no-nazi.net jetzt im praktischen Taschenformat

Mit der neuen App von no-nazi.net könnt ihr euch ab jetzt auch unterwegs auf dem Laufenden halten über die Aktivitäten von Nazis im Internet und welche Möglichkeiten es gibt, dem Hass im Netz zu begegnen. Aber was kann die neue App noch alles?

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Aufstand der alten Männer Herren mittleren Alters? Ein Dossier über Pegida in den Sozialen Netzwerken

5 Thesen zu pegida

Pegida ist in aller Munde: Die Politik ist überrascht und pendelt zwischen “… wir müssen die Sorgen der Bürger ernst nehmen” und “Folgen Sie denen nicht!”. Die Presselandschaft schaut fasziniert und irritiert auf die Proteste, weil sie von den Demonstrierenden zum Teil des Problems gemacht werden. Pegida ist zwar ein neues Phänomen, inhaltlich steht die Bewegung jedoch in einer traurigen Tradition: Rassismus, Sexismus, Antisemitismus und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit ziehen sich durch die Bewegung und die Anhänger_innen wie ein roter Faden. In den Sozialen Netzwerken wurden diese reaktionären Haltungen schon von Beginn an gepflegt und neu interpretiert. Dass sie jetzt ihren Weg auf die Straße gefunden haben ist nicht verwunderlich. Ein wesentlicher Eckpfeiler der neuen Bewegung ist die Vernetzung in den Sozialen Netzwerken. Auf Facebook hat Pegida so viele Fans wie CDU und SPD zusammen.

Die Amadeu Antonio Stiftung und speziell das Modellprojekt no-nazi.net beschäftigen sich intensiv mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit im Netz. Im Zuge der Arbeit, u.a. in Form des Monitoring von rechten Bewegungen in Sozialen Netzwerken, ist zu beobachten gewesen, dass Pegida ein Schmelztiegel unterschiedlicher konservativer bis rechtsextremer Ansichten ist und verschiedenen Formen rechter Haltungen zusammenführt. In erster Linie passiert das, in dem bisher separierte, unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen in den Sozialen Netzwerken zusammenkommen. Neben der Mobilisierung ermöglichen die Sozialen Netzwerke nämlich auch Einsichten über die Zusammensetzung der Pegida-Anhänger_innen und die Qualität der Vernetzung. Soziale Netzwerke ermöglichen also das Nachzeichnen konservativer bis rechter Bewegungen.

In dem vorliegenden Dossier werden die Beobachtungen zu Pegida in den Sozialen Netzwerken Facebook und Twitter ausgewertet und in den ideologischen Zusammenhang gestellt. Das Dossier kann hier runtergeladen werden: Dossier über Pegida in den Sozialen Netzwerken

 

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Dresdner gegen Pinguine. Oder: Satire läuft.

Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, Instagram und andere Dienste bieten die Möglichkeit mit vergleichsweise geringem zeitlichen und vor allem finanziellen Aufwand eine große Anzahl von Menschen zu erreichen. Das kann gerade für kleinere Initiativen mit geringen Budgets der attraktivste Weg sein, wichtige Anliegen und Positionen zu verbreiten und neue Zielgruppen anzusprechen. Für ein sinnvolles Social-Media-Campaigning müssen jedoch die oft nicht klar ersichtlichen “Spielregeln” der Onlinewelt unbedingt beachtet werden. Die meist jungen Zielgruppen, die mit Facebook und Co. erreicht werden sprechen und verhalten sich mit eigenen Codes und Stilmitteln. In den vergangenen Monaten haben wir einige Experimente gewagt. Im Folgenden werde ich die erfolgreichsten Posts unter die Lupe nehmen und versuchen, mich dem Grund für ihre weite Verbreitung und Rezeption in verschiedenen Medien und Blogs anzunähern. Eine erfolgreiche Onlinepräsenz auf Facebook muss User_innen an die Seite binden, Likes generieren, einen eigenen Charakter besitzen und, nicht zuletzt, so effektiv wie möglich Inhalte und Talking Points an ein breites Publikum vermitteln. Ohne Publikum und Öffentlichkeit ist eine Facebookseite sinnlos. Viele unterstützenswerte Initiativen schaffen es nicht mehr als einige Hundert Likes und damit Menschen zu erreichen, andere posten genau das gleiche wie alle anderen auch und können zwar eventuell eine gewisse Reichweite erzeugen, stechen aber nicht aus den Timelines der User_innen heraus.

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Dossier: Antimuslimischer Rassismus

Die Rechtspopulisten von "Pro Deutschland" demonstrieren im August 2012 in Berlin (Bild: picture-alliance/dpa)

Die Rechtspopulisten von “Pro Deutschland” demonstrieren im August 2012 in Berlin (Bild: picture-alliance/dpa)

“Sarrazin hat Recht” findet “M. Halalfrei”, der sich online gerne über die vermeintliche “Islamisierung” Europas auslässt, PI-News liest und am Wochenende zur Demonstration gegen die neue Moschee im Viertel geht und danach bei Facebook Fotos von brennenden Moscheen postet: Unter dem Deckmantel der Islamkritik hetzen Islamfeind*innen in Foren, sozialen Netzwerken und auf Blogs gegen Muslim*innen. no-nazi.net erklärt, was es mit dieser Sonderform von Rassismus auf sich hat.
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Eine Orientierungshilfe im Wutbürger_innen-Wirrwarr!

Hogesa, Pegida, Wügida, Dabadidabeda: Da kann man schonmal den Überblick verlieren. Findet raus, welche Demo für euch die beste ist! Auf welche geht ihr?

Spaß beiseite: Hintergründe zu den islamfeindlichen Demonstrationen der “Hooligans gegen Salafisten” (HoGeSa) und den “Patriotischen Europäern gegen Islamisierung des Abendlandes” (Pegida) erfahrt Ihr auf netz-gegen-nazis.de

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