‎Der Norden schaut hin – die rechte Szene in Norddeutschland

Wir empfehlen euch sehr die Dokumentation, die am Mittwoch, den 30.1.2013 auf NDR gezeigt wurde. Für die Reihe “Der Norden schaut hin – Die rechte Szene in Norddeutschland” waren Reporter*innen ein halbes Jahr in der Region unterwegs und zeigen nun, was sie dort beobachtet haben: Hier geht’s zur Dokumentation.

Publikative.org

Ihr lest gerade bei no-nazi.net und das finden wir super! Wie ihr ja wisst, wollen wir mit unserem Blog aufmerksam auf Propaganda und Gefahren von Neonazis und andere diskriminierende Einstellungen, die im Netz zu finden sind, machen.

Neben unserer Arbeit gibt es noch andere tolle  Blogs, die gute Aufklärungsarbeit machen und Diskriminierungen zur Sprache bringen!

Deshalb gibt es bei uns jetzt jede Woche einen “Blog-roll”, das heißt, wir stellen hier verschiedene Blogs vor, die ihr auch mal besuchen könnt :) (mehr…)

Fußball gegen Nazis: Mit Kicks und Klicks für Fairplay

“Ich war sauer, traurig, geschockt.” Das sagte der Fußballprofi Kevin-Prince Boateng, als er Anfang Januar in einem Testspiel seines Vereins AC Milan von Fans beleidigt wurde. Einige Anhänger des Gastgebervereins Pro Patria hatten immer wieder Affenlaute gemacht, wenn Boateng oder ein anderer dunkelhäutiger Spieler seines Teams am Ball war. Die Botschaft dieser Geräusche ist klar: Schwarze oder dunkelhäutige Menschen werden auf eine Stufe mit Affen gestellt, nicht als Menschen wahrgenommen. Das ist ganz übler Rassismus.

Viele Leute sagen trotzdem: Hier geht es um Fußball und nicht um Oper, da müssen mal derbere Worte erlaubt sein. Doch auch Worte oder Geräusche, wie die erwähnten Affenlaute, können die Gefühle von Menschen ganz real verletzen.
“Das geht nicht spurlos an mir vorbei”, betonte auch Kevin-Prince Boateng. Der gebürtige Berliner (seine Mutter ist Deutsche, sein Vater Ghanaer) hatte deshalb das Testspiel seines Klubs kurzerhand abgebrochen, indem er den Platz verließ und seine Mitspieler sich anschlossen.

Auch der frühere deutsche Nationalspieler Gerald Asamoah muss immer wieder Rassismus im Fußball erleben. (mehr…)

Quiz – Wissen gegen Homophobie

Letzte Woche haben wir mit dem vierten Teil unsere Reihe zu Homophobie abgeschlossen. Bei unserem heutigen Quiz schauen wir mal was ihr neu dazu gelernt habt!

Viel Spaß beim Rätsel-Lösen gegen Homophobie!

1. Erst seit _____ ist der Sex zwischen zwei erwachsenen Männern nicht mehr strafbar.

1) 1959
2) 1969
3) 1979

2. Was ist unter einer „Stiefkindadoption“ zu vertehen?

1) Homosexuelle Paare dürfen für Kinder nur eine Art “Patenaschaft” übernehmen, sie also als sogenannte “Stiefkinder” adoptieren

2) Der oder die Partner*in eines homosexuellen Paares müssen ihre Kinder zu einer “Stiefkindadoption” freigeben

3) “Stiefkindadoption” heißt, dass ein Partner / eine Partnerin, eines homosexuellen Paares, das Kind des oder der Anderen adoptieren darf

 

3. Homosexuelle Paare die in einer ”gleichgeschlechtliche Partnerschaften” leben haben…

1) … die gleichen Rechte wie verheiratete heterosexuelle Paare

2) … weniger Rechte wie heterosexuelle Eheleute

3) … mehr Rechte als heterosexuelle Paare, die in einer Ehe leben

 

4. Expert*innen gehen davon aus, dass ___ Prozent aller Menschen auf der Welt homosexuell sind.

1) 1-3 %

2) 3-6 %

3) 5-10 %

 

DER BRAUNE MOB

Ihr lest gerade bei no-nazi.net mit und das finden wir super! Wie ihr ja wisst, wollen wir mit unserem Blog auf Neonazis und diskriminierende Einstellungen, die im Netz zu finden sind, aufmerksam machen.

