Die neu gegründete Partei “Die Rechte” will am 1. Mai in Dortmund aufmarschieren.

Angekündigt ist die Demonstration unter dem Motto “Heraus zum 1.Mai” und soll eine der ersten größen Events der Partei “Die Rechte” darstellen.

Die NPD mobilisiert dieses Jahr nach Berlin und Frankfurt a.M.

Dieses Jahr soll Berlin- Schöneweide die Kulisse für die Neonazi-Demonstration bilden. Dort hat die NPD unter dem Motto “Wir wollen nicht die Melkkuh Europas sein” ausgerufen.

In Frankfurt plant die NPD eine Kundgebung an der Europäischen Zentralbank unter dem Motto „Raus aus dem Euro“ sowie gegen „EU und das Großkapital“.

Mit diesen beiden Mottos will die NPD die Rolle Deutschlands in der Euro-Krise thematisieren. Allerdings nur vor dem Hintergrund ihrer nach wie vor rassistischen und antisemitischen Weltanschauung.

Am 1. Mai 1933  wurde von der nationalsozialistischen Partei “Deutsche Arbeitsfront” erstmalig der “Tag der nationalen Arbeit” ausgerufen. Daher ist dieses Datum auch heutzutage bei Neonazis, egal ob in “Freien Kameradschaften” oder in Parteien organisiert, sehr beliebt.

Die Nationalsozialisten wollten auch die Arbeiter in ihre vorgestellte nationalsozialistische “Volksgemeinschaft” integrieren.

Dabei hatten sie jedoch nie die Absicht Gewerkschafter*innen zu unterstützen, statt dessen sollten ihre Organisation zerstört werden.

Das zeigte sich als Hitler am 2. Mai 1933 die Gewerkschaften zerschlagen, ihre Häuser von SA- und SS-Trupps besetzen und zahlreiche Funktionäre verhaften ließ.

siehe auch: Nazis und der 1.Mai: Warum?, Wo?, Wie?

Der Ursprung des 1.Mai liegt in der nord-amerikanischen Arbeiter*innen-Bewegung. Diese führte am 1.Mai 1886 erstmals einen Generalstreik durch, um für einen achtstündigen Arbeitstag zu demonstrieren.

Seit mehr als 100 Jahren versammeln sich Gewerkschaftler*innen am 1. Mai auf der Straße, um für bessere Arbeitsbedingungen zu demonstrieren. Sie kämpfen für bessere Löhne, gegen Kriege und für Freiheit.

Der 1.Mai wird deshalb als der “Internationale Tag der Arbeit” oder auch “International Workers’ Day” bezeichnet.

siehe auch: Nazis und der 1.Mai: Warum?, Wo?, Wie?

Falsch!

Das mag ein nettes Alter sein, ist aber nicht von Nazis irgendwie in symbolischem Gebrauch.

falsch, aber aller guten Dinge sind Drei, versuch es einfach noch einmal!

Richtig!

Ganz schön Krass die Zahl Achtzehn bedeutet bei Nazis „Adolf Hitler“: die Codes sind meistens einfach zu entschlüsseln, da überwiegend lediglich die Anfangsbuchstaben der Begriffe durch ihren Stellenwert im Alphabet eingetauscht wurden. So auch bei 18: der erste Buchstabe des Alphabets ist „A“ der Achte ist „H“, so entstehen die Initialen A.H für Adolf Hitler.

Leider falsch, Probier es doch noch einmal!

Naja, mag ja sein, dass das unteranderem die Symbolik der Farben ist, dennoch ist dies nicht der Bezugspunkt der Nazis und auch nicht ihr Grund die Farbenkombi zu tragen.

Stimmt, ganz schön Oldschool!

Schwarz-Weiß-Rot war die Kriegsflagge des Deutschen Reiches, sie wurde in der Weimarer Republik kurzzeitig durch die Farben Schwarz-Rot-Gold ersetzt und fand ihre Wiederbelebung durch die Machtergreifung der Nationalsozialisten im Jahre 1933. Bis 1935 war sie zusammen mit der Hakenkreuzflagge das Nationalsymbol.

Neonazis symbolisieren mit diesen Farben ihre Ablehnung der parlamentarischen Demokratie. Da die Neonazis sich mit dem öffentlichen Führen der Hakenkreuzflagge strafbar machen würden, drücken sie ihren Bezug zum historischen Nationalsozialismus mit der Reichskriegsflagge aus.

Falsch…

Wir wissen glücklicherweise nicht, welche Farbe Hitlers Unterwäsche hatte!