Die bösen Mädchen

Das Musikvideo zum Song “Ausländer” der Gruppe “Die Bösen Mädchen” gehörte 2009 zu den 10 Siegern des Videowettbewerbs „In bester Gesellschaft? Vorurteile und andere Nachteile” von respect.de.

Die Idee des Songs ist super. Allerdings bitten wir beim Zuschauen die häufige Verwendung des fremdenfeindlichen Ausdrucks “Ausländer” zu hinterfragen. Denn der Begriff, der klar rassistisch ist, bleibt trotz positiver Besetzung des Begriffs in diesem Song immer noch auf Grund der Rassismen problematisch.

Wir präsentieren euch heute dieses Musikvideo gegen Rassismus für Integration und friedliches Zusammenleben. Und sind wie immer gespannt auf eure Kommentare!

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4 Kommentare

  1. Das Musikvideo finde ich so ganz gut aber einige Ausdrücke wie ihr schon sagt könnten auf Fremdenfeindlichkeit hindeuten.Vielleicht sollte sich die Musikgruppe auch umbenennen.
    Die “Bösen Mädchen” ist eher unpassend.

  2. Mirabella sagt:

    Kämpferische Message, eingängige Hook, guter Refrain, aber leider, leider doch hier und da ein paar “Reim Dich oder ich fress Dich”- Passagen, die das Bild stören. Insgesamt aber eine nette Sache. :)

  3. Saskia sagt:

    Ich denke, dass die Gruppe ganz bewusst “gewisse Begriffe” aufnimmt und – auf eigene Weise – wiederverwendet. “Die bösen Mädchen” ist in meinen Augen schon eine ironische Anspielung auf Die bösen Onkelz – so, wie sich die “Front Deutscher Äpfel” ja auch sehr oft den typischen Begriffen der rechten Szene bedient – auf ironische Weise. Natürlich kann das in seltenen Fällen missverstanden werden, aber ich denke, man kann es mit der “poltischen Korrektheit” auch übertreiben – und sich genau durch diese Erbsenzählerei den Respekt verscherzen. Zumal “Menschen mit MIgrationshintergrund” ja der absolute Reim-Killer wäre – und das Bild nicht nur “stören” sondern komplett ins Lächerliche ziehen würde.
    Klar kann man sagen “die-dessen-politische-Einstellung-nicht-genannt-werden-darf” (kleine Anspielung für Harry-Potter-Kenner ;-)), damit man auch schön ein richtiges Tabu schaffen kann, was Nettes für den “Anti-Faktor”. Aber ich will nicht nur “Anti” sein – ich will eine demokratische Alternative, Offenheit, Meinungs- und Angstfreiheit.

  4. Klaus Grube sagt:

    Die Sängerin ist scharf!!!!!!

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