Let’s fetz gegen Rechts – Was geht am Wochenende? – 09. KW 2013

Mach mit, bring dich ein, komm vorbei in Brandeburg, Berlin und NRW!

Freitag, den 08. März 2013 in Potsdam: Antirassistische Demonstration

Women in Exile, eine Frauen- Flüchtlingsgruppe, demonstriert am Internationen Frauentag für bessere Lebensbedingungen. In einem Brief an den Sozialminister Herrn Base fordern sie, dass ihre Lebenssituation verbessert wird: “Wir Frauen in den „Gemeinschaftunterkünften“ ringen um etwas, was wir in einer „Gemeinschaftunterkunft“ nicht finden können: Ein Zuhause für uns und unsere Kinder, das für uns ein sicherer Ort sein kann. Es ist unmöglich, die Lebensbedingungen in „Heimen“ so zu verbessern, dass sie zu annehmbaren Unterkünften werden, in denen unsere Privatsphäre geschützt wird. Deshalb forderten wir immer noch ‚Frauen raus aus den Lagern!” Unterstützt das Anlegen der Flüchtlingsfrauen und demonstriert mit ihnen in Potsdam!

08. März 2013 // Auftakt: 16:30 Uhr
Breitscheidt Str./Karl Liebknecht Str., Potsdam, S-Bhf. Babelsberg

mehr Infos zur Demonstration findet ihr hier.

 

Samstag, 9. März in Berlin: Kein Kiez für Nazis

Die Neonazi-Klamottenmarke “Thor Steinar” musste nach erfolgreichen Protesten vor einigen Jahren die Einkaufszeilen der Republik räumen. Seitdem ist das Label auf eigene Läden umgestiegen und hält sich zäh – in Friedrichshain seit 2009 und in Weißensee mit dem “Tønsberg”-Shop seit 2011. Verkauft wird die Marke derzeit in den “Door Breaker”-Filialen in Friedrichshain und Hohenschönhausen. Die Initiative “Kein Kiez für Nazis” veranstaltet einen Aktionstag gegen Naziläden und rechten Lifestyle.

Mehr Infos: Hohenschönhausen: Kundgebung, 12 Uhr, Lindencenter
Weißensee: Demo, 14 Uhr, Antonplatz (durch Prenzlauer Berg und Weißensee)
Friedrichshain: Demo, 16 Uhr, S-Bhf. Frankfurter Allee

Zu der Facebook- Seite geht es hier.

 

Samstag, den 9. März 2013 in Stolberg: Seminar: Rechtsextremismus. Grundfragen an den Staat

Die VHS Stolberg lädt ein zu einem Seminar mit Dr. Bernard D’Souza: „Es werden folgende Punkte behandelt: Der Staat und der Rechtsextremismus; Die deutsche Diskussion um ein NPD-Verbot; Ist die Zivilgesellschaft immun gegen Rechtsextremismus? Welche Rolle muss das Schul- und Bildungssystem bei der Bekämpfung des Rechtsextremismus einnehmen?“ Die Veranstaltung ist Teil einer größeren Veranstaltungsreihe: „Der Terror durch den Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) hat viele aufgeschreckt: Rechtsradikalismus ist  kein Problem der Vergangenheit und kein Thema einer aussterbenden Generation der Ewiggestrigen. Die Volkshochschulen der Eifelregion haben vor diesem Hintergrund ein Veranstaltungsprogramm „Gemeinsam gegen Rechtsextremismus” aufgelegt. Fast 20 Veranstaltungen sollen von Amsterdam und Aachen bis Weilerswist und Zülpich von Februar bis Juli 2013 durchgeführt werden: Argumentationstrainings, Vorträge, Stadtführungen und kostengünstige Studienfahrten setzen ein Signal gegen neue rechtsradikale Strömungen und helfen, den Widerstand zu vernetzen.“

Mehr Infos:  Samstag, 9. März 2013 // 15 Uhr // VHS Stolberg // Frankentalstraße 3, R 119

Samstag, den 9.März in Münster: Demonstration gegen frauenfeindliche Abtreibungsgegner*innen

Wie be­reits in den ver­gan­ge­nen Jah­ren, soll ver­mut­lich auch in die­sem Jahr im März der von „Eu­ro­Pro­Li­fe“ or­ga­ni­sier­te Ge­bets­zug „1000 Kreu­ze für das Leben“ in Müns­ter statt­fin­den. Dabei ver­sam­meln sich Ab­trei­bungs­geg­ner*innen un­ter­schied­li­cher po­li­ti­scher und welt­an­schau­li­cher Aus­rich­tung .Mit weißen Kreuzen gewappnet tragen sie ein se­xis­ti­sches, ho­mo­pho­bes und frau­en*feind­li­ches Welt­bild auf die Stra­ße und sprechen Frau­en ihr Recht auf Selbst­stim­mung ab­. Das Bündnis “Gegen 1000 Kreuze” ruft zu einer Gegendemonstration auf.

Mehr Infos: Samstag, p-März 2013 // 11Uhr // Bremer Platz // Münster in Westfalen

 

Und sonst so? Film- und Veranstaltungsreihe „Vom Mauerfall zur Nagelbombe“ beginnt diese Woche in Köln

Der Veranstalterkreis „Kino Keupstraße – Dostluk Sineması“ lädt ein:
„Die Film- und Veranstaltungsreihe „Vom Mauerfall zur Nagelbombe“ setzt die Pogrome der 1990er-Jahre in Bezug zu den NSU-Anschlägen und zeigt gemeinsame Erfahrungen und Analysen von Rassismus in Deutschland. An fünf Abenden werden Betroffene an verschiedenen Orten in der Keupstraße von ihren Erfahrungen berichten. Ihre Geschichten aus der Zeit des Schweigens sollen nun öffentlich gemacht werden. Darauf folgt jeweils ein kurzes Referat von ExpertInnen und Betroffenen der früheren Anschläge, das den anschließenden Film vorstellt. Nach der Veranstaltung gibt es Gelegenheit zu einem ungezwungenen Austausch und Kennenlernen bei Getränken und Essen. Die VeranstalterInnen kommen von innerhalb und außerhalb der Keupstraße und sind seit Jahren in antirassistischen Initiativen aktiv.

Die Veranstaltungsreihe beginnt am 7. März und geht bis zum 4. April. Hier könnt ihr euch über die geplanten Veranstaltungen und Filme informieren.

 

Habt ihr weitere Hinweise, Demoaufrufe, Aktionen? Schreibt uns doch einen Kommentar oder eine Mail an nonazinet@amadeu-antonio-stiftung.de.

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