Aktion: Nach dem Gedenken der Alltag: Was wir alle tun können!

Ihr fragt öfter, was wir einzelnen tun können gegen Rechtsextremismus. Nun, ich finde: Eine ganze Menge. Lasst uns doch mal Ideen sammeln.

Gestern wurde deutschlandweit der Todesopfer rechtsextremer Gewalt gedacht. Die aber entspringt der rechtsextremen Ideologie, die Menschen abwertet, weil sie als “anders” gesehen werden – aus Rassismus, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, Antiziganismus, Homophobie, Obdachlosenfeindlichkeit, Sexismus, Nationalismus, Behindertenfeindlichkeit (Was ist das alles? Infos hier). Und das alles begegnet uns nicht nur bei Nazis, sondern auch jeden Tag im Alltag, überall. Bei Arbeitskolleg/innen oder Mitschüler/innen, in der Familie, unter Nachbarn, in sozialen Netzwerken und Kommentarspalten, sogar bei Freundinnen und Freunden.

Deshalb möchte ich hier einmal gute Ideen oder wenigsten “gute Vorsätze” sammeln: Was machst Du ganz konkret gegen Menschenfeindlichkeit, im Alltag? Ich meine die großen und kleinen Dinge, die im Endeffekt einen Unterschied ausmachen!

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7 Kommentare

  1. simone sagt:

    Wenn jemand in meiner Umgebung meint, er sagt weiter “N…küsse” oder “Z… schnitzel”, weil das ja schon immer so gesagt wurde und er dadurch ja auch kein Rassist geworden ist und es auch gar nicht abwertend meint, dann argumentiere ich jedesmal dagegen, auch wenn es nervt und man sich manchmal sogar mit guten Bekannten gruselig streiten muss.

  2. marcmoll sagt:

    Vielleicht ganz passend zum diesem Post…
    http://youtu.be/HReA32J-_5A

  3. Fresch sagt:

    Ich gehe auf Menschen so zu wie ich es von Ihnen auch gerne Hätte mit würde und Achtung ihrer Persönlichkeit und ihrer Lebens Umstände ich bekenne mich Öffentlich zu Jennen die Ausgegänzt werden auf gründen ihrer Persönlichkeit ich lasse es nicht zu das wir wieder ein Volk von nicht Gewusst habenden werden bei dem am ende mehre Millionen Menschen Ermordet werden ich werde nicht schweigen nicht wegsehen

  4. Willy sagt:

    Sobald ich die geringsten Anzeichen von Diskriminierung in einer Gruppe erkenne, sobald jemand gemobbt wird oder es den Anschein dazu hat, gehe ich zuerst auf den Betroffenen zu bzw. die Betroffene, rede mit ihr, mache ihr klar, dass ich das nicht mag, und spreche danach mit der Gruppe, warum sie das tut und warum gerade gegen diese Person. Das bewirkt, dass generell besser und mehr darüber nachgedacht wird, was und wie man etwas sagt, besonders auf unsere multikulturelle Umwelt bezogen. Da merkt man richtig, dass manche Witze nicht fallen. Auch bemühe ich mich, unsere guten Nachbarn – so nenn ich sie mal – auch viele ausländische Wurzeln haben. Selbst mein Kurs hat Familien aus Deutschland, Italien, Columbien, Spanien, etc. und viele beschäftigen sich mit Sprachreisen, telefonieren zu Hause, wie auch ich, mit unseren Freunden aus Übersee und lassen dies in unseren Gesprächen Entfaltung finden. Einfach die Angst verlieren, sich mit anderen Kulturen auseinander zu setzen und alles andere sofort negativ zu sehen, ist eine große Schwäche der Gesellschaft, die mitlerweile schnell ausgebügelt wird, da jeder im Laufe seines Lebens hier in diesem Umfeld offener wird. Das auch, obwohl ich in einer Stadt lebe, die dazu nicht optimal geeignet ist: JN Hauptzentrale, Nazis in vielen Gegenden, Gebiete, die man nachts aufgrund dessen besser nicht betritt. Auch reiß ich Aufkleber der JN von Laternen.

    Aber man muss sagen, dass die Gewalt gegen Szenenanhänger, Ausländer, Asylbewerber und Einwandere in unserer Stadt auch seitens der Nazis zurückgeht. Da akzeptier ich sogar eine einmalige Werbekampagne der NPD, die vor einer Konferenz der CDU/CSU stattfand. Die Parolen seien dahingestellt, einfach ignorieren, weiterfahren und verdammig nicht viel drüber nachdenken, sondern denen, die es verdient haben, wirklich ignoriert zu werden in Deutschland, es auch spüren zu lassen.

  5. Nico sagt:

    die fresse auf so oft und so gut es geht…und wenn ich bei bestimmten personen weiß das alles zu spät is geh ich einfach weg.

  6. Mäthis sagt:

    ich streite dann immer rum das sowas scheiße ist (zB als meine lehrerin in geo NS als abkürzung für Niederschlag genommen hat) , macht man sich zwar manchmal zur witzfigur , aber das ist es wert
    also auch wenns unsinnig scheint , immer schön meckern ;D

  7. Celina sagt:

    Wenn ich sowas höre bzw. sehe das Mitmenschen(auch wenn ich diese nicht kenne) Behinderte oder Ausländer dumm machen, beschimpfen oder sogar handgreiflich angehen schreite ich natürlich so gut es ein. Schließlich sind das auch GANZ NORMALE MENSCHEN! Ich meine das “nicht behinderte Menschen und behinderte Menschen z.B. sehr viel von einander lehrnen können. Außerdem sind alle Menschen gleich. Und wenn man diese Meinung hatt dann lohnt es sich auch für andere (auch Fremde) einzustehen und sie zu verteidigen.

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