Let’s fetz gegen Rechts – Was geht am Wochenende? – 44. KW 2012

Mach mit, bring dich ein, komm vorbei in Hamburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Thüringen… !

03. November in Hamburg: “Rassismus entgegentreten! Faschismus bekämpfen! Verfassungsschutz auflösen!”

Anlässlich des Jahrestags der Aufdeckung der NSU rufen knapp 50 Initiativen zur Demonstration am 03.11.in Hamburg auf. Ein Auszug aus dem Aufruf: “Rassistische Einstellungen haben in der Bundesrepublik Kontinuität. Das Beispiel Thilo Sarrazin bedeutet hier nur die Spitze des Eisbergs. Theorien der Ungleichheit werden alltagstauglich gemacht, insbesondere durch die Medien. Darüber hinaus wird die „Mitte der Gesellschaft“ vom Handeln staatlicher Stellen beeinflusst. Wer Menschen, wie z.B. Flüchtlinge, in verschiedene Kategorien unterteilt, ihnen je nach Herkunft und Aufenthaltsstatus Menschen- und Bürgerrechte beschneidet oder vorenthält, der verschafft Rassisten und Faschisten die Legitimation für ihr Handeln.”
Die Daten: 03.11.2012 – 12.00 Uhr – Hansaplatz, Hamburg
Den kompletten Text, Material und eine Liste der Unterstützer*innen findet ihr hier: http://www.keine-stimme-den-nazis.org/

03. November in Berlin: “Mahnwache gegen Rassismus, Gewalt, Intoleranz und Antisemitismus

“Rechtsextremistische Gewalttaten u. Übergriffe zeigen eindringlich, dass es weiterhin nötig ist, gegen Gewalt und Rassismus Gesicht zu zeigen!” – Die evangelische Kirche in Spandaulädt zu einer Mahnwache am Samstag, den 3.11.2012 von 11 bis 12 Uhr auf dem Spandauer Markt ein.
Die Daten: 03.11.2012 – 11.00 Uhr – Spandauer Markt, Berlin
Weitere Infos unter: http://www.kirchenkreis-spandau.de/KKS/kks-gemeinde-ausgabe.php?key=MW

04. November in Magdeburg: “Kundgebung und Mahnwache: Das Problem heißt Rassismus”

“Am 04. November 2011 wurde bekannt, dass eine neonazistische Gruppierung namens „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) 13 Jahre lang mordend und brandschatzend durchs Land ziehen konnte, ohne auch nur ansatzweise daran gehindert worden zu sein.” - Anlässlich des bundesweiten Aktionstages ruft das Bündnis “Magdeburg Nazifrei” zu einer Demonstration vor dem Innenministerium Sachsen-Anhalt auf.
Die Daten: 04.11.2012 – 14.00 Uhr – Platz des 17.Juni, Magdeburg
Weitere Infos unter: http://www.scharf-links.de/

04. November in Berlin: “Kundgebung und Mahnwache: Das Problem heißt Rassismus”

“Am 04. November 2011 wurde bekannt, dass eine neonazistische Gruppierung namens „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) 13 Jahre lang mordend und brandschatzend durchs Land ziehen konnte, ohne auch nur ansatzweise daran gehindert worden zu sein.” - Anlässlich des bundesweiten Aktionstages ruft das “Bündnis gegen Rassismus” zur Auftaktkundgebung am Refugee Protest Camp am Oranienplatz und einer anschießenden Demonstration in Berlin auf.
Die Daten: 04.11.2012 – 14.00 Uhr – Oranienplatz, Berlin
Weitere Infos unter: http://buendnisgegenrassismus.org/

 04.November in Jena:  “Highlights, von denen keiner wissen wollte!”

Ebenfalls zum bundesweiten Aktionstag findet in Jena eine Demonstration unter dem Motto “Highlights, von denen keiner wissen wollte!” statt. ““Das deutsche Volk wird niemals mehr zulassen, dass auf seinem Gebiet Gewalt und Terror regieren. Es wird niemals mehr zulassen, dass bestimmte Gruppen von Menschen außerhalb der Gemeinschaft gestellt werden. Sie alle sind Zeugen dieses Versprechens.” sagte der damalige Bundesinnenminister Hans-Dietrich Genscher, als gewählter Vertreter des “Deutschen Volkes”, 1970 nach dem Brandanschlag auf das Altenheim der Israelischen Kulturgemeinde in München mit sieben Toten, bei der anschließenden Trauerfeier. Wie die bundesdeutsche Geschichte jedoch zeigt, haben die Volksvertreter dieses “Versprechen” nicht gehalten.”
Die Daten: 04.11.2012 – 13.00 Uhr – Parkplatz hinter dem Volksbad, Jena
Weitere Infos unter: https://411jena.wordpress.com/

Und bevor wir jetzt hier noch endlos weiter schreiben – eine Liste aller Städte, in denen zum bundesweiten Aktionstag Demonstrationen und Proteste geplant sind, findet ihr hier: http://buendnis-gegen-das-schweigen.de/

Habt ihr weitere Hinweise, Demoaufrufe, Aktionen? Schreibt uns doch einen Kommentar oder eine Mail an nonazinet@amadeu-antonio-stiftung.de.

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