Kameradschaft Hamm (KS-Hamm)

Die „Kameradschaft Hamm“ gründete sich 2003. Diese Nazi-Gruppierung mit ca. 25 Mitgliedern ist unter anderem für zahlreiche Propaganda- und Gewalttagen verantwortlich. Durch die KS-Hamm wird wieder einmal deutlich, wie gut die Nazis miteinander vernetzt sind und weshalb ein Verbot deshalb umso wichtiger ist.

So trafen sich die Kameradschaft immer wieder mit dem NPD Kreisverband Unna/Hamm und ermöglichte ihm, monatliche Schulungsveranstaltungen von überregionaler Bedeutung zu organisieren. Auf diesen konnten NPD-Funktionär*innen, extrem rechte Publizist*innen und parteifrei Aktivist*innen sprechen.

Die NPD Unna/Hamm und ihr Vorsitzender Hans Jochen Voß gelten immer wieder als Fürsprecher und Sponsoren der parteifrei organisierten und brutalen Nazi-Kameradschafts-Szene. Sie unterhalten enge Beziehungen zur „Kameradschaft Hamm“, zum „Nationalen Widerstand Unna“ und dem inzwischen ebenfalls verbotenen „Nationalen Widerstand Dortmund“. Mehrfach spendete Hans Jochen Voß mehrere tausend Euro an die sogenannten „Autonomen Nationalisten“.

An den zusammen organisierten Veranstaltungen nahmen nicht nur ältere NPD-Mitglieder und viele junge Nazi-Kameraden teil, sondern auch sehr fragwürdige Menschen wie beispielsweise Ursula Haverbeck-Wetzel. Bei dieser Frau handelt es sich um eine verurteilte Holocaustleugnerin. Sie war unter anderem Vorsitzende des 2008 verbotenen Vereins „Collegium Humanum“ und auch stellvertretende Vorsitzende des ebenfalls 2008 verbotenen „Vereins zur Rehabilitierung der wegen Bestreitens des Holocaust Verfolgten“ (VRBHV). Die NPD Unna/Hamm ehrt die Holocaustleugnerin offen als „große alte Dame des deutschen nationalen Widerstands“.

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