Es gibt auch viele andere fesche Blogs, die Aufklärungsarbeit machen und Disrkiminierungen zur Sprache bringen wollen!

Deshalb gibt es bei uns jetzt jede Woche einen Blog-roll,das heißt wir werden hier verschiedene Blogs vorstellen, die ihr auch mal besuchen solltet :) !

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Magdeburg: Gegen Nazis auf die Straße

Am kommenden Samstag (12.01.13) wollen mehr als 1000 Neonazis durch Magdeburg marschieren. Es handelt sich damit um einen der größten Neonaziaufmärsche in Deutschland. Hier erfährst du warum Neonazis in Sachsen-Anhalt demonstrieren wollen und welche Aktionen am Samstag dagegen geplant sind.

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Gleichberechtigung für Homosexuelle: Noch ein langer Weg (4)

In den letzten Artikeln zum Thema “Gleichberechtigung für Homosexuelle: Noch ein langer Weg” haben wir uns mit Homosexualität allgemein  und diskriminierenden Gesetzen in Deutschland beschäftigt (Teil 2 und  Teil3). In diesem letzten Teil unserer Serie wollen wir uns anschauen, mit welchen alltäglichen Diskriminierungen Schwule und Lesben konfrontiert werden.

Homophobie im Alltag

Schwule und Lesben haben nicht nur unter Gesetzen zu leiden, sondern auch unter Vorurteilen in der Gesellschaft. Homosexualität ist in unserer Gesellschaft zwar erlaubt, trotzdem werden Schwule und Lesben alltäglich mit menschenverachtenden Einstellungen konfrontiert.

Die Abwertung von Schwulen und Lesben nennt man Homophobie. Diese äußert sich in abfälligen Bemerkungen gegenüber gleichgeschlechtlichen Paare, die in der Öffentlichkeit Händchen halten oder sich Küssen. Aber auch in Schimpfwörtern, wie z.B „Schwuchtel“ oder “Kampflesbe”, die oftmals im Klassenzimmer oder auf dem Schulhof fallen. Sehr beliebt ist es auch, negative Dinge als „schwul“ zu bezeichnen.

Pro Homo!

Diese Wörter, die bei vielen Menschen im Wortschatz enthalten sind, sind für viele Menschen sehr verletztend. Auch wenn sie oft als „lustig“ oder „witzig“ empfunden werden, haben die betroffenden Personen kein Grund zu lachen. Denn die sexuelle Orientierung ist keine Sache wofür man sich entscheiden kann. Man kann Menschen auch nicht aufgrund ihrere sexuellen Orientierung bewerten.

Ob jemand heterosexuell, homosexuell oder bisexuell (das Begehren beider Geschlechter) ist, sagt nur etwas über die sexuelle Orientierung der Person aus – mehr nicht. Und eigentlich ist es doch total schön, wenn Menschen sich lieben. Und dabei ist es doch ganz egal, welches Geschlecht sie haben!

 

Gedenken an Oury Jallouh

Gestern war der 8.Todestag von Oury Jallouh, der 2005 in einer Gefängniszelle in Dessau gestorben ist. Am 07. Januar  wurde Oury Jallouh festgenommen und im Polizeigewahrsam in eine Zelle gesperrt. In der Gefängniszelle brach ein Brand aus und Oury Jallouh, der mit Füßen und Händen an eine Matratze gefesselt war, verbrannte qualvoll.

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