no-nazi.net jetzt im praktischen Taschenformat

Mit der neuen App von no-nazi.net könnt ihr euch ab jetzt auch unterwegs auf dem Laufenden halten über die Aktivitäten von Nazis im Internet und welche Möglichkeiten es gibt, dem Hass im Netz zu begegnen. Aber was kann die neue App noch alles?

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Dresdner gegen Pinguine. Oder: Satire läuft.

Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, Instagram und andere Dienste bieten die Möglichkeit mit vergleichsweise geringem zeitlichen und vor allem finanziellen Aufwand eine große Anzahl von Menschen zu erreichen. Das kann gerade für kleinere Initiativen mit geringen Budgets der attraktivste Weg sein, wichtige Anliegen und Positionen zu verbreiten und neue Zielgruppen anzusprechen. Für ein sinnvolles Social-Media-Campaigning müssen jedoch die oft nicht klar ersichtlichen “Spielregeln” der Onlinewelt unbedingt beachtet werden. Die meist jungen Zielgruppen, die mit Facebook und Co. erreicht werden sprechen und verhalten sich mit eigenen Codes und Stilmitteln. In den vergangenen Monaten haben wir einige Experimente gewagt. Im Folgenden werde ich die erfolgreichsten Posts unter die Lupe nehmen und versuchen, mich dem Grund für ihre weite Verbreitung und Rezeption in verschiedenen Medien und Blogs anzunähern. Eine erfolgreiche Onlinepräsenz auf Facebook muss User_innen an die Seite binden, Likes generieren, einen eigenen Charakter besitzen und, nicht zuletzt, so effektiv wie möglich Inhalte und Talking Points an ein breites Publikum vermitteln. Ohne Publikum und Öffentlichkeit ist eine Facebookseite sinnlos. Viele unterstützenswerte Initiativen schaffen es nicht mehr als einige Hundert Likes und damit Menschen zu erreichen, andere posten genau das gleiche wie alle anderen auch und können zwar eventuell eine gewisse Reichweite erzeugen, stechen aber nicht aus den Timelines der User_innen heraus.

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Eine Orientierungshilfe im Wutbürger_innen-Wirrwarr!

Hogesa, Pegida, Wügida, Dabadidabeda: Da kann man schonmal den Überblick verlieren. Findet raus, welche Demo für euch die beste ist! Auf welche geht ihr?

Spaß beiseite: Hintergründe zu den islamfeindlichen Demonstrationen der “Hooligans gegen Salafisten” (HoGeSa) und den “Patriotischen Europäern gegen Islamisierung des Abendlandes” (Pegida) erfahrt Ihr auf netz-gegen-nazis.de

Roma: diskriminiert und ausgegrenzt

Bis heute halten sich rassistische Vorurteile gegenüber Sinti und Roma hartnäckig. Die Minderheit ist die am stärksten diskriminierte Gruppe in Europa. In vielen Ländern werden Roma verfolgt, sie müssen in menschenunwürdiger Armut ihr Dasein fristen und bleiben zum Großteil gesellschaftlich ausgegrenzt. Auch in Deutschland bestehen weiter die rassistischen Vorurteile. Immer wieder findet sich die Hetzte gegen Sinti und Roma in der rechten Propaganda und nicht selten schlagen die verbalen Attaken in reale Gewalt um.

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Medien-Review zu Hate Speech im Internet

Ob in den Kommentarspalten von Online-Medien, in Foren, bei Twitter oder Facebook: Das Internet wird immer häufiger zur Plattform für Hass-Bekundungen, Drohungen und Beschimpfungen. Bisher gibt es in Deutschland kaum Untersuchungen, die sich mit diesen Netzphänomenen beschäftigen und noch weniger gibt es derzeit eine Praxis, um damit umzugehen oder gar gegenzusteuern.

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Facts of the Day

Im Oktober haben wir unter dem Titel Fact of the Day Grafiken zu Themen wie Antisemitismus, Heterosexismus, Todesopfer rechter Gewalt und antimuslimischen Rassismus erarbeitet und diese auf Facebook geteilt. Durch die grafische Aufarbeitung der bemerkenswerten Studienergebnisse zu gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit konnten wir insgesamt über 44.000 Menschen erreichen. (mehr …)

Flüchtlingspolitik der EU

Diese Folge der Satire-Sendung “Die Anstalt” ist schon gut durchs Netz gegangen, doch wir möchten sie an dieser Stelle auch noch einmal gerne teilen.

 

Video-Tipp: Hass-Kommentare im Netz

Wir beschäftigen uns ja auch immer wieder mit Hass-Kommentaren und bekommen selber auch viele davon. PULS hat dazu eine sehenswerte Sendung gemacht, die um 22h auch auf BR zu sehen ist.
Wer keine Lust hat bis heute 22h zu warten, kann sich das Video auch gleich hier ansehen.

“Man wird ja wohl noch sagen dürfen…”, “Ich bin kein Nazi/Rassist/Antisemit, aber…”. So oder ähnlich finden sich hunderte und tausende an Kommentaren in sozialen Netzwerken oder den Kommentarspalten von Spiegel Online, Zeit, etc. Ebenso erreichen uns täglich entsprechende Mails, Briefe und Kommentare auf dem Blog. Da sich diese Kommentare stetig wiederholen und immer ähnlich sind, haben wir daraus ein Formular destilliert.

Klarstellungsformular (mehr …)

Dossier: Homophobie

“Gaaaaaaaaaaay” schreit es in der WM-Zeit nur all zu häufig aus fußballschauenden Menschenmengen und in den Kommentarspalten von Fußballseiten und privaten Einträgen, wenn ein Spieler daneben trifft oder eine Chance verpasst. Und auch im (Netz-)Alltag scheint sich das Wort “schwul”, ursprünglich als Beschimpfung für, dann als Selbstbezeichnung von homosexuellen Menschen verwendet, zur “Lieblingsbeleidigung” unsicherer, aber auch klar homophober User*innen gemausert zu haben. no-nazi.net erklärt, wie sich Homophobie im Netz äußert, und warum “schwul” kein Schimpfwort ist.

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Dossier: Sexismus

Eine Puppe für Nina, ein Auto für Felix. Typisch weiblich – typisch männlich? Geschlechterrollen bestimmen unser Leben von der Wiege bis zur Bahre. Wir erklären euch, warum die Kategorien “Mann” und “Frau” gar nicht so undurchlässig und lebensbestimmend seien müssen, wie sie oft gedacht werden, und warum Sexismus ein Problem für und von der Gesamtgesellschaft ist.

Sexismus in der Gesellschaft – ein undurchdringliches Netz aus Stereotypen und Zuschreibungen

Sexismus in der Gesellschaft – ein undurchdringliches Netz aus Stereotypen und Zuschreibungen

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