Unsere neue Broschüre: “Liken. Teilen. Hetzen. Neonazi-Kampagnen in Sozialen Netzwerken

Nazi 2.0 – Wie Rechtsextreme die Sozialen Netzwerke nutzen: Die Hand zum Hitler-Gruß, im Hintergrund eine Hakenkreuz-Fahne und im Gesicht ein dumm-dreister Blick: Längst lassen sich Nazis nicht mehr so leicht erkennen!

Die Strategie der Rechtsextremen im Internet und dabei besonders in den Sozialen Netzwerken ist um einiges raffinierter geworden – und damit umso gefährlicher. Über ganz bestimmte Themen versuchen sie immer wieder, nicht-rechtsextreme User*innen anzusprechen, Anschluss zu finden und quasi durch die Hintertür ihre menschenverachtende Ideologie einzustreuen.

Das kann auf einer Facebook-Seite sein, auf der es doch angeblich nur um sarkastischen Humor geht, in einer Netz-Diskussion zum Thema Tierschutz oder mit einer Online-Veranstaltung, bei der es vermeintlich um den Schutz von Kindern vor Missbrauch geht. Wer hier nicht den Durchblick hat, die Nazi-Propaganda zu enttarnen, geht den rechtsextremen Rattenfängern schnell auf den Leim. Ist doch der Nazi oft nur einen Klick von einem selbst entfernt! Nicht alle rechtsextremen Argumente im Netz haben eine Tarnkappe auf: Munter und offen wird auf einigen Seiten gegen Muslima und Muslime gehetzt, werden rassistische Parolen gepostet oder beleidigende Bilder verbreitet – über die belebten Kanäle der Sozialen Netzwerke erreichen solche Inhalte besonders schnell besonders viele Menschen. Umso wichtiger ist es, rechtsextreme Propaganda zu erkennen und zu wissen, wie man mit ihr umgeht. Dabei hilft unsere neue Broschüre speziell für euch: “Liken. Teilen. Hetzen. Neonazi-Kampagnen in Sozialen Netzwerken”.

Anhand konkreter Themen, die von Rechtsextremen gerne benutzt werden, wird deutlich, wo sich die Einfallstore für ihre menschenverachtende Ideologie befinden, wie man diese entlarvt und was die besten Gegenstrategien sind. Zahlreiche Screenshots und Grafiken, die wir bei unterschiedlichen Sozialen Netzwerken gefunden haben, machen deutlich, wie geschickt und professionell Nazis das Web 2.0 für ihre Propaganda nutzen. Ihre Banner, Bildchen und Kampagnen sind leider oft genug gut gemacht – was nichts an ihren rassistischen, antisemitischen und undemokratischen Botschaften ändert. Im Glossar am Ende unserer Broschüre findet Ihr die wichtigsten Begriffe noch einmal kurz erklärt.

Wer die Broschüre als Druckversion bestellen möchte, schreibt uns einfach eine Mail an nonazinet@amadeu-antonio-stiftung.de und erhält die Broschüre gegen Erstattung der Portokosten.

Viel Spaß mit der Broschüre wünscht das Team von no-nazi.net!

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7 Kommentare

  1. […] Strukturen engagieren. no-nazi.net, ein Projekt der Stiftung, hat gestern die Broschüre “Liken. Teilen. Hetzen. Neonazi-Kampagnen in Sozialen Netzwerken” veröffentlicht. Es geht darin unter anderem um Meinungsfreiheit im Netz, […]

    [WORDPRESS HASHCASH] Snoopy failed to fetch results for the comment blog url (https://netzpolitik.org/2013/broschure-der-amadeu-antonio-stiftung-wie-rechtsextreme-die-sozialen-netzwerke-nutzen/) with error ” and so is spam.

  2. Dieter sagt:

    Leider ist die verwendete Schriftart auf dem Bildschirm sehr schwer lesbar.

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  3. alex sagt:

    Liebes no-nazi-team, gibt es denn die Bröschüre auch in lesbarer Schrift? Ich kann am Bildschirm vom Haupttext so gut wie nichts entziffern, was bei dem sonstigen Layout, das einen interessanten Inhalt erwarten lässt, sehr enttäuschend ist.

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  4. Johanna sagt:

    Uns geht’s leider genauso. Die Broschüre ist leider nur schwer lesbar. Gibt es bald eine neue Version? Danke.

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  5. Wolf sagt:

    Bitte für das Web lesbar aufbereiten (anderer Schrifttyp) und updaten.
    Es fehlt, dass der Begriff “Ehrenmord” zum Unwort des Jahres 2005 gewählt wurde. Am besten auch die Begründung veröffentlichen, damit niemand missversteht, es gäbe irgendeinen Grund, jemanden zu töten.

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  6. esapirat sagt:

    Hallo!

    Kleiner Tip für einen TT-Font, der den Spagat zwischen Bildschirmdarstellung und Druck ganz gut bewältigt: die Georgia. Da hat Microsoft direkt mal alles richtig gemacht.

    http://praegnanz.de/weblog/georgia

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  7. Robert Osana sagt:

    Eine gut lesbare (HTML-)Version der Broschüre gibt es unter
    http://www.essen-stellt-sich-quer.de/index.php/Eq:Liken-Teilen-Hetzen

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