Quiz zu religiösen Festtagen

In den Köpfen vieler (in Deutschland lebender Menschen) ist das Christentum immer noch die dominierende Religion in Deutschland. Dass Weihnachten ein christliches Fest ist, wissen die meisten.

Doch ob Weihnachten überhaupt gefeiert wird, fragen sich die wenigsten. Wie wir aber wissen, sehen sich nicht alle Menschen in Deutschland als Christ*innen!

In Deutschland leben auch Muslima und Muslime, Jüdinnen und Juden, Alevitinnen und Aleviten… und auch viele nichtreligiöse Menschen. In unserm heutigen Quiz gehts darum, verschiedene Feiertage einer Religion zuzuordnen. Pimpt euer Wissen über Weihnachten, Chanukka oder Ramadan auf..!

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Weihnachten in schwarz weiß rot

Leuchtende Tannenbäume, funkelnde Glaskugeln, glitzerndes Lametta, Schokolade, Zimt und Spekulatius – alles sichere Anzeichen dafür, dass Weihnachten vor der Tür steht! Und so liest man in den sozialen Netzwerken und auf Blogs ständig Botschaften, die uns eine besinnliche Zeit oder ein frohes Weihnachtsfest wünschen. Auch Frank Franz, Pressesprecher der NPD, wünscht dies seinen Leser*innen, aber er wünscht auch “eine gute Wintersonnenwende”.

Auf dem neonazistischen „Infoportal Schwaben“ wird am 17. Dezember von einem “Besinnlichen Julfest in Schwaben” berichtet. Mitglieder (ob auch Frauen dabei waren, wissen wir nicht) “freier Kameradschaften” aus Oberbayern, Franken und Schwaben trafen sich im Wald, um die “Wintersonnenwende” zu feiern. In dem Online-Artikel ist die Rede von “germanischen Menschen”, die das Julfest “heute wie einst” feiern.
Auf der Homepage des Ring Nationaler Frauen (Frauenorganisation der NPD) in Sachsen schreibt “Landesmutti Katrin” in ihrem Artikel vom 12.12.12 zum Julfest: “Das Julfest ist das germanische Fest der Wintersonnenwende(…)”. Am Ende einer langen Beschreibung über die Traditionen des Festes fragt sie dann: “Neugierig geworden und jetzt Lust auf ein ganz anders begangenes Weihnachtsfest bekommen? Einfach mal ausprobieren und so inneren Frieden und neue Kraft für das kommende Jahr finden.”

Doch was ist damit gemeint, wenn von einem “ganz anders begangenem Weihnachtsfest” die Rede ist? Wenn auf rechtsextremen Portalen nicht von Weihnachten, sondern vom Julfest gesprochen wird, das “heute wie einst” gefeiert wird?
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“Ja, Nein, Doch, Wenn, Aber…” – die Debatte zum NPD-Verbot(4)

Nachdem bereits im Jahr 2003 ein NPD-Verbotsverfahren scheiterte, gibt es nun einen neuen Versuch die rechtsradikale Partei verbieten zu lassen. Darüber laufen zur Zeit heiße Diskussionen in die unterschiedlichsten Richtungen.

Diese Woche wollen wir uns verschiedene Pro´s und Contra´s zu einem Verbot anschauen und vor allem hören was ihr dazu zu sagen habt! Also lest, denkt und schreibt mit!

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Ja, Nein, Doch, Wenn, Aber…” – die Debatte zum NPD-Verbot (3)

Nachdem bereits im Jahr 2003 ein NPD-Verbotsverfahren scheiterte, gibt es nun einen neuen Versuch die rechtsradikale Partei verbieten zu lassen. Darüber wird derzeit in unterschiedliche Richtungen heftigst diskutiert. Diese Woche wollen wir uns verschiedene Pro´s und Contra´s zu einem Verbot anschauen und vor allem hören, was ihr dazu zu sagen habt! Also lest, denkt und schreibt mit!

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“Ja, Nein, Doch, Wenn, Aber…“ – die Debatte zum NPD-Verbot (2)

Nachdem bereits im Jahr 2003 ein NPD-Verbotsverfahren scheiterte, gibt es nun einen neuen Versuch die rechtsradikale Partei verbieten zu lassen. Darüber laufen zur Zeit heiße Diskussionen in die unterschiedlichsten Richtungen. Diese Woche wollen wir uns verschiedene Pro´s und Contra´s zu einem Verbot anschauen und vor allem hören was ihr dazu zu sagen habt! Also lest, denkt und schreibt mit!

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Rappende Nazis

Rechtsextreme Musik gilt häufig als Einstieg in die rechtsradikale Szene. Erst wird die Musik gehört, dann die Texte mitgesungen und so kommen die Inhalte der rechtsextremen Texte in die Köpfe. Mit Musik möchten Neonazis unterschwellig oder auch offensichtlich menschenverachtende Einstellungen verbreiten – damit versuchen sie besonders junge Menschen zu ködern. Anna von no-nazi.net spricht mit dem NDR über Nazis, die rappen:

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„Ja, Nein, Doch, Wenn, Aber…“ – die Debatte zum NPD-Verbot (1)

Nachdem bereits im Jahr 2003 ein NPD-Verbotsverfahren scheiterte, gibt es nun einen neuen Versuch die rechtsextreme Partei verbieten zu lassen. Darüber laufen zur Zeit heiße Diskussionen in die unterschiedlichsten Richtungen.

Die Aufdeckung der rassistischen Morde durch den NSU (National-Sozialistischer Untergrund) und die engen Verbindungen vieler NPD-Funktionäre in die gewalttätige, rechtsextreme Szene zu Neonazis, die nicht in Parteien organisiert sind, liefern neue Gründe für ein neues Verbotsverfahren.

Zum Beispiel konnte aufgezeigt werden, dass der ehemalige NPD-Funktionär Ralf Wohlleben den NSU finanziell unterstützte und mit Waffen versorgte. Sogar der Vorsitzende der NPD, Holger Apfel kann eine Verbindung zum NSU nicht mehr leugnen (hierzu bspw. ein Artikel in der Tageszeitung taz). Und auch sonst fällt es nicht schwer, der NPD  rassistische und antisemitische Einstellungen und Verstrickungen mit militanten rechtsradikalen Strukturen nachzuweisen.

Na, dann doch sofort verbieten lassen diese NPD!? Trotz klarer Absage an die NPD gehen die Meinungen dazu weit auseinander.

Diese Woche wollen wir uns verschiedene Pro- und Contra-Argumente zu einem Verbot anschauen und vor allem hören was ihr dazu zu sagen habt. Also lest, denkt und schreibt mit! (mehr…)

Gleichberechtigung für Homosexuelle: Noch ein langer Weg (1)

Das Thema “Gleichberechtigung von Homosexuellen” wird noch nicht lange öffentlich besprochen. Erst seit 1969 ist der Sex zwischen zwei erwachsenen Männern nicht mehr strafbar.

Im Jahr 1990, also erst vor 22 Jahren, küsste sich das erste Mal ein schwules Pärchen im Fernsehen. Und auch wenn heutzutage in Deutschland Homosexualität nicht mehr strafbar ist, erfahren Lesben und Schwule dennoch häufig verschiedene Formen von Diskriminierung.

Vielleicht kennt ihr das auch? Würdet ihr euch bei jeder Gelegenheit und in jeder Situation trauen, zu zeigen, dass ihr in eure Freundin bzw euren Freund verliebt seid? Und wenn ihr euch eher als heterosexuell wahrnehmt – wie wäre es denn, wenn ihr in der Öffentlichkeit plötzlich mit eurer besten Freundin oder eurem besten Freund knutschen würdet? Mit welchen Reaktionen rechnet ihr?

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Gleichberechtigung für Homosexuelle: Noch ein langer Weg (2)

Die Diskriminierung von Schwulen und Lesben verläuft auf ganz unterschiedlichen Ebenen. Seit dem 1. August 2001 werden in Deutschland “gleichgeschlechtliche Partnerschaften”, also Partnerschaften zwischen Mann & Mann bzw. zwischen Frau & Frau rechtlich anerkannt. Diese Veränderung bedeutet einen wichtigen Schritt für viele Homosexuelle in Deutschland. Trotzdem besitzt  eine ” eingetragene gleichgeschlechtliche Partnerschaft” und die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau nicht die gleichen Rechte.

Homosexuelle Paare werden durch die Gesetzgebung in Deutschland benachteiligt

23.000 Paare haben sich seit der rechtlichen Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften im Jahr 2001 anerkennen lassen. Diese Paare haben sich dafür entschieden, weil sie sich lieben und das auch der Öffentlichkeit zeigen wollen. Trotzdem besitzt die offiziell eingetragene Lebenspartnerschaft (noch) nicht die gleichen Rechte wie eine heterosexuelle Ehe. Gerade im Bereich der Steuererleichterungen, die verheiratete Menschen besitzen, werden homosexuelle Paare benachteiligt. Denn diese müssen genauso viele Steuern zahlen wie Menschen, die alleine leben.

Was haben denn Steuern mit der Diskriminierung von Homosexuellen zu tun?

Menschen, die in Deutschland leben, werden in verschiedene Steuerklassen eingeteilt. Dabei entscheidet das Einkommen, das Vermögen und eben auch die privaten Lebensumstände, zu welcher Steuerklasse Personen gehören. Die verschiedene Steuerklasse entscheiden darüber wie viel Steuern Menschen im Jahr bezahlen müssen.  Verheiratete Menschen sind allein lebenden Personen gegenüber besser gestellt, das gilt auch für Menschen mit Kindern. Das Ziel dahinter: Viele Menschen sollen heiraten und Kinder bekommen, denn das wirke sich positiv auf Deutschland aus. Das steckt auch dahinter, wenn  konservative Politiker*innen oder die katholische Kirche sagen, das “die Ehe eine Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau sei”. Sie wollen die heterosexuelle Ehe “schützen”, denn nur diese könne den  “Fortbestand der deutschen Gesellschaft” sichern.

Folgen dieser Argumentation

Dieses Denken und die dazugehörigen Gesetze sind diskriminierend. Denn Menschen suchen sich ihre sexuelle Identität nicht aus. Dass die Liebe und die Zuneigung zwischen einem gleichgeschlechtlichen Paar genauso stark und schön ist, wie bei einem heterosexuellen Pärchen, wird dabei verdrängt. Und dies sollte doch im Vordergrund einer Beziehung stehen. Die Menschen werden also aufgrund ihrere sexuellen Identität unterschiedlich behandelt. Sie haben also unter Gesetzen zu leiden, die ihnen nicht die gleichen Rechte wie heterosexuellen Partnerschaften zu gestehen.  Damit wird Homosexualität auch gesetzlich  immer noch nicht als etwas “Normales” angesehen.

Nächste Woche geht es mit Teil 3 weiter.  Dort beschäftigen wir uns  mit welchen Diskriminierungen homosexuelle Paare konfrontiert werden, wenn sie Kinder adoptieren wollen. Also: Fortsetzung folgt!

Text von Olga Wendtke

Dienstags-Satire: Wie ist das denn nun eigentlich mit dem NPD-Verbot?

Die heute-show vom 7. Dezember 2012

Hier ein paar Argumente für ein NPD-Verbot. Zum Beispiel mit den Worten Holger Apfels (Vorsitzender der NPD), “dass sie [die NPD] sich zum Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland bekämpft…äh…bekennt”. Nur ein Versprecher oder eben doch bitterer Ernst?

Rassismus: Was ist das eigentlich?

Die Aussage “Es gibt eine natürliche Hierarchie zwischen schwarzen und weißen Völkern” einer Studie der Universität Bielefeld stimmte im Jahr 2008 fast jede*r dritte Bundesbürger*in zu. Diese Menschen unterscheiden Personen aufgrund ihrer Hautfarbe. Das ist rassistisch, da Menschen aufgrund ihrer Körpererscheinung auf- oder abgewertet werden. Aber nicht jede Abgrenzung ist gleich rassistisch. Im folgenden Text wollen wir uns näher mit den Erscheinungen von Rassismus beschäftigen.

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