Was tut Ihr konkret gegen Menschenfeindlichkeiten?

Wir wollten von Euch hier und in den sozialen Netzwerken wissen: Was machst Du  ganz konkret gegen Menschenfeindlichkeit, im Alltag?

Und? Ihr habt gute Ideen!

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“Ich gehe auf Menschen so zu wie ich es von Ihnen auch gerne Hätte mit würde und Achtung ihrer Persönlichkeit und ihrer Lebens Umstände ich bekenne mich Öffentlich zu Jennen die Ausgegänzt werden auf gründen ihrer Persönlichkeit ich lasse es nicht zu das wir wieder ein Volk von nicht Gewusst habenden werden bei dem am ende mehre Millionen Menschen Ermordet werden ich werde nicht schweigen nicht wegsehen” (Fresch).

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“Ich designe gerne meine T-shirts selber, um Menschen zum nachdenken zu bringen. Ich denke das ist eine ganz gute idee, man wird nämlich öfters von Klassenkameraden angesprochen die einen Fragen was Homophobie überhaupt ist.” (Nurshan)

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“Einfach die Angst verlieren, sich mit anderen Kulturen auseinander zu setzen. und alles andere sofort negativ zu sehen, ist eine große Schwäche der Gesellschaft, die mitlerweile schnell ausgebügelt wird, da jeder im Laufe seines Lebens hier in diesem Umfeld offener wird. Das auch, obwohl ich in einer Stadt lebe, die dazu nicht optimal geeignet ist: JN Hauptzentrale, Nazis in vielen Gegenden, Gebiete, die man nachts aufgrund dessen besser nicht betritt. Auch reiß ich Aufkleber der JN von Laternen.” (Willy)

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“ich für meine teil betreibe Infoarbeit..
an infoständen auf demos oder auch als projekt in schule… allgemein einfach so viel und so oft es geht über diese thema reden..und es auf keine fall todschweigen…” (Äncy)

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“Nimmst du jemanden, wie er ist, wird er bleiben, wie er ist,
aber gehst du mit ihm um, als ob er wäre, was er sein könnte,
wird er zu dem werden, was er sein könnte. Johann Wolfgang von Goethe.” (Azula)

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“ja das kenne ich. ich bin selber dunkelhäutig und manchmal sagt ein junge wenn er aufs klo geht ” ich geh ma kurz en paar kleine N… abseilen” ich fand das nicht ok und habe ihm das auch gesagt. anscheinend war er sich der bedeutung des wortes gar nicht so bewusst, doch als ich es ihm erklärt habe, hatte er es gelassen. das finde ich auch sehr gut und wichtig, denn bei uns auf der schule sind auch kleinere kinder, die es vielleicht einfach wiederholen und das wäre echt nicht schön fuer die dunkelhäutigen auf der schule.” (Halima)

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“Bezeichnungen wie “Zigeunerschnitzel” und “Zigeunersauce” gehen ja schon mal gar nicht. In vielen Restaurants wird ja inzwischen das Pfefferschnitzel als Ersatz angeboten. Und der “Zigeunerbaron”, eine rassistische Operette von Johann Strauß, gehört auf den Index.” (Franz Ferdinand)

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“?Mein chef redet zum beispiel jeden Tag, wenn ich einen fehler mache davon das dass doch eigentlich nur einem Tuerken passieren kann und das ich der duemste deutsche waere den er jhe gesehen hat. ich sage nur pech gehabt. und was das mit den tuerken angeht…..das kann auich nem russen oder japaner oder ammi oder nem, anderen passieren scheiß egal.. meine meinugn… ganz klar…… Man kann einen fehler nicht einer bestimmten volksgruppe oder aehnlichen zu ordnen.” (Dominik)

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“Ich finde man sollte die NPD verbieten & auf Demos gehen.” (Lucas)

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“In meinem Freundes- und Bekanntenkreis tummeln sich eigentlich sehr viele Leute mit Migrationshintergrund. Da tauchen dann in Gesprächen und Diskussionen immer mal wieder Stereotypisierungen auf wie “die Deutschen”, “die Russen”, “die Polen”, “die Türken”, “die Ukrainer” etc. Da reagiere ich schon reflexhaft mit dem Hinweis darauf, dass man mit solchen Pauschalisierungen dem einzelnen Individuum nie gerecht werden kann – und renne damit aber i.d.R. sperrangelweit geöffnete Türen ein.” (Atze)

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“Bei Verhalten oder Einstellungen, die mich stören, spreche ich über die Verhalten oder die Einstellungen, beziehe sie aber nie ausschließlich auf eine bestimmte Gruppe, sondern bleibe so sachlich wie möglich.Wenn es z.B. um Frauendiskriminierung geht, dann spreche ich über Frauendiskriminierung und nicht darüber, “dass das bei allen Moslems so ist” u.ä. ” (Marianne H.)

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“Wir als Band engagieren uns auf verschiedene Arten und Weisen gegen Rechtsextremismus. Zu allererst artikulieren wir es ständig, dass wir Rassismus und Neonazismus verachten, sei es in Interviews oder in Gesprächen mit Fans oder zu Gigs direkt auf der Bühne, um Leuten, die sich bisher darum keinen großen Kopf gemacht haben, einen Denkanstoß zu geben. Außerdem verteilen wir stetig Flyer und DVDs der Kampagne “Kein Bock auf Nazis”, die wir voll unterstützen. Zum anderen haben wir die bandinterne Prämisse, dass wir nicht vor offensichtlich rassistischem Publikum spielen.” (The Saltlake Saviours)

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“Ich bin ehrenamtliche Integrationslotsin mit Ausbildung und Abschluss-Zertifikat. Ich helfe ausländischen Mitbürgern sich einzuleben.” (Angelika)

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Und Du? Einfach in den Kommentar schreiben!

 

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