Die Deutsche Burschenschaft – kulturelles Erbe oder Sammelbecken der Rechten?

1908: Mensur Duell, Duellteilnehmer blutigem Schnitt im Gesicht

Quelle: Burns Archive

Ein gespenstisches Bild in Eisenach: Hunderte uniformierte, die das “Lied der Deutschen” in all seinen Strophen singen, dabei mit Fackeln marschieren. Vom 23. bis 26. Mai 2013 findet dort wieder der sogenannte Burschentag statt. Ein prächtiges Denkmal erinnert in Eisenach zum einen, an gefallene Burschenschaftler im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 und zum anderen an die Reichseinigung des deutschen Kaiserreichs 1871.

Die letzten Jahre sorgte dieses umstrittene Zusammentreffen des Dachverbandes der Deutschen Burschenschaft für viel Trubel und Protest. Auch dieses Wochenende kündigt sich antifaschistischer Protest an!

Was ist eine Burschenschaft überhaupt? Warum tragen sie so komische Klamotten? Was hat das alles mit Eisenach zu tun? Und warum dagegen protestieren?
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361° Respekt: Die Gewinner-Videos #3

Die Initiative “Laut gegen Nazis” veranstaltete auch in diesem Jahr den Jugendwettbewerb “361 Grad Respekt”, in dem sich junge Menschen mit dem Thema “Respekt” auseinandergesetzt haben. In den letzten Wochen haben wir euch den 3. und 2. Platz des Wettbewerbs präsentiert.

Zielgruppe des Wettbewerbs waren in diesem Jahr junge Menschen zwischen 13 und 25 Jahren. In den sechs Kategorien “Sprache”, “Musik”, “Sport”, “Kunst”, “Politik/Gesellschaft” und “Held des Alltags” konnte ein Video auf youtube.com/361grad erstellt werden. Insgesamt wurden über 400 Videos zum Wettbewerb eingereicht. Die Jury bewertete die Beiträge nach der Auseinandersetzung mit den Themen “Respekt und Toleranz” sowie der kreativen Umsetzung.

Heute präsentieren wir euch den 1. Platz!

———————–Trommelwirbel———————————————–

Die Sieger des 361°- Respekt- Wettbewerbs sind im Jahr 2013 die Macher*innen des Videos “Ein bisschen mehr Respekt für uns alle”. In dem kurzen Clip wird auf eindrucksvolle Weise gezeigt, dass jede*r Respekt in seinem oder ihrem Alltag zeigen kann. Aber seht selbst:

Wie gefällt euch das Video? Was ist für euch Respekt? Wo begegnet euch Respekt im Alltag? Schreibt uns eine Mail an nonazinet@amadeu-antonio-stiftung.de oder kommentiert in den Sozialen Netzwerken.

 

 

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Bist du schwul oder was? warum Schwul kein Schimpfwort ist.

“Hey du Schwuchtel, lass mich durch!” schreit Marleen Markus an, als er ihr den Weg ins Klassenzimmer versperrt. Am 17. Mai, also heute, ist internationaler Tag gegen Homophobie, die Diskriminierung von Schwulen und Lesben ist leider an der Tagesordnung, deshalb nutzen wir den aktuellen Anlass dafür, das Thema noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen! Laut einer Studie der Humbolt Universität Berlin, verwenden 62 Prozent der Berliner Sechstklässler*innen die Begriffe „Schwuchtel“ und „schwul“ als Schimpfwort.

Ob Homo, Gay, Lesbe,Schwuchtel oder Schwul für Viele haben sich diese Wörter im alltäglichen Sprachgebrauch als Synonym für “Scheiße” oder “abnormal” eingebürgert. Jugendliche und auch Erwachsene verwenden die Begriffe im täglichen Sprachgebrauch als abwertende und negative Adjektive. 

Ganz schön Schlimm finden wir das! Wieso, weshalb, warum? erfahrt ihr hier!

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“Die Rechte”: Neue Partei auf dem Vormarsch

Screenshot der Internetseite “Die Rechte”

 

Wenn Neonazi-Organisationen oder Neonazi-Partei verboten werden, ist das gut, denn so werden die Strukturen der Szene zumindest zeitweilig unterbrochen und an der Verbreitung ihrer menschenfeindlichen Haltungen gestört. Zumindest in der Anfangszeit direkt nach dem Verbot. Das hat sich in der Vergangenheit und zuletzt bei den Kameradschaftsverboten in NRW gezeigt. Aber es reicht leider nicht, einfach nur das Verbot auszusprechen. Denn ein Verbot ändert noch nichts an der Ideologie der Neonazi-Akteur*innen.

Diese Tatsache zeigt sich aktuell an der Partei “Die Rechte”. Die Neonazis, die dort federführend in der rechtsradikalen Partei mitwirken, sind keine Unbekannten. Ganz im Gegenteil: Sie haben schon in den mittlerweile verbotenen Kameradschaften “Nationaler Widerstand Dortmund”, “Kameradschaft Aachener Land” und der “Kameradschaft Hamm” neonazistische Politik betrieben.

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