Online-Workshop mit Schulen in Schleswig-Holstein

Heute zum “Safer Internet Day” hatten wir eine Premiere: In Berlin am Schreibtisch sitzend haben Anna und Simone von no-nazi.net über ein “virtuelles Klassenzimmer” im Internet einen Schulworkshop für Schüler/innen der 9. und 10. Klasse in vier Schulen in Schleswig-Holstein gehalten.

Unter dem Motto “Safer Internet – Das Netz vor den Nazis retten!” fand der Workshop in Kooperation mit der Aktion Kinder- und Jugendschutz Schleswig-Holstein e.V. (AKJS) und dem Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus in Schleswig-Holstein statt – unterstützt vom Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH). Es ging um die Frage:

Nazis trollen sich im Netz und verbreiten teils sehr subtil, teils sehr offen ihre Parolen. Wie sind sie zu erkennen und was kann gegen sie getan werden? Dies sind die Fragen der Online-Veranstaltung zum Safer Internet Day am 7.2. Die Klassen erfahren, mit welchen Symbolen und Sprüchen Neonazis versuchen, Diskussionen zu beherrschen und Menschen zu beeinflussen. Zudem erhalten Sie Anregungen und Ideen, wie mit diesem Problem umgegangen werden kann, vom einzelnen, der im Internet Zivilcourage zeigt, über Problemlagen vor Ort bis zu Anregungen, sich als Klasse zu positionieren.

Solche Workshops halten wir inhaltlich öfter – aber mit einem Headset vor dem Computer zu sitzen und zu rund 100 Schüler/innen zu sprechen, die man nicht sieht oder hört, ist schon etwas besonderes. In den Schulen konnten die Jugendlichen per Beamer und Ton unseren Vortrag verfolgen und sich per Chat mit Fragen beteiligen. In der ersten Aufregung funktionierte die Technik nicht reibunglos und die Sprechgeschwindigkeit der Referentinnen gilt es auch noch, dieser Situation anzupassen :-). Allerdings gab es Rückmeldungen per Chat, und etliche waren auch positiv – was uns sehr gefreut hat. Hoffentlich können wir unsere neuen Erkenntnisse bald noch einmal in einem “virtuellen Klassenzimmer” testen! Falls ein Teilnehmer oder eine Teilnehmerin hier vorbeischaut: Wir freuen uns über ein kurzes Feedback!

Impressionen aus dem Vortrag:

Solche trifft man im Internet auf Anti-Nazi-Seiten - aber was wollen die da?

Strategie: Scheinbar gegen Kindesmissbrauch sein, praktisch Nazi-Ideologie verbreiten

 

 


Bei Jappy empfehlen

Hinterlasse einen Kommentar


− eins = 8