Nazis! Todesstrafe für Kinderschänder

Hier sieht man, wie Neonazis vor allem die Emotionen und die Angst, die bei sexuellem Missbrauch hervorgerufen werden, für ihre Zwecke benutzen und missbrauchen. Das Bild zeigt ein kleines Mädchen mit weit aufgerissenen Augen und einem traurigen, hilfesuchenden Blick. Dadurch soll Mitleid und Betroffenheit erzeugt werden -  am besten so viel, dass die Forderung „Todesstrafe für Kinderschänder“ nicht mehr so hart klingt wie sie eigentlich ist.

Aussagen wie „Kinderschänder kann man nicht therapieren“ oder „Keine Gnade für Kinderschänder“ finden sich oft bei Neonazis, die sich angeblich gegen Kindesmissbrauch einsetzen. Bei ihren aufgeladenen Debatten, fixieren sie sich auf die Täter*innen und deren gewaltsame Auslöschung. Die langfristige Hilfe für Betroffene ist bei Rechtsextremen kein Thema.

Zudem zeigt die Forderung nach einer Todesstrafe, dass sie sich gegen unsere Demokratie wenden. Sie propagieren “Todesstrafe für Kinderschänder” – und greifen damit das Rechtssystem der Bundesrepublik Deutschland an. Die Todesstrafe wurde in Deutschland 1949 mit Einführung des Grundgesetzes abgeschafft, weil sie mit den Menschenrechten unvereinbar ist! Die Darstellungen der Nazis zum Todesstrafe feiern Gewalt.

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