Eine Orientierungshilfe im Wutbürger_innen-Wirrwarr!

Hogesa, Pegida, Wügida, Dabadidabeda: Da kann man schonmal den Überblick verlieren. Findet raus, welche Demo für euch die beste ist! Auf welche geht ihr?

Spaß beiseite: Hintergründe zu den islamfeindlichen Demonstrationen der “Hooligans gegen Salafisten” (HoGeSa) und den “Patriotischen Europäern gegen Islamisierung des Abendlandes” (Pegida) erfahrt Ihr auf netz-gegen-nazis.de

Facts of the Day

Im Oktober haben wir unter dem Titel Fact of the Day Grafiken zu Themen wie Antisemitismus, Heterosexismus, Todesopfer rechter Gewalt und antimuslimischen Rassismus erarbeitet und diese auf Facebook geteilt. Durch die grafische Aufarbeitung der bemerkenswerten Studienergebnisse zu gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit konnten wir insgesamt über 44.000 Menschen erreichen. (mehr …)

“Man wird ja wohl noch sagen dürfen…”, “Ich bin kein Nazi/Rassist/Antisemit, aber…”. So oder ähnlich finden sich hunderte und tausende an Kommentaren in sozialen Netzwerken oder den Kommentarspalten von Spiegel Online, Zeit, etc. Ebenso erreichen uns täglich entsprechende Mails, Briefe und Kommentare auf dem Blog. Da sich diese Kommentare stetig wiederholen und immer ähnlich sind, haben wir daraus ein Formular destilliert.

Klarstellungsformular (mehr …)

Erneute Auflage der Broschüre “Liken. Teilen. Hetzen. Neonazi-Kampagnen in Sozialen Netzwerken”

Unsere Broschüre “Liken. Teilen. Hetzen. Neonazi-Kampagnen in Sozialen Netzwerken“, die bereits nach einem Monat komplett vergriffen war, ist endlich neu aufgelegt worden und kann nun auch wieder als Printexemplar gegen Erstattung der Portokosten bei uns bestellt werden unter nonazinet@amadeu-antonio-stiftung.de. Und steht hier auch als Einzelseiten zum Download bereit.

„Auschwitz, Papa. Erzähl mir von Auschwitz“ – der Comic mit der Maus.

Zweifellos gehört Maus. Die Geschichte eines Überlebenden zu den Meilensteinen des Genres der „Holocaust Comics“. Erstmals aufgetaucht sind die Mäuse von Art Spiegelman in der Underground-Comic Szene San Franciscos 1972/1973. Die zwei Maus Bücher wurden in rund 30 Sprachen übersetzt, hoch gelobt, viel rezipiert, international gefeiert, aber auch kontrovers diskutiert und kritisiert. Inzwischen bezeichnet man Maus als eines der besten, eindrucksvollsten Comics der letzten zwanzig Jahre. Kein Wunder also, dass mir Maus als erstes Comic beim Eintauchen in die faszinierende Bandbreite dieses Genres begegnet.

Aber kann die Bildsprache des Comics denn überhaupt ein Medium sein, um Geschichte zu vermitteln? Welches politische Potential hat die Maus? Und ist Spiegelmans metaphorische Darstellung nur plump und absurd oder ist es gerade diese Verfremdung von Jüdinnen und Juden als Mäuse und Katzen als Deutsche die die nötige Distanz schafft, um Geschichte lebendig zu machen?

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Aktionswochen gegen Antisemitismus 2012

Auch in diesem Jahr finden wieder die bundesweiten Aktionswochen gegen Antisemitismus statt. Sie jähren sich bereits zum 10. Mal. Werdet Teil der Aktionswochen!

Was sind die Aktionswochen?

Die Aktionswochen gegen Antisemitismus sind die bundesweit größte Kampagne gegen Antisemitismus. Das Ziel dieser Initiative ist es, an vielen Orten gleichzeitig rund um den 9. November ein breites Spektrum von Veranstaltungen gegen Antisemitismus zu organisieren, zu vernetzen und Diskussionen über verschiedene Facetten des Problems zu initiieren.

Mach auch Du mit!

Die Aktionswochen leben von den vielen unterschiedlichen Initiativen und Veranstaltungen vor Ort. Hier findet ihr den bundesweiten Aktionskalender. Schaut schnell mal nach, was in eurer Nähe stattfindet! Und wenn nichts für euch dabei ist, beraten wir euch gern bei eurer eigenen Aktion für die nächsten Aktionswochen! Wer sich mit Veranstaltungen an den Aktionswochen beteiligen möchte, kann sich gerne mit uns in Verbindung setzen. Unsere Kolleginnen und Kollegen der Amadeu Antonio Stiftung freuen sich sehr, wenn interessierte Initiativen und/oder einzelne Menschen sich mit Veranstaltungen unterschiedlichster Art beteiligen und natürlich die stattfindenden Veranstaltungen besuchen und bewerben :)

Teil der Aktionswochen können nahezu alle Veranstaltungen zum Thema Antisemitismus werden, die im Zeitraum Ende Oktober bis Mitte Dezember stattfinden. Wir freuen uns auf euch!

Quiz: Codes & Symbole der (Neo-Nazis). Heute: Runen

Die Nationalsozialist*innen okkupierten zahlreiche germanische und heidnische Zeichen und Symbole und deuteten sie für ihre propagandistischen Zwecke um. Viele der hier genannten Runen kommen auch heute noch in anderen, zum Beispiel in esoterischen oder (neo)heidnischen Zusammenhängen vor ohne dort neonazistische Bedeutung zu haben. Dieses Quiz soll aufklären, welche dieser Runen von (Neo-)Nazis aus welchen (angeblichen) Gründen verwendet werden. Just click on the pic… (mehr …)

Entdecke Nazi-Verstecke! (3)

Und es gibt ein weiteres Quiz zu der Reihe “Entdecke Nazi-Verstecke!”. Macht mit und deckt versteckte Nazi-Inhalte auf! Klickt auf die jeweiligen Bilder um mehr darüber zu erfahren. Viel Spaß! (mehr …)

Entdecke Nazi-Verstecke! (2)

Neonazis nutzen Plattforen und Chats wie beispielsweise Facebook um auch nicht-rechtseingestellte Nutzer*innen anzuwerben und um ihre rechtsextreme Ideologie zu verbreiten.

Für ihre Propaganda nutzen Neonazis auch Comicfiguren, bekannte Logos und Designs, die sie so verändern, dass sie ihrer rechtsextremen Ideologie entsprechen.

Solche versteckten Nazi-Inhalte sind auf den ersten Blick oftmals nicht so leicht zu erkennen. Bei unserem heutigen Quiz haben wir verschiedene Buttons zusammen gestellt. Schaut genau hin – in welchen Bildern steckt Nazi-Propaganda? Klickt auf die jeweiligen Bilder um mehr darüber zu erfahren. Viel Spaß! (mehr …)

Quiz: Entdecke Nazi-Verstecke! (1)

In den letzten Wochen konntet ihr auf unserem Blog Texte zu „Neonazi-Ansprachen“ in sozialen Netzwerken lesen.

Neonazis nutzen Plattforen und Chats wie beispielsweise Facebook um auch nicht-rechtseingestellte Nutzer*innen anzuwerben und um ihre rechtsextreme Ideologie zu verbreiten.

Dafür benutzen sie häufig Themen wie beispielsweise Tier- oder Kinderschutz, um für Nutzer*innen über diesen Weg ansprechend zu wirken.

Für ihre Propaganda nutzen Neonazis auch Comicfiguren, bekannte Logos und Designs, die sie so verändern, dass sie ihrer rechtsextremen Ideologie entsprechen. (mehr …)

Quiz: Rechtsextreme Codes und Symbole (5)

Bei unserem heutigen Quiz zu könnt ihr mehr über die “Hammerskins”, den Zahlencode “168:1″ und “Pitbull Germany” erfahren.

Macht mit und werdet fit im Erkennen von rechtsextremen Symbole, Codes und Klamottenmarken!

1) Hammerskins

a) Die “Hammerskins” sind eine neonazistische Skinhead-Band aus Skandinavien.  Der Name, zusammen gesetzt aus “Hammer” und “skin”(übersetzt: Körper) bezieht sich auf die angeblich “tollen Körperformationen” der Bandmitglieder. Das Logo der Band stellt zwei gekreuzte Hammer dar, die an das Symbol (Hammer und Sichel) des Kommunismus erinnern sollen.

b) Ist der Name eines internationalen Neonazi-Skinhead-Netzwerkes, das sich1986 in den USA gegründet hat. Der harte Kern deutscher Hammerskins wird auf 200–300 Mitglieder geschätzt. Neben paramilitärischem Training, betreiben sie auch Versände und Läden oder organisieren Konzerte. Die zwei gekreuzten Hämmer stellen angeblich das ›Symbol der weißen Arbeiter‹ dar.

2) “168:1″

a) Dieser Zahlencode beschreibt das Verhältnis “168” zu “eins” und bezieht sich auf 168 Neonazi-Läden, die 1998 geschlossen wurden. Als Reaktion auf die Schließung der 168 Läden gründetet sich eine große, gemeinsame Fabrik, die weiterhin von Neonazis betrieben wird. Aus Stolz auf diese riesige Fabrik wird dieser Zahlencode häufig auf T-Shirts, Pullis und Jacken gedruckt.

b) Der Code bezieht sich auf den neonazistischen Sprengstoffanschlag in Oklahoma/USA, der durch den amerikanischen Terroristen Timothy McVeigh verübt wurde. Bei dem Anschlag kamen 168 Menschen ums Leben, McVeigh wurde zum Tode verurteilt. Neonazis verherrlichen den Anschlag indem sie den Zahlencode (“168 Tote gegenüber einem”) benutzen.

3) Pitbull

a) Pitbull ist der Name einer neonazistischen Jugendgruppe. Wegen der aggressiven Grundausrichtung der Gruppe und dem “bulligen” Auftreten der Mitglieder, trägt sie den Namen “Pitbull”.

b) Ist der Name einer Kleidermarke, die nach der als aggressiv geltenden Hunderasse benannt ist. Die Firma hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und wird dem Rocker- und Hooligan-Milieu zugerechnet. Pitbull ist auch über neonazistische Versände erhältlich.

 

Unser Dank an das Versteckspiel für die Bilder!