Rassismus im Fußball

Im Fußball stößt man immer wieder auf Rassismus. Viele Fans identifizieren sich mit „ihrem Land“ und „ihrer Nationalmannschaft“. Dabei wird versucht, sich von den „Anderen“ abzugrenzen. So war vermutlich auch die Aussage des damaligen Bundestrainers gemeint.

Doch wer oder was ist „der Afrikaner“? Mit dieser Aussage wird impliziert, dass dieser riesige Kontinent Afrika mit all seinen verschiedenen Ländern, Sprachen und Kulturen und den vielen unterschiedlichen Menschen, die dort leben, ein einziges gemeinsames Merkmal hätte. Das ist ungefähr so als würde man sagen, alle Europäer essen gern Rosinen und spielen deshalb solchen Fußball. Häh? Stimmt gar nicht? Passt nicht? Genau, das passt irgendwie gar nicht zusammen. Genauso verhält es sich auch mit dieser Aussage.

Aus der Herkunft eines Menschen wird also eine bestimmte Eigenschaft hergeleitet – das ist diskriminierend. Denn wie lebt denn ein „Afrikaner“? Und was soll das mit Fußball-Spielen zu tun haben?

Zudem ist die Vorstellung, dass alle deutschen Spieler „weiß“ sein müssen immer noch weit verbreitet. Schwarze Deutsche oder generell Schwarze Menschen werden auf den afrikanischen Kontinent reduziert, als ob sie generell etwas damit gemeinsam hätten.

Diese Aussage von Berti Vogts beinhaltet offensichtlich diskriminierende Vorurteile. Wenn er einen seiner Spieler loben, beurteilen oder tadeln möchte, dann sollte er das unabhängig von Herkunft oder Nationalität. Denn was soll man mit dieser Aussage denn anfangen können? Versteht ihr, was Berti Vogts überhaupt sagen möchte?

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