier, was ihnen ohne Zuwanderung fehlen würde. Tolle Aktion, die es Spaß macht, anzuschauen.

www.ohnedich.ch

 

no-nazi.net: Strategien gegen Antisemitismus in sozialen Netzwerken

 

Tastatur (Bild: Wikimedia Commons/CC-Lizenz/MichaelMaggs) mit Word Cloud (Montage: nnn)

Tastatur (Bild: Wikimedia Commons/CC-Lizenz/MichaelMaggs) mit Word Cloud (via Wordle, Montage: nnn)

Im Frühjahr 2013 erreichte das Projektteam von no-nazi.net ein Hilferuf aus Bayern: Schüler_innen eines Gymnasiums schrieben, dass in ihrem Jahrgang gerade die Wahl eines Abi-Mottos in einer eigenen Facebook-Gruppe diskutiert werde – mit teils erschreckend antisemitischen Vorschlägen. Diese reichten von „RA(b)bi – wir hams im Goldsäckchen“ bis hin zu „Abidolf Hitler – 13 Jahre Vollgas“. no-nazi.net veröffentlichte daraufhin auf dem projekteigenen Blog einen Beitrag über die Vorgänge, erklärte die antisemitischen Hintergründe und forderte zur Diskussion auf. Die Resonanz war groß: Zahlreiche User_innen äußerten Kopfschütteln über die geschmacklosen Vorschläge, andere aber sahen lediglich einen harmlosen Scherz. Auch die betroffenen Schüler_innen selbst nahmen an der Debatte teil und verteidigten sich zum Teil mit dem Argument, es sei doch nur „Spaß“ gewesen, was wiederum heftigen Protest anderer User_innen weckte.

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“Ja, Nein, Doch, Wenn, Aber…”: Worum geht es eigentlich beim NPD-Verbot?

NPD-Plakat

(Bildquelle: ngn/sr)

Anfang Dezember wurde der Antrag für ein NPD-Verbot beim Bundesverfassungsgericht – nach Jahren der Diskussion. In dieser Debatte fielen immer wieder die gleichen Argumente: Verbote würden nichts bewirken, die NPD sei nicht das einzige Problem, eine Demokratie müsse rechtsextreme Parteien wie die NPD aushalten können. Wir haben für Euch die wichtigsten Argumente für und gegen ein NPD-Verbot zusammengestellt.

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Flüchtlinge, Rassismus und die NPD- Ein Überblick #2

Die Meldungen der rassistischen Hetze gegen Flüchtlinge überhäufen sich: In mehreren (Klein-)Städten Deutschlands organisieren Bürger*innen zusammen mit Neonazis Proteste gegen Flüchtlingsheime. Das Internet und gerade das Soziale Netzwerk “facebook” spielt dabei eine wichtige Rolle. Auf selbst gegründeten Facebook- Seiten und Gruppen wird der Protest koordiniert und zur Mobilisierung genutzt. Die rassistische Hetze beschränkt sich dabei (leider) nicht nur auf verbale Ausgüsse im worldwideweb. In mehreren Städten wurden Brandanschläge und körperliche Angriffe gegen Flüchtlinge gemeldet. Die aktuelle Situation scheint ziemlich brisant, deshalb wollen wir euch mit den Artikeln “Flüchtlinge, Rassismus und die NPD- Ein Überblick #1&#2″ Informationen über die aktuelle Situation liefern. Der letzte Artikel #3 wird über nützliche Tipps und Anlaufstellen berichten, wenn ihr euch selber aktiv engagieren wollt.

Neonazis ködern besorgte Bürger*innen 

Allianz aus Bürger*innen und Neonazis ist enorm gefährlich (mehr …)

Flüchtlinge, Rassismus und die NPD- Ein Überblick #1

Die Meldungen der rassistischen Hetze gegen Flüchtlinge überhäufen sich: In mehreren (Klein-)Städten Deutschlands organisieren Bürger*innen zusammen mit Neonazis Proteste gegen Flüchtlingsheime. Das Internet und gerade das Soziale Netzwerk “facebook” spielt dabei eine wichtige Rolle. Auf selbst gegründeten Facebook- Seiten und Gruppen wird der Protest koordiniert und zur Mobilisierung genutzt. Die rassistische Hetze beschränkt sich dabei (leider) nicht nur auf verbale Ausgüsse im worldwideweb. In mehreren Städten wurden Brandanschläge und körperliche Angriffe gegen Flüchtlinge gemeldet. Die aktuelle Situation scheint ziemlich brisant, deshalb wollen wir euch mit den Artikeln “Flüchtlinge, Rassismus und die NPD- Ein Überblick #1&#2″ Informationen über die aktuelle Situation liefern. Der letzte Artikel #3 wird über nützliche Tipps und Anlaufstellen berichten, wenn ihr euch selber aktiv engagieren wollt.

Das Heim für Geflüchtete in Berlin- Hellersdorf

Unwissenheit kann zu rassistischen Vorurteilen führen (mehr …)

Erneute Auflage der Broschüre “Liken. Teilen. Hetzen. Neonazi-Kampagnen in Sozialen Netzwerken”

Unsere Broschüre “Liken. Teilen. Hetzen. Neonazi-Kampagnen in Sozialen Netzwerken“, die bereits nach einem Monat komplett vergriffen war, ist endlich neu aufgelegt worden und kann nun auch wieder als Printexemplar gegen Erstattung der Portokosten bei uns bestellt werden unter nonazinet@amadeu-antonio-stiftung.de. Und steht hier auch als Einzelseiten zum Download bereit